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Marktüberblick (02. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (02. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
02.09.2016, 08:07  |  556   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Donnerstag vor den heute anstehenden und mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten ein uneinheitliches Bild. Während der DAX um 0,55 Prozent auf 10.534 Punkte nachgab, verbuchten MDAX und TecDAX Zugewinne von 0,26 beziehungsweise 0,32 Prozent. Im Verlauf des Nachmittags trübte sich die Kauflaune der Anleger mit einem enttäuschenden ISM-Index für den US-Industriesektor deutlich ein. Der vielbeachtete Indikator rutschte im August unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten auf 49,4 Punkte, während Experten im Schnitt einen nur moderaten Rückgang auf 52,0 nach zuvor 52,6 prognostiziert hatten. 61 Prozent der Werte im HDAX verzeichneten Kursaufschläge. Das Aufwärtsvolumen lag jedoch nur bei 42 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX war auffällig hoch mit 104,5 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 2,98 Milliarden EUR (5-Tage-Durchschnitt: 2,01). Gesucht waren vor allem Einzelhandelswerte, Rohstoffwerte und Medienwerte. Die kräftigsten Einbußen gab es bei Versorgern, Konsumwerten und Werten aus dem Sektor Pharma+Gesundheit. Die Commerzbank-Aktie verbesserte sich an der Indexspitze um 2,22 Prozent. Linde, Lufthansa und ThyssenKrupp legten zwischen 1,79 und 1,19 Prozent zu. E.ON hielt die rote DAX-Laterne mit einem Verlust von 3,02 Prozent. RWE, Beiersdorf und Bayer fielen zwischen 2,96 und 2,17 Prozent.

An der Wall Street konnten bei den Indizes zwischenzeitliche Kursverluste bis zur Schlussglocke wieder wettgemacht werden. Der Dow Jones Industrial endete 0,10 Prozent höher bei 18.419 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 notierte 0,27 Prozent fester bei 4.784 Zählern. Die Marktbreite zeigte leichte Schwächeanzeichen. An der NYSE schlossen 46 Prozent der Werte mit Kursgewinnen und 50 Prozent mit Verlusten. Das Abwärtsvolumen lag bei 54 Prozent. 100 neue 52-Wochen-Hochs standen 22 neuen Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektoren waren Rohstoffwerte, Technologiewerte und Konsumwerte nachgefragt. Versorger, Finanzwerte und Energiewerte standen hingegen unter Abgabedruck. Wal-Mart verbesserte sich an der Dow-Spitze um 1,95 Prozent. Der weltgrößte Einzelhändler gab einen geplanten Stellenabbau bekannt. Nike und Procter & Gamble rückten um 1,84 beziehungsweise 1,14 Prozent vor. Am Dow-Ende verloren American Express, Caterpillar und Goldman Sachs zwischen 1,09 und 0,56 Prozent.

Am Devisenmarkt ging der US-Dollar nach dem schwachen ISM-Index in den Korrekturmodus über und verzeichnete gegenüber allen anderen Hauptwährungen Abschläge. Der Dollar-Index fiel um 0,37 Prozent auf 95,64 Punkte. EUR/USD legte um 0,37 Prozent auf 1,1199 USD zu. Im Tagestief bei 1,1127 USD hatte das Paar die aktuell bedeutsame Unterstützung aus 200- und 50-Tage-Linie erfolgreich getestet. Stärkste Hauptwährung war das Britische Pfund nach einem positiv überraschenden Industrie-Einkaufsmanagerindex für die Insel. Der Indikator stieg auf 53,5 Punkte und notiert damit höher als vor dem Brexit-Votum. Bei den anderen Hauptwährungen fielen der Aussie mit Stärke und der Kanada-Dollar sowie der Yen mit Schwäche auf.

Der Abverkauf bei den Rohstoffpreisen setzte sich gestern fort. Der S&P GSCI fiel um 1,65 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 342,47 Punkten. Die Ölpreise litten weiter unter den am Vortag veröffentlichten US-Lagerbestandsdaten. Brent-Öl verlor 2,77 Prozent auf 45,59 USD. Der Preis für US-Erdgas gab nach den Lagerbestandsdaten um 2,91 Prozent auf 2,80 USD nach. Wie die EIA mitteilte, kletterten die Vorräte in der vergangenen Woche um 51 Milliarden Kubikfuß (Konsensschätzung: 35 Milliarden). Kupfer handelte an der Comex dank des besser als erwarteten chinesischen Einkaufsmanagerindex gut behauptet bei 2,08 USD. Gold stieg gestützt von den schwachen US-Konjunkturdaten um 0,43 Prozent auf 1.317 USD. Silber legte um 1,25 Prozent auf 18,94 USD zu. Platin und Palladium zeigten Verluste von jeweils rund 0,4 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf minus 0,18 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um einen Basispunkt auf minus 0,07 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future notierte 0,08 Prozent höher bei 167,39 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete einen Basispunkt tiefer bei 1,57 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute Morgen bei dünnem Handel uneinheitlich. Der Nikkei 225 pendelte zunächst um die Nulllinie, zeigte jedoch im weiteren Verlauf Schwäche und notierte zuletzt rund 0,4 Prozent tiefer. Deutliche Abschläge von knapp einem Prozent verzeichnete der australische ASX 200 aufgrund von stark fallenden Energie- und Finanzwerten. Freundlich präsentierte sich der Hang Seng Index mit einem Aufschlag von rund 0,5 Prozent.

Heute stehen ganz klar die US-Arbeitsmarktdaten für August im Fokus. Sie dürften um 14:30 Uhr zu erhöhter Volatilität in den meisten Asset-Klassen führen. Die Konsensschätzung liegt bei einem Jobaufbau außerhalb der Landwirtschaft in Höhe von 180.000. Sollten deutlich mehr Stellen als erwartet geschaffen worden sein, würde die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinsanhebung durch die Fed bereits in der September-Sitzung ansteigen.

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