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Marktüberblick (31. August 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (31. August 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
31.08.2016, 08:23  |  493   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Dienstag bei ordentlicher Marktbreite deutliche Zugewinne. Unterstützung kam von der Währungsseite. Der Euro fiel gegenüber dem US-Dollar auf ein 3-Wochen-Tief. Der DAX legte um 1,07 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 10.658 Punkten zu. MDAX und TecDAX endeten 0,37 beziehungsweise 0,77 Prozent höher. In den drei Indizes standen sich 78 Gewinner und 32 Verlierer gegenüber. Das Aufwärtsvolumen lag bei starken 91 Prozent. Im DAX wurden auf Xetra 62,1 Millionen Aktien im Wert von 2,20 Milliarden EUR (5-Tage-Durchschnitt: 1,84) gehandelt. Mit Blick auf die Sektoren stellten Banken, Softwaretitel und Versicherer die besten Performer. Finanzdienstleister und Werte mit Rohstoffbezug wurden hingegen verkauft. Stärkste DAX-Werte waren Deutsche Bank (3,78 Prozent), Commerzbank (2,76), Allianz (2,55) und SAP (2,35). Am anderen DAX-Ende verlor Vonovia 1,06 Prozent. Im MDAX stand K+S mit einem Aufschlag von 4,00 Prozent im Fokus. Die Aktie profitierte von der Nachricht einer möglichen Fusion der Wettbewerber Potash und Agrium.

An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes mit Abschlägen aus dem Handel. Ein fester US-Dollar und fallende Ölpreise drückten auf die Anlegerstimmung. Zudem blieben Investoren vor den offiziellen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag vorsichtig. Der Dow Jones Industrial verlor 0,26 Prozent auf 18.454 Punkte. Der Nasdaq 100 endete 0,31 Prozent schwächer bei 4.776 Punkten. 46 Prozent aller Werte an der NYSE zeigten Kursgewinne und 49 Prozent Verluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 52 Prozent. 169 neuen 52-Wochen-Hochs standen sechs neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektoren konnten lediglich Bankenwerte und Finanzdienstleister – allerdings sehr deutliche –Zugewinne verbuchen. Sie gelten als Profiteure bei steigenden Zinsen. Am schwächsten tendierten die zinssensiblen Versorger. An der Dow-Spitze verbesserte sich Goldman Sachs um 1,89 Prozent auf 169,37 USD. Das Papier überwand damit den Widerstand des April-Hochs und markierte ein 7-Monats-Hoch. Erweist sich der Ausbruch als nachhaltig, würde ein langfristiger Doppelboden bestätigt. JP Morgan verbesserte sich um 0,82 Prozent, McDonald’s und Intel rückten um 0,73 beziehungsweise 0,42 Prozent vor. Die rote Laterne im Index hielt Boeing mit minus 1,57 Prozent. Nike und Procter & Gamble verloren 1,07 beziehungsweise 0,86 Prozent. Für die im S&P 500 und Nasdaq 100 schwer gewichtete Apple-Aktie ging es um 0,76 Prozent abwärts. Das Unternehmen wurde von der EU aufgefordert, an Irland Steuern in Höhe von rund 13 Milliarden EUR nachzuzahlen.

Am Währungsmarkt profitierte der US-Dollar weiter von den zuletzt stark steigenden Zinserhöhungserwartungen und wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Veröffentlichte Konjunkturdaten wirkten sich am Berichtstag nicht auf das Kursgeschehen aus. Der Dollar-Index stieg bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,53 Prozent auf ein 3-Wochen-Hoch bei 96,06 Punkten. EUR/USD fiel um 0,40 Prozent auf 1,1144 USD. Intraday schwankte das Währungspaar zwischen einem 3-Wochen-Tief bei 1,1132 USD und einem Hoch bei 1,1192 USD. Bei den anderen Hauptwährungen präsentierte sich das Pfund Sterling fest, während Yen und Austral-Dollar durch Schwäche auffielen. Die meisten Rohstoffwährungen sowie die Schwedenkrone und der Zloty tendierten schwächer.

Rote Vorzeichen prägten das Bild bei den Rohstoffpreisen. Der S&P GSCI gab belastet vom festen US-Dollar um 0,86 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 356,05 Punkten nach. Brent-Öl zur Lieferung im November verbilligte sich um 1,25 Prozent auf 48,83 USD. Am Abend veröffentlichte das API seine Daten zu den wöchentlichen Rohöl-Lagerbeständen in den USA. Der gemeldete Anstieg um 942.000 Barrel lag im Bereich der Konsensschätzung. US-Erdgas notierte 2,11 Prozent tiefer bei 2,84 USD. Kupfer verlor an der Comex 0,19 Prozent auf 2,08 USD. Gold handelte mit einem Abschlag von 1,09 Prozent bei 1.313 USD (1.177 EUR) und testet nun den technischen Support des Juli-Tiefs. Silber, Platin und Palladium büßten zwischen 1,00 und 2,64 Prozent ein.

Am Rentenmarkt sank die Umsatzrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,21 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um fünf Basispunkte auf minus 0,09 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future endete 0,01 Prozent tiefer bei 167,72 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 1,57 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute Morgen uneinheitlich. Deutliche Aufschläge von zuletzt rund 0,9 Prozent zeigte der Nikkei 225 dank des schwächeren Yen. Vor allem exportorientierte Werte sowie Bankenwerte waren gesucht. Die japanische Industrieproduktion verharrte im Juli auf dem Stand des Vormonats und enttäuschte damit massiv die Erwartung von Volkswirten, die im Schnitt einen Anstieg um 0,7 Prozent prognostiziert hatten.

Heute stellen die US-Arbeitsmarktdaten des Dienstleisters ADP sowie der Chicagoer Einkaufsmanagerindex die wichtigsten Market-Mover dar. Unternehmensseitig veröffentlicht Steinhoff International Holdings das Trading Update.

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Themen: Dollar, DAX, USD


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