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Marktüberblick (07. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (07. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
07.09.2016, 08:04  |  456   |   |   

Nach einem weitgehend richtungslosen Handel konnte der deutsche Aktienmarkt am Dienstag Zugewinne verbuchen. Größere Aufschläge wurden von enttäuschenden Konjunkturdaten verhindert. Am Morgen veröffentlichte das Statistische Bundesamt für den Juli einen Anstieg des Auftragseingangs im deutschen produzierenden Gewerbe um 0,2 Prozent. Die Konsensschätzung der Volkswirte hatte bei einem Plus von 0,6 Prozent gelegen. Am Nachmittag drückte der ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Servicesektor auf die Anlegerstimmung. Der Indikator sackte im August von zuvor 55,1 auf 51,4 Punkte ab. Hier hatten Experten im Schnitt mit 55,0 Zählern gerechnet. Der DAX endete dennoch 0,13 Prozent höher bei 10.687 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte notierte nahezu unverändert bei 21.775 Punkten. Der TecDAX verbesserte sich um 0,65 Prozent auf 1.766 Punkte. Mit Blick auf die Einzelwerte hielten sich Gewinner und Verlierer bei den im HDAX versammelten 110 größten Werten mit jeweils 54 Titeln genau die Waage. Das Aufwärtsvolumen lag jedoch bei lediglich 38 Prozent. Bei der Sektorenbetrachtung wiesen Werte aus dem Pharma- und Gesundheitsbereich sowie aus dem Rohstoffbereich die größten Zugewinne auf. Die größten Abschläge waren im Bankensektor sowie im Einzelhandelssektor zu beobachten. Nachrichtlich standen mehrere Übernahmen im Fokus und sorgten für teils sehr kräftige Ausschläge. An der DAX-Spitze haussierte die Fresenius-Aktie um 6,43 Prozent, nachdem das Unternehmen die Übernahme eines spanischen Krankenhausbetreibers für 5,76 Milliarden EUR bekannt gab. Bayer notierte nach der Aufstockung des Übernahmeangebots für Monsanto als zweitbester DAX-Wert 1,78 Prozent höher. Im TecDAX haussierte die Aktie von SLM Solutions um 40,84 Prozent und trieb damit den Index nach oben. Der US-Industriegigant General Electric bietet den Anteilseignern 38 EUR in bar für die Aktie.

An der Wall Street konnten die Indizes nach dem verlängerten Wochenende den schwachen Konjunkturdaten trotzen. Der Dow Jones Industrial legte um 0,24 Prozent auf 18.538 Punkte zu. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 0,64 Prozent nach oben auf 4.830 Zähler. 57 Prozent aller Werte an der NYSE verbuchten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. 247 neuen 52-Wochen-Hochs standen sechs neue Tiefs gegenüber. Die größten Sektorengewinner waren Energiewerte, Versorger und Immobilienwerte. Leichte Abschläge zeigten hingegen Finanzdienstleister, Industriewerte, Rohstoffwerte und Banken. An der Dow-Spitze rückte Chevron um 1,48 Prozent vor. Die rote Laterne hielt Nike mit einem Abschlag von 1,05 Prozent.

Belastet von den überraschend schwachen US-Konjunkturdaten wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutlich ab. Der Dollar-Index fiel um 0,96 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 94,85 Punkten. EUR/USD haussierte um 0,96 Prozent auf 1,1256 USD. Im Tagesverlauf schwankte die Notierung zwischen 1,1141 USD und einem 2-Wochen-Hoch bei 1,1263 USD. Stark gesucht waren alle Rohstoffwährungen mit Ausnahme des Kanada-Dollars, bei dem es zu leichten Gewinnmitnahmen kam. Bei den Majors wertete der Austral-Dollar am deutlichsten auf. Aber auch der Yen konnte gegenüber den meisten anderen Devisen Zugewinne verbuchen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise verbesserte sich um 0,36 Prozent auf 348,43 Punkte. Brent-Öl gab um 0,61 Prozent auf 47,34 USD nach. Hier machten sich bei den Marktakteuren zunehmend Zweifel breit, dass es auf dem Treffen der Ölförderländer Ende des Monats in Algerien zu einem Einfrieren der Produktionshöhe kommen wird. US-Erdgas fiel um 2,51 Prozent auf 2,72 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,79 Prozent auf 2,09 USD. Mit sehr kräftigen Aufschlägen stand der gesamte Edelmetallbereich im Fokus der Rohstoffhändler. Er profitierte vom schwachen US-Dollar und den gesunkenen Wahrscheinlichkeiten für eine baldige Leitzinsanhebung. Gold verteuerte sich um 2,04 Prozent auf 1.354 USD (1.200 EUR). Silber, Platin und Palladium verbuchten Zugewinne von 3,82 bis 4,07 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,19 Prozent. Mit den am Nachmittag veröffentlichten schwachen US-Konjunkturdaten gaben die Renditen der Staatsanleihen deutlicher nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um fünf Basispunkte auf minus 0,11 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg im Gegenzug um 0,51 Prozent auf ein 3-Monats-Hoch bei 168,14 Punkten und nähert sich damit einen Tag vor dem Verfall (September-Kontrakt) wieder dem am 24. Juni nach dem Brexit-Referendum markierten Allzeithoch bei 168,86 Punkten an. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um fünf Basispunkte auf 1,55 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute Morgen überwiegend fest. Der MSCI Asia Pacific markierte ein neues Jahreshoch. Gegen den Trend orientierte sich der Nikkei 225 belastet vom aufwertenden Yen südwärts.

Heute richtet sich der Blick auf die Juli-Daten zur Produktion im produzierenden Gewerbe in Deutschland. Die Konsensschätzung lautet auf einen Rückgang um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat nach einem Anstieg um 0,8 Prozent im Monat zuvor. Unternehmensseitig sind vor allem das endgültige Jahresergebnis von Steinhoff International Holding, die Produktvorstellung von Apple und die Quartalszahlen von Hewlett Packard Enterprise (nach US-Börsenschluss) von Interesse.

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