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Marktüberblick (01. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (01. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
01.09.2016, 08:15  |  458   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte nicht an die positive Tendenz des Vortages anknüpfen. Die Anleger zeigten sich im Vorfeld der am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten nervös. Für den DAX ging es um 0,60 Prozent abwärts auf 10.593 Punkte. MDAX und TecDAX notierten 0,93 respektive 0,65 Prozent schwächer. Die Abgaben waren breit angelegt und von hohem Handelsvolumen begleitet. Von den 110 größten deutschen Aktien schlossen 85 mit Verlusten und 25 mit Gewinnen. Das Abwärtsvolumen lag bei 58 Prozent. Stark nachgefragt blieben lediglich Bankenwerte und Versicherungstitel, die ihre jüngste Kursrally fortsetzten. Am schwächsten performten Medienwerte, Konsumwerte und Softwaretitel. Im Xetra-DAX wurden 89,9 Millionen Aktien im Wert von 2,77 Milliarden EUR umgesetzt (5-Tage-Durchschnitt: 1,86). An der Spitze der DAX-Tafel verbesserte sich die Aktie der Commerzbank um 3,37 Prozent. Deutsche Bank folgte mit einem Zugewinn von 2,52 Prozent. Kursstützend wirkten von einem Medienbericht geschürte vage Fusionsfantasien zwischen den beiden Banken. Munich Re und Allianz schlossen mit Aufschlägen von 1,02 beziehungsweise 0,79 Prozent. Im MDAX brach Steinhoff International nach Bekanntgabe schwacher Eckdaten zur Bilanz um 7,53 Prozent ein.

An der Wall Street gaben die Indizes ebenfalls bei hohem Volumen nach, konnten sich jedoch von den Tagestiefs deutlich absetzen. Der Dow Jones Industrial verlor 0,28 Prozent auf 18.401 Punkte. Der Nasdaq 100 fiel um 0,10 Prozent auf 4.771 Zähler. 59 Prozent aller Werte an der NYSE verzeichneten Abschläge. Das Abwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. 116 neue 52-Wochen-Hochs standen 15 neuen Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektoren waren Versorger am stärksten gesucht. Die kräftigsten Verluste zeigten Energiewerte und Rohstofftitel. Intel stemmte sich an der Dow-Spitze mit plus 0,53 Prozent gegen den Negativtrend. Coca-Cola und McDonald’s notierten 0,43 beziehungsweise 0,26 Prozent höher. Als schwächster Indexwert büßte der Öl-Riese Chevron 1,10 Prozent ein, gefolgt von Boeing und Du Pont mit Abschlägen von 1,03 beziehungsweise 0,91 Prozent.

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge überwiegend in engen Grenzen. Der Dollar-Index notierte nach zwischenzeitlicher Markierung eines 3-Wochen-Hochs gegen Ende des New Yorker Handels nahezu unverändert bei 96,03 Punkten. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Britischen Pfunds aufwerten. EUR/USD stieg um 0,13 Prozent auf 1,1157 USD. Mit dem im Tagesverlauf erreichten 3-Wochen-Tief bei 1,1123 USD testete das Währungspaar die steigende 200-Tage-Linie. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen wiesen das Pfund Sterling und der Austral-Dollar die größte Stärke auf. Unter deutlichem Druck stand hingegen weiterhin der Yen.

Die Rohstoffpreise orientierten sich am Berichtstag überwiegend weiter abwärts. Der S&P GSCI sackte um 2,11 Prozent auf 348,21 Punkte ab und markierte damit ein 3-Wochen-Tief. Starker Abgabedruck entstand bei den Ölpreisen nach Veröffentlichung der US-Lagerbestandsdaten. Laut EIA stiegen die Rohöl-Vorräte die zweite Woche in Folge um diesmal 2,3 Millionen Barrel. Dies lag deutlich über den Prognosen der Experten, die mit einem Anstieg zwischen 600.000 Barrel und 1,5 Millionen Barrel gerechnet hatten. Die US-Sorte WTI verbilligte sich am Ende um 3,47 Prozent auf 44,74 USD. Für die Benchmarksorte Brent ging es um 3,71 Prozent auf 46,92 USD abwärts. US-Erdgas verteuerte sich vor den heute anstehenden Lagerbestandsdaten um 1,84 Prozent auf 2,88 USD. Comex-Kupfer notierte gut behauptet bei 2,08 USD. Gold gab um 0,33 Prozent auf 1.312 USD nach. Platin und Palladium fielen um 0,31 beziehungsweise 0,74 Prozent. Silber stieg gegen den Trend um 0,25 Prozent auf 18,72 USD.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,22 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte um drei Basispunkte auf minus 0,06 Prozent zu. Der Euro-Bund-Future gab um 0,28 Prozent auf 167,25 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um einen Basispunkt auf 1,58 Prozent.

Die Aktienmärkte in Fernost tendierten heute Morgen überwiegend südwärts. Im nachrichtlichen Blick standen die chinesischen Einkaufsmanagerindizes. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe der zweitgrößten Volkswirtschaft stieg im August von zuvor 49,9 auf 50,4 Punkte. Dies ist der höchste Stand seit Oktober 2014, der deutlich über der Konsensschätzung (49,9) lag. Der Shanghai Composite fiel dennoch um rund 0,2 Prozent. Gegen den regionalen Trend präsentierte sich der Nikkei 225 erneut dank des schwächeren Yen von der freundlichen Seite und kletterte um rund 0,1 Prozent.

Heute richtet sich der Fokus auf die Einkaufsmanagerindizes für die verarbeitenden Gewerbe in Deutschland, der Eurozone, Großbritannien und den USA. Automobilwerte könnten Impulse von den Kfz-Absatzzahlen in den USA erhalten.

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