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Neue technische Sektorfavoriten – Technische Analyse Spezial vom 07. September 2016
Foto: www.commerzbank.de

Neue technische Sektorfavoriten – Technische Analyse Spezial vom 07. September 2016

Gastautor: Achim Matzke
07.09.2016, 12:01  |  778   |   |   

Europäische (Stoxx-)Sektoren mit guter Konturschärfe
Die europäischen Aktienmärkte steckten seit April 2015 in Baisse-Bewegungen fest. Gleichzeitig durchliefen viele US-amerikanische Indizes0, wie z.B. der S&P 500, normale technische Korrekturen. Nach dem Anspringen der USA, als der S&P 500 im Juli 2016 mit einem Kaufsignal auf neue All-Time-Highs lief, hat sich zuletzt auch die technische Lage in Europa sukzessive verbessert. Einige europäische Blue- Chip-Indizes wie der DAX und der OMX haben ihre Baisse-Trends bereits verlassen. Mit Blick auf die europäischen (Stoxx-)Sektoren findet sich jedoch eine noch bessere Konturschärfe. Einerseits gibt es einige wenige Sektoren, wie z.B. den Stoxx Personal & Household Goods, die ihre langfristige technische Hausse durchgehalten haben. Andererseits bilden sich – nach dem Auslaufen von Gesamtmarkt-Zwischen-Baissen – in der Regel neue technische Sektorfavoriten heraus. Hierbei fallen die Verbesserungen im Industrial Goods & Services und im Construction auf. Im europäischen Technologiebereich findet sich außerdem noch der technische Rückenwind von den US-Technologiewerten wieder.

Stoxx Personal & Household Goods: Technisches Basisinvestment
Aus langfristiger technischer Sicht befindet sich der Stoxx Personal & Household Goods in einer intakten Hausse-Bewegung, die 1992 bei Kursen um 100 begann. Im März 2009 startete der Sektor bei 211 den aktuellen Hausse-Zyklus, der ihn im August 2015 auf seine bisherigen All-Time-Highs um 817 führte. Anschließend ging der Sektor in eine normale Korrektur mit einem trendbestätigenden Charakter (nach oben) über, wobei die relative Stärke z.B. gegenüber dem Stoxx 600 verteidigt wurde. Die Korrektur hat die charttechnische Form eines symmetrischen Dreiecks, wobei die obere Korrekturtrendlinie zurzeit um 785 verläuft. Zuletzt ist der Sektorindex bei verbesserter Marktbreite an den oberen Korrekturtrend herangelaufen und bereitet jetzt ein Verlassen der zwölfmonatigen Korrektur vor. Als technische Konsequenz bleibt der Stoxx Personal & Household Goods aufgrund seines Charakters als defensiver Wachstumssektor ein technisches Basisinvestment.

Stoxx Technology: Mit US-Rückenwind in Richtung Hausse-Tops
Aus langfristiger technischer Sicht befindet sich der Stoxx Technology in einer intakten technischen Hausse. Diese startete im März 2009 bei ca. 125 und wird von einem zentralen Hausse-Trend begrenzt, der derzeit bei ca. 270 liegt. Im April 2015 erreichte der Sektor die bisherigen Hausse-Tops um 379 und mündete dann in eine normale technische Korrektur. Hierbei wurde sowohl der zentrale Hausse-Trend als auch der seit Juni 2013 bestehende Aufwärtstrend (Trendlinie aktuell bei 305) verteidigt. Mit einer technisch verbesserten Marktbreite – angeführt von den Sektorschwergewichten, wie z.B. SAP, die zuletzt auf neue All-Time-Highs gestiegen ist – sprang der Stoxx Technology im Juli 2016 an. Als technische Konsequenz steht jetzt ein Abschluss der seit April 2015 vorliegenden Seitwärtspendelbewegung, d.h. der Sprung über die gestaffelte Widerstandszone von 375 bis 380, ganz oben auf der technischen Tagesordnung.

Stoxx Industrial Goods & Services: Technische Führungsrolle
Der Stoxx Industrial Goods & Services befindet sich in einer sehr langfristigen Hausse- Bewegung, wobei sich seit Juli 2009 (Start bei 145) ein intakter technischer Hausse-Zyklus ergeben hat. Innerhalb dieses Zyklus führte ein „normaler“ Hausse-Trend, der im September 2011 begann, den Sektor auf neue All-Time-Highs um 494 (April 2015). Anschließend durchlief der Stoxx Industrial Goods & Services eine technische (Zwischen-)Baisse in Form einer mittelfristigen Flagge. Zuletzt ist der Sektor mit einem neuen Investment-Kaufsignal angesprungen, wobei auch hier die Sektorschwergewichte wie Siemens und Schneider Electric die neuen technischen Zugpferde sind. Der Sektorindex sollte mit einer ausgeprägten mittelfristigen relativen Stärke eine technische Führungsrolle einnehmen. Hierbei deutet sich als nächstes technisches Etappenziel ein Test der Widerstandszone (von 490 bis 500) im Umfeld des All-Time-Highs aus dem April 2015 an.

Stoxx Construction: Solide Technik
Der Stoxx Construction erreichte seine bisherigen All-Time-Highs im Juni 2007 um 482 und fiel danach bis auf 152 (März 2009) zurück. Ausgehend von diesem Niveau startete der Sektor eine neue Hausse-Bewegung, die von dem zentralen Hausse-Trend (Trendlinie zurzeit um 300) begrenzt wird. Darüber hinaus kam es ab September 2011 zu einer Aufwärtsbeschleunigung, wobei der Stoxx Construction den Widerstand um 300 überwand und im April 2015 Hausse- Tops um 418 erreichte. Die darauffolgende mittelfristige Flaggenkorrektur hatte einen trendbestätigenden Charakter nach oben. In den letzten Wochen ist der Stoxx Construction, der demnächst mit der irischen CRH einen dritten Sektortitel in den Euro Stoxx 50 entsenden wird, mit einem neuen Investment-Kaufsignal nach oben angesprungen, sodass sich jetzt als nächstes mittelfristiges Etappenziel der Bereich von 440 bis 450 andeutet.

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Achim Matzke leitet den Bereich Technische Analyse & Index Research bei der Commerzbank. Nach dem Mathematik- und BWL-Studium startete er 1990 seine berufliche Karriere bei der Commerzbank. Er ist mit seinem Team maßgeblich für die Technische Analyse sowie die Erstellung von Prognosen und Strategien mit dem Schwerpunkt auf deutsche und europäische Aktien und Aktienindizes verantwortlich. 2014 wurde Achim Matzke von Thomson Reuters Extel Surveys erneut zum besten Analysten des Jahres für deutsche Aktien gewählt.

Achim Matzke ist in Printmedien (z.B. FAZ, Handelsblatt) ebenso als kompetenter Kolumnist tätig wie im TV als Interviewpartner bei ARD, CNBC und natürlich regelmäßig bei ideasTV.

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Achim Matzke leitet den Bereich Technische Analyse & Index Research bei der Commerzbank. Nach dem Mathematik- und BWL-Studium startete er 1990 seine berufliche Karriere bei der Commerzbank. Er ist mit seinem Team maßgeblich für die Technische Analyse sowie die Erstellung von Prognosen und Strategien mit dem Schwerpunkt auf deutsche und europäische Aktien und Aktienindizes verantwortlich. 2014 wurde Achim Matzke von Thomson Reuters Extel Surveys erneut zum besten Analysten des Jahres für deutsche Aktien gewählt.

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