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Wer entscheidet ob eine Immobilie teuer ist oder nicht?

06.09.2016, 04:30  |  471   |   |   

Immobilien sind für viele Deutsche derzeit (fast) ein Reizthema. Zum einen weil ja jeder in einer wohnt und zum anderen weil kaum eine Anlageform so weit verbreitet ist, von Sparbuch & Co. einmal abgesehen. Dennoch ist der Traum für viele Deutsche ein Traum, der nicht (mehr) finanzierbar ist. Schuld ist die zum Teil exorbitante Preisentwicklung der letzten Jahre.

Dabei ergeben sich jedoch gewaltige regionale Preisunterschiede, wie die ING-DiBa in einer aktuellen Untersuchung zeigt. Alles in allem empfinden in Deutschland 54 Prozent der Befragten die Immobilienpreise in ihrer Gegend als teuer oder sehr teuer – dieser Wert liegt aber noch unter dem europäischen Mittel von 60 Prozent. Verdeckt wird dabei die hohe Streuung zwischen den einzelnen Regionen. Sie reicht von 19 Prozent (Bremen) bis 78 Prozent (Berlin) in den Stadtstaaten und von 31 Prozent (Thüringen) bis 67 Prozent (Bayern) in den Flächenländern.

Interessant wird es, wenn man sich die extremen Einschätzungen anschaut

So vergeben die Befragten die Einschätzung „sehr teuer“ vor allem in Berlin (18 Prozent) und Hamburg (27 Prozent) bzw. in Hessen (19 Prozent) und Bayern (20 Prozent) – hier wirken sich wohl die „Hot Spots“ Frankfurt und München aus. „Auch wenn der deutsche Immobilienmarkt auf den ersten Blick noch immer sehr entspannt aussieht, so verbirgt die nationale Sicht doch große regionale Unterschiede“, meint ING-DiBa Chefvolkswirt Carsten Brzeski.

Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Blick auf die zukünftig erwartete Preisentwicklung – wo die Preise schon als hoch empfunden werden, werden auch die stärksten Preissteigerungen erwartet. So liegt beispielweise in Berlin und Hamburg der Anteil der Befragten, die einen starken Anstieg der Immobilienpreise erwarten, mit 27 bzw. 28 Prozent fast doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt, während es in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen nicht einmal 5 bzw. 8 Prozent sind. Bundesweit gehen 45 Prozent von einem leichten, 16 Prozent von einem starken Anstieg aus. 32 Prozent erwarten keine spürbare Veränderung und weniger als 2 Prozent ein Sinken der Immobilienpreise.

Der größte Preistreiber bei Immobilien nach Empfinden der Deutschen ist und bleibt die Lage.

81 Prozent der Befragten, die die Immobilienpreise an ihrem Wohnort als teuer oder sehr teuer einschätzen, nannten die Lage als einen der drei Hauptgründe – für 42 Prozent ist es sogar der wichtigste Grund. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Bevölkerungswachstum sowie ein Mangel an Neubauten.

Als Anleger, der sich auch über eine eigene Immobilie Gedanken macht, sind das wichtige Daten für die eigene Renditeberechnung. Allerdings sollte man sich über Preisentwicklungen keinen Illusionen hingeben. Am Häusermarkt sind diese noch schwer einzuschätzen als am Aktienmarkt. Daher sollte man sich auf die Immobilie zum selber wohnen fokussieren und dabei auch Renditeaspekte außen vor lassen. Der ideelle Wert ist hier entscheidend. Wenn es um Rendite geht, bietet der Aktienmarkt rentablere und einfacher zu kalkulierende Möglichkeiten. Zudem umgeht man so das Thema Klumpenrisiko.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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Immobilien sind für viele Deutsche derzeit (fast) ein Reizthema. Zum einen weil ja jeder in einer wohnt und zum anderen weil kaum eine Anlageform so weit verbreitet ist, von Sparbuch & Co. einmal abgesehen. Dennoch ist der Traum für viele Deutsche ein Traum, der nicht (mehr) finanzierbar ist. Schuld ist die zum Teil exorbitante Preisentwicklung der letzten Jahre.

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