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Wie ernst muss ein Anleger die Debatte um das Bargeldverbot nehmen?

07.09.2016, 05:05  |  678   |   |   

Seit vielen Monaten wird mit mehr oder minder großer Intensität um das Thema Bargeldverbot gestritten. Ist das wirklich als Verbraucher und Anleger ernst zu nehmen? Eine aktuelle Bestandaufnahme und der Versuch eines Ergebnisses.

Neben zahlreichen Kommentaren prominenter Ökonomen und Politiker sorgte zuletzt vor allem die Entscheidung der Europäischen Zentralbank die 500-Euro-Banknote nicht in neuem Layout neu aufzulegen und quasi Stück für Stück aus dem Verkehr zu nehmen, für Unruhe. Die Begründung, dass vor allem Kriminalität durch diese Aufgabe der größten Euro-Note bekämpft werden soll, wurde von vielen Kritikern als vorgeschobenes Argument bezeichnet.

Schließlich können Schwarzarbeit oder Drogengeschäfte auch in 100- und 200-Euro-Scheinen abgewickelt werden. Das Kritikerargument, dass durch die Abschaffung des Fünfhunderters quasi eine Bargeldabschaffung eingeläutet werden soll, ist bislang stets von Notenbanker und Politikern zurückgewiesen worden. Dennoch ergibt die Begründung angesichts der Negativen Zinsen durchaus Sinn:

Ohne Bargeld fällt es leicht auf Sparguthaben höhere Strafzinsen zu verlangen und so etwa die seit Jahren anwachsende Geldmenge zu regulieren. Um hier von Anfang an gegenzusteuern wurde die Initiative www.stop-bargeldverbot.de ins Leben gerufen. Um die Argumente einem breiten Publikum zugänglich zu machen, hat sich die Initiative entschieden, ein Video zu produzieren, in dem sich Experten mit den gängigsten Argumenten für die Abschaffung des Bargelds auseinandersetzen und so für Klarheit sorgen.

In dem Video äußern sich mit Prof. Friedrich Schneider von der Universität Linz, dem ehemaligen Chef des Münchner ifo Instituts Prof. Hans-Werner Sinn und dem Unternehmer Prof. Henning Zoz namhafte Experten zu den möglichen Folgen eines Bargeldverbots. Sie stellen klar, dass eine Abschaffung des Bargelds keinesfalls für mehr Sicherheit sorgen wird, sondern die Bürger stattdessen des besten Schutzes gegen die von den Zentralbanken oktroyierten Negativzinsen beraubt werden. Genau diesen Schutz stellt eben das Bargeld dar.

Wie wir sehen, ist die Kritik am Bargeldverbot oder sogar der Bargeldobergrenze durchaus laut. Für uns ist das Problem derzeit nicht so ernst, aber wie sehen Sie das liebe dieboersenblogger.de-Leser? Über Kommentare würden wir uns freuen. Melden Sie sich.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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Seit vielen Monaten wird mit mehr oder minder großer Intensität um das Thema Bargeldverbot gestritten. Ist das wirklich als Verbraucher und Anleger ernst zu nehmen? Eine aktuelle Bestandaufnahme und der Versuch eines Ergebnisses.

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