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Daimler und Commerzbank – das Warten hat ein Ende

Gastautor: Daniel Saurenz
02.09.2016, 13:30  |  444   |   |   

Börse_USA_NewYork_4Wer den August an den Börsen verschlafen hat, kann beruhigt sein. Seit Wochen wird der DAX knapp über 10.500 Punkten gehandelt – hier die Indikation. Mit der Ruhe dürfte es aber bald vorbei sein und als Auslöser könnten die US-Arbeitsmarktdaten herhalten, die heute um 14.30 veröffentlicht werden. Am 21. September präsentiert die FED ihre Zinsentscheidung und die heutigen Daten sind das letzte große Event davor. Ob nach den heutigen Zahlen jedoch Klarheit über eine mögliche Zinserhöhung herrscht darf bezweifelt werden. Wahrscheinlich bieten die Daten genügend Raum zur Spekulation. Wir schauen uns die Einschätzung der Aberdeen-Exerten an und stellen die Chartanalyse zum DAX vor

“Investoren werden aufgrund der Aussagen, die letzte Woche in Jackson Hole gemacht wurden, ein wachsames Auge auf die US-Arbeitsmarktzahlen haben. Die Botschaft aus Jackson Hole war, dass die Fed wesentlich bestrebter ist, die Zinsen anzuheben, als viele erwartet hatten. Investoren müssen ernsthaft die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es bereits im September einen Zinsschritt geben wird, falls die Zahlen am Freitag gut sein sollten. Bisher hatte jeder dieses Szenario weitgehend unberücksichtigt gelassen. Im Falle guter Zahlen dürften wir daher ein Wackeln der Risikomärkte erleben. Dies könnte eine dieser widernatürlichen Situationen sein, in denen gute ökonomische Zahlen schlecht für die Finanzmärkte sind.” sagt Luke Bartholomew, Investment Manager bei Aberdeen Asset Management.

Straddle gegen die Stille

Wenn wieder mehr Bewegung in den Markt kommt, dürfte auch die Volatilität zulegen. Aktive Anleger können auf einen Anstieg der Volatilität setzen. Wir haben daher im OpernTurm-Live Webinar einen “Straddle” gebaut. Dabei kauft man je einen Call und einen Put- Optionsschein gleicher Ausstattung auf zum Beispiel den DAX oder S&P 500. Die Kursbewegungen heben sich auf, bei steigender Volatilität verteuern sich die Scheine jedoch. Gleiches gilt natürlich auch im Negativen bei weiter sinkender Vola. Detailliert können Sie dies auch in der Aufzeichnung nachhören, die demnächst online sein sollte.

Call Optionsschein auf DAX UT39JG
Put Optionsschein auf DAX UT5AVQ
Put Optionsschein auf S&P 500 Index UW2FN9
Call Optionsschein auf S&P 500 Index UW2B9Q

In unserer Produktübersicht haben wir einige neue Produkte für den Börsenherbst aufgenommen:

Capped Bonus Zertifikat auf Deutsche Bank UT6R8Q
Capped Bonus Zertifikat auf Commerzbank UW2K63
Capped Bonus Zertifikat auf Allianz UT72QT

Unsere Chartanalyse:

Konjunkturdaten von jenseits des Atlantiks und der erneute Schwächeanfall des Marktes machen den Freitag spannend. Doch die grundsätzliche Einschätzung bleibt vorerst unverändert.

chart1

Im Wochenverlauf zeigten sich zumindest auf dem kurzfristigen Zeithorizont erstmals wieder hoffnungsvoll stimmende Zeichen beim DAX. Am Dienstag gelang der Sprung über den Widerstandsbereich um 10.630/60 (siehe 5-Minuten-Chart). Doch der im Tageschart ersichtliche langfristige Abwärtstrend (blau punktierte Gerade) konnte erneut nicht durchbrochen werden – dort kommt es bereits seit mehr als einem Jahr wiederholt zu Verkaufsdruck. Auch diesmal fallen die Kurse wieder zurück, stabilisieren sich bislang aber an der ersten Nachfragezone um 10.440/10.480.

chart2

Im 1-Stunden-Chart ist dann bei 10.330/60 noch eine weitere Häufung von Wendepunkten erkennbar, die das nächste Kursziel auf der Unterseite bildet. Reicht das Kaufinteresse auch hier nicht aus, ist erst am 200-Tage-Durchschnitt (violette Kurve) und der horizontalen Unterstützung um 10.060/10.090 wieder mit einer Bodenbildung zu rechnen.

chart3

Die US-Arbeitsmarktdaten um 14:30 Uhr könnten den Markt schnell unter die erste Haltezone drücken, da sie häufig von stärkeren Schwankungen begleitet werden. Auch eine Rally zurück nach oben an den Abwärtstrend um 10.660/10.700 ist möglich. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Hürde ist jedoch frühestens in der kommenden Woche zu erwarten, falls der Markt vorher nicht unter 10.330 zurück fällt. Dann wäre stattdessen erneut eine weitere, länger anhaltende Konsolidierung zu befürchten – auch wenn die mittel- bis langfristige Grundtendenz nach dem Sprung des Deutschen Aktienindex über die 200-Tage-Linie seit Ende Juli deutlich positiver geworden ist, und dies auch ungeachtet kurzfristiger Schwankungen bleibt.

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…

Themen: DAX, UBS, Vola


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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