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EUR/USD Starke Volatilität dank EZB im EUR/USD voraus?

Gastautor: Jens Klatt
02.09.2016, 15:57  |  1080   |   |   

(JK-Trading.com) – DeEUR/USD steht vor einer spannenden Handelswoche.

Nachdem der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag enttäuscht hat, lediglich 151.000 neue Stellen ex-Agrar geschaffen wurden, die Arbeitslosenquote bei 4,9% verharrte, die durchschnittlichen Stundenlöhne hingegen auf Monatssicht um lediglich 0,1% gegenüber 0,2% gestiegen sind, steht nun in der kommenden Woche die EZB-Sitzung auf der Agenda.

Wie in der Wochenanalyse für den DAX HIER herausgestellt, ist die Bandbreite der möglichen Maßnahmen der EZB relativ groß, umfasst eine Senkung des Leitzinses auf -0,1% und/oder auch die Aufhebung der Grenze von -0,40% bis zu welcher die EZB Anleihen im Zuge ihres QE-Programms kauft oder auch eine Verlängerung des QE-Programms deutlich über März 2017 hinaus.

Nun sind all diese Schritte langfristig Euro bearish, besonders gegenüber dem US-Dollar und einer eher restriktiv agierenden FED.

Tatsache scheint zu sein, dass, sollte die EZB sich am kommenden Donnerstag zu diesen Schritten durchringen, ein Rutsch des EUR/USD mindestens in den Bereich um 1,1050/1070 einzukalkulieren wäre, bei einem Bruch würde gar ein Lauf in Richtung der Post-BREXIT-Tiefs um 1,0900 USD denkbar.

Wem ein solcher Lauf vor dem Hintergrund der aktuell niedrigen Volatilität am Markt recht aggressiv erscheint, der sollte nicht vergessen, dass die Volatilität am Optionsmarkt derzeit auf den niedrigsten Ständen seit Anfang 2015 notiert oder anders: stärkere Volatilität dürfte den ein oder anderen Trader auf dem falschen Fuß erwischen.

 

Quelle: Yahoo Finance

Auf der Kehrseite steht die (wenn auch unwahrscheinliche) Option einer EZB, die sich geldpolitisch unverändert präsentiert.

Aber auch eine solche Haltung hat in Verbindung mit den Daten zum US-Arbeitsmarkt das Potential für größere Volatilität.

Da die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung seitens der FED nicht nur für den Monat September deutlich gesunken ist, sondern auch für Dezember im Bereich eines Münzwurfs (sprich bei 50:50) liegt, würde eine sich geldpolitisch zurückhaltende EZB den Weg für einen stark bullishen EUR/USD-Verlauf ebnen, eine Attacke auf die 1,14er Region wäre dann einzukalkulieren.

 

Chart erstellt mit dem MetaTrader4 von JFD

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Geschäftsführer von Jens Klatt Trading exklusiv für JFD Brokers 

 

Wertpapier: EUR/USD

Themen: USD, Volatilität, EUR, EZB


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Jens Klatt ist Gründer und Geschäftsführer von Jens Klatt Trading (www.jk-trading.com). Dort findet der Trading-Interessierte Marktnachrichten und Analysen, alles rund um das Thema Trading-Ausbildung. Zudem fungiert Jens Klatt als Vermögensverwalter und Trader. 

Er ist Autor des deutschsprachigen Trading-Bestsellers "Forex-Trading: Grundlagen, Strategien und Methoden für den erfolgreichen Devisen-Trader" und seit mehr als 10 Jahren als Analyst und Trader in der Finanzbranche tätig.

Klatt hat nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann Mathematik und Volkswirtschaftslehre studiert und währenddessen den Börsenhandel von der Pike auf bei einem großen Börsenmakler erlernt. Ausgehend von seiner langjährigen Expertise an den Finanz- und besonders Devisenmärkten ist er zudem ein gern gesehener Interview-Gast im deutschen Fernsehen (N24, DAF, etc.).

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