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Commerzbank, Deutsche Bank, Allianz – frische Investmentideen

Gastautor: Daniel Saurenz
04.09.2016, 10:00  |  1896   |   |   

Banken_Deutsche Bank_1Der Spätsommer über Deutschland geht in die Verlängerung und bringt viele Anleger ins Schwitzen. Hingegen fallen die Schwankungen an den Märkten seit Wochen sehr gering aus. Im August kletterte der DAX um 2,5 Prozent und steht wieder auf einem ähnlichen Niveau wie zu Jahresbeginn. Ein Mix aus anhaltender Geldschwemme der Notenbanken, Anlagenotstand bei den Profis, relativ günstiger Bewertung und Unterstützung durch den fallenden Euro sorgt für Rückenwind.

September-Bilanz ist besser als ihr Ruf

Langfristig gesehen ist der September der mit Abstand schlechteste Börsenmonat. In einer Rückrechnung bis 1970 büßte der DAX durchschnittlich um knapp zwei Prozent ein. Hauptgrund dafür sind die nahezu durchgängig schlechten Ergebnisse zwischen 1986 bis 2003.

Wesentlich besser fällt hingegen die Bilanz für die vergangenen zwölf Jahre aus: Lediglich in 2008, 2011 und 2015 dominierten tiefrote Minuszeichen auf Monatsbasis. Zumindest in der jüngeren Vergangenheit weist der September eine ähnlich gute Entwicklung auf wie November und Dezember.

Wer wird nächster US-Präsident?

Als Zünglein an der Waage dürfte sich der US-Präsidentschaftswahlkampf erweisen. Steigen die Chancen auf einen Wahlsieg der amtsführenden Partei (Hillary Clinton), wäre mit starken Gewinnen im Oktober und November zu rechnen. Sollte hingegen Donald Trump in der Gunst der Wähler zulegen, nimmt die Gefahr einer herben Korrektur zwischen Anfang September bis Ende Oktober zu.

Börse_USA_NewYork_4Spannung könnte auch durch die anstehenden TV-Debatten aufkommen. Nachdem Trump im bisherigen Wahlkampf selbst für seine Verhältnisse ungeschickt agierte, dürfte man im Lager der Republikane auf eine Trendwende durch die Debatten hoffen.

Die Chance,  dass Trump hierbei ein Ausrufezeichen setzt, stehen nicht schlecht. In den Vorwahlkampf-Debatten war er die bestimmende Figur, Clinton agiert bisweilen verkrampft.

Wir stellen einige Anlageprodukte vor, mit denen Sie zum einen auf ein Comeback der Volatilität, aber auch auf Aktien der Deutschen Bank, Commerzbank oder Allianz setzen können.

Spekulation auf anziehende Volatilität

Wenn wieder mehr Bewegung in den Markt kommt, dürfte auch die Volatilität zulegen. Aktive Anleger können auf einen Anstieg der Volatilität setzen. Wir haben daher im OpernTurm-Live Webinar einen “Straddle” gebaut. Dabei kauft man je einen Call und einen Put- Optionsschein gleicher Ausstattung auf zum Beispiel den DAX oder S&P 500. Die Kursbewegungen heben sich auf, bei steigender Volatilität verteuern sich die Scheine jedoch. Gleiches gilt natürlich auch im Negativen bei weiter sinkender Vola. Detailliert können Sie dies auch in der Aufzeichnung nachhören, die demnächst online sein sollte.

Call Optionsschein auf DAX UT39JG
Put Optionsschein auf DAX UT5AVQ
Put Optionsschein auf S&P 500 Index UW2FN9
Call Optionsschein auf S&P 500 Index UW2B9Q

In unserer Produktübersicht haben wir einige neue Produkte für den Börsenherbst aufgenommen:

Capped-Bonus

Deutsche Bank -UT6R8Q

Commerzbank – UW2K63

Allianz – UT72QT

Memory Express-Zertifikate

Deutsche Bank – SE3W7D

Commerzbank – E2S9Z

Inline-Optionsscheine

SE58C5 – Brent-Öl – ausgeglichene Barrieren

SE54UU – DAX -  8600/12.400er Barrieren

SE54VJ -– DAX – 9000 / 12.400er Barrieren



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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