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Marktüberblick (05. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (05. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
05.09.2016, 08:17  |  483   |   |   

Gestützt von nachlassenden Zinssorgen präsentierte sich der deutsche Aktienmarkt zum Wochenausklang von der freundlichen Seite. Schwächer als erwartete US-Arbeitsmarktdaten minderten die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinsanhebung durch die Fed bereits auf ihrer September-Sitzung. In der weltgrößten Volkswirtschaft wurden im August 151.000 neue Stellen geschaffen. Experten hatten im Schnitt mit einem stärkeren Jobaufbau von 180.000 gerechnet. Die separat erhobene Arbeitslosenquote verharrte bei 4,9 Prozent, während die Konsensschätzung auf einen Rückgang auf 4,8 Prozent gelautet hatte. Der DAX schloss 1,41 Prozent höher bei 10.684 Punkten. Auf Wochensicht rückte der Index um 0,91 Prozent vor. MDAX und TecDAX verbesserten sich am Berichtstag um 1,30 beziehungsweise 1,20 Prozent. Der Kursanstieg wurde von der Breite des Marktes getragen. Von den 110 größten Aktien schlossen 94 im Plus und 15 im Minus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 91 Prozent. Im DAX wurden auf Xetra 83,7 Millionen Aktien im Wert von 2,80 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 2,19) umgesetzt. Stark gesucht waren die zinssensiblen Versorger. Daneben konnten Pharma- und Gesundheitswerte sowie Einzelhandelswerte deutlich zulegen. An der DAX-Spitze verteuerte sich die RWE-Aktie um 5,62 Prozent. E.ON stieg um 3,77 Prozent. FMC, Merck und Beiersdorf endeten zwischen 3,11 und 2,77 Prozent fester. Die rote Laterne hielt adidas nach einer Herabstufung mit einem Abschlag von 1,59 Prozent. HeidelbergCement notierte ebenfalls nach einer Herabstufung 1,04 Prozent tiefer. Im Fokus stand daneben die Aktie von Rocket Internet mit einem Kurseinbruch um 7,72 Prozent. Die Startup-Schmiede hatte mit den Halbjahreszahlen enttäuscht.

An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes ebenfalls mit Kursgewinnen in ein feiertagsbedingt verlängertes Wochenende. Von den Tageshochs kamen sie jedoch zurück. Der Dow Jones Industrial gewann 0,39 Prozent auf 18.492 Punkte hinzu. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,30 Prozent auf 4.799 Zähler. Die Marktbreite gestaltete sich positiv. An der NYSE verzeichneten 78 Prozent aller Werte Kursgewinne. Dabei betrug das Aufwärtsvolumen 82 Prozent des Gesamtvolumens. 208 neuen 52-Wochen-Hochs standen zehn neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren verbuchten Aufschläge. Am deutlichsten konnten die zinssensiblen Versorger zulegen, gefolgt von Energie- und Rohstoffwerten. Im Dow belegten Boeing, Apple und Visa die vordersten Plätze mit Aufschlägen zwischen 0,97 und 0,86 Prozent. Mit Nike, Wal-Mart und Procter & Gamble schlossen lediglich drei Werte im Minus mit Abgaben zwischen 0,88 und 0,12 Prozent.

Der Dollar-Index endete nach zwischenzeitlichen deutlichen Abgaben unmittelbar nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten 0,26 Prozent höher bei 95,88 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Yen deutlich ab. EUR/USD fiel um 0,38 Prozent auf 1,1154 USD. Im Tagesverlauf schwankte das Währungspaar zwischen 1,1150 USD und einem Wochenhoch bei 1,1252 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Kanada-Dollar mit deutlicher Stärke und der Yen mit deutlicher Schwäche auf. Durch die Bank fest präsentierten sich die Rohstoffwährungen.

Die Rohstoffpreise legten am Berichtstag überwiegend zu. Der S&P GSCI sprang nach vier Handelstagen mit kräftigen Abgaben um 1,56 Prozent nach oben auf 347,18 Punkte. Auf Wochensicht blieb dennoch ein deutliches Minus von 4,38 Prozent. Brent-Öl verteuerte sich um 3,04 Prozent auf 46,83 USD. Die Zahl aktiver Öl-Bohrungen in den USA legte laut Daten von Baker Hughes in der vergangenen Woche um eins auf 407 zu. US-Erdgas ging unverändert aus dem Handel bei 2,79 USD. Kupfer legte an der Comex um 0,12 Prozent auf 2,08 USD zu. Gold stieg um 0,73 Prozent auf 1.327 USD. Silber, Platin und Palladium haussierten zwischen 1,27 und 2,23 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,19 Prozent. Auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten reagierten die Anleihen zunächst mit deutlichen Kursgewinnen. Anschließend erfolgte jedoch eine Trendwende. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um zwei Basispunkte auf minus 0,05 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,13 Prozent auf 167,18 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um drei Basispunkte auf 1,60 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh dank der positiven Vorgaben von der Wall Street auf breiter Front freundlich. Der Nikkei 225 notierte zuletzt rund 0,8 Prozent höher. Für den Hang Seng Index ging es um rund 1,6 Prozent nach oben. Mit Blick auf veröffentlichte Konjunkturdaten stand in China der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor im Fokus. Der Indikator kletterte im August von zuvor 51,7 auf 52,1 Punkte. Werte über 50 signalisieren Wachstum.

Heute bleiben die Börsen in den USA feiertagsbedingt geschlossen. Von der Makroseite richtet sich der Blick auf die Einkaufsmanagerindizes für das nicht-verarbeitende Gewerbe in Deutschland, der Eurozone sowie Großbritannien.

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