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Aktien New York: Dow Jones bleibt vor Arbeitsmarktbericht unter Druck
Foto: SVLuma - Fotolia

Aktien New York Dow Jones bleibt vor Arbeitsmarktbericht unter Druck

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
01.09.2016, 20:15  |  1872   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Hängepartie am US-Aktienmarkt hat sich am Tag vor einem wichtigen Arbeitsmarktbericht fortgesetzt. Nachdem am Donnerstag zunächst eine trübere Stimmung in der US-Industrie für etwas deutlichere Verluste gesorgt hatte, berappelte sich der US-Leitindex Dow Jones Industrial wieder. Er war gut zwei Stunden vor dem Handelsende mit einem Minus von 0,05 Prozent auf 18 391,60 Punkte nahezu unverändert.

Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es um 0,14 Prozent auf 2167,92 Zähler nach unten, während der technologielastige Index Nasdaq 100 um 0,27 Prozent auf 4783,953 Punkte zulegte.

Die Investoren erhoffen von den Jobdaten besser einschätzen zu können, ob die US-Notenbank Fed bereits im September den Leitzins weiter nach oben schrauben wird. Zuletzt hatte die Unsicherheit über die US-Geldpolitik die Wall Street ausgebremst. So können höhere Zinsen andere Anlageklassen wie etwa Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver machen.

Die vom Einkaufsmanagerindex ISM signalisierte Eintrübung der Stimmung in der US-Industrie dürfte nun aber den Verfechtern einer eher lockeren Geldpolitik im geldpolitischen Rat der Fed als Argument gegen eine Zinserhöhung dienen, schrieb Analyst Christoph Balz von der Commerzbank in einer Einschätzung. Allerdings sei der Arbeitsmarktbericht wichtiger.

Mit Blick auf die Einzelwerte sackten die Aktien von Salesforce um mehr als 5 Prozent ab. Der Cloud-Experte hatte die Anleger mit seinem Ausblick für das laufende Geschäftsquartal verschreckt.

Die Autobauer Ford und General Motors (GM) hatten im August in den USA noch weniger Autos als ohnehin schon erwartet verkauft. Die Aktien von Ford fielen um 1,43 Prozent. Die Papiere des Konkurrenten büßten 0,44 Prozent ein.

Die Anteilsscheine der Ölkonzerne Chevron und ExxonMobil standen angesichts des fortgesetzten Ölpreisverfall abermals unter Druck. Sie büßten 0,86 Prozent beziehungsweise 0,99 Prozent ein./mis/he



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