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SMA Solar mit zunehmend Schatten

Gastautor: Daniel Saurenz
02.09.2016, 10:00  |  701   |   |   

Symbol_SonnenuntergangDie Aktien vieler Solarfirmen sind auf Talfahrt. Selbst viele Analysten sind von den schlechten Nachrichten wie aus heiterem Himmel getroffen worden. Dennoch juckt es etliche Anleger in den Fingern, bei den Papieren zuzugreifen. Könnte der Zeitpunkt dafür allmählich kommen? Egmond Haidt schaut sich die Lage der Solar-Aktien genauer an.

Die Anleger von Trina Solar können sich glücklich schätzen: Firmengründer Jifan Gao hat Anfang August ein Übernahmeangebot angekündigt und will den weltgrößten Solarhersteller im ersten Quartal 2017 von der Börse nehmen. Auf die Nachricht hin war die Aktie kräftig nach oben gehüpft. Hingegen sind viele andere Aktien aus der Branche auf Talfahrt, wird das Umfeld in dem Sektor doch zusehends herausfordernder. Das hatten zuletzt die Ergebnisse der zweitgrößten US-Solarfirma SunPower gezeigt, woraufhin die Aktie um 30 Prozent eingebrochen war. Weil die US-Regierung im Dezember 2015 überraschend Subventionen für den Bau von Solaranlagen um fünf Jahre verlängert hatte, haben die Versorger plötzlich keinen Bedarf mehr an dem schnellstmöglichen Bau der Anlagen, wodurch die Nachfrage erheblich gedämpft wird. Entsprechend nimmt der Preisdruck in der Branche zu. Das belastet SunPower und andere Konzerne erheblich.

Investmentidee mit Seitwärtstendite

Börse-EZB-DAXWer antizyklisch bei SMA Solar auf steigende Kurse setzen möchte, kann sich die Aktienanleihe mit der WKN PB8D2J ansehen.

Für zusätzliche Verunsicherung bei Investoren hat SunPower-Chef Tom Werner mit der Ankündigung gesorgt, dass ein Werk in den Philippinen geschlossen und nach Mexiko verlagert werde. Der Firmenlenker senkte zudem die Ergebnisprognose kräftig und stellt nun sogar einen Verlust von bis zu 175 Mio. Dollar für 2016 in Aussicht. Ben Kallo, Analyst bei Robert W. Baird & Co. sagte auf der Analystenkonferenz, er sei von den Nachrichten wie „aus heiterem Himmel getroffen worden.“ Sein Kollege Michael Morosi von Avondale Partners bezeichnete die Änderung des Ausblicks eine „Prognosebombe.“ Mehr noch als die Senkung der Prognose belastet der erhebliche Vertrauensverlust in das Management die Stimmung der Investoren. Auf der Analystenkonferenz räumte Werner ein, dass es auf absehbare Zeit keine Belebung der Nachfrage im Geschäft mit Versorgern geben werde.

Hoher Preisdruck

FirstSolar auf ein Jahr

FirstSolar auf ein Jahr

Die schlechten Nachrichten aus der Branche haben in den vergangenen Wochen auch das Papier des größten US-Anbieters First Solar mit nach unten gezogen. Mark Widmar, der im Juli vom Finanz- zum Vorstandschef aufgestiegen war, reagiert auf das schwierige Umfeld und ändert die Strategie. Anstatt weiterhin kräftig Solarfarmen für Versorger zu bauen, will er sich verstärkt darauf fokussieren, Panels an Drittanbieter zu verkaufen. Im vergangenen Quartal wären 20 Prozent des Umsatzes aus dem Verkauf von Panels gekommen. Der Anteil soll in den nächsten Quartalen gesteigert werden.

Die Umorientierung ist dringend notwendig. Allein zwischen Ende April und Anfang August waren die Durchschnittspreise für Panels um elf Prozent gesunken und damit mehr als im Gesamtjahr 2015 insgesamt. „Wir sehen einen Menge aggressiven Preisdruck“, sagte Widmar. Etliche Analysten befürchten, dass der Druck auf Firmen wie First Solar gerade durch Konkurrenten aus China weiter zunehmen könnte, weil sie wegen der Abschwächung des Wachstums auf dem Heimatmarkt noch mehr auf den Weltmarkt drängen. First Solar erziele rund 70 Prozent seiner Einnahmen aus dem Bau von großen Solarparks für Versorger, hatte Widmar’s Vorgänger Jim Hughes im April gesagt.

Im zweiten Teil beschäftigen wir uns ausführlich mit der Lage bei SMA Solar und Co…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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