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Börse Stuttgart-News Trend am Mittag

Gastautor: Börse Stuttgart
07.09.2016, 16:04  |  383   |   |   

STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Lufthansa und E.on unter Druck

Warten auf Fed-Konjunkturbericht am Abend

Die europäischen Aktienbörsen haben heute leicht zugelegt. Ohne neue Impulse fielen

die Kursgewinne jedoch moderat aus. Die Marktteilnehmer warten auf das “Beige Book”, den

Fed-Konjunkturbericht, am heutigen Abend. Morgen werden dann die Entscheidungen des EZB-Rates zur aktuellen Geldpolitik im Euro-Raum bekannt gegeben.

Der DAX stieg bis zum frühen Nachmittag um 0,5 Prozent auf 10.740 Punkte.

Einige Experten rechnen mit einer Verlängerung des billionenschweren Anleihen-Kaufprogramms der EZB über den März 2017 hinaus. An den Devisenmärkten wetteten die meisten Anleger auf vorerst weiter niedrige US-Zinsen. Der Dollar gab zum Euro und zum Yen seine Gewinne der vergangenen beiden Wochen ab. Die Gemeinschaftswährung notierte wieder über 1,12 Dollar und damit rund einen US-Cent höher als am Dienstagnachmittag.

Da von Unternehmensseite kaum neue Impulse kamen, folgten die Anleger diversen Empfehlungen von Analysten. So drückte die Deutsche Bank mit einer Verkaufsempfehlung die Aktien der Lufthansa. Die Titel fielen um 4,3 Prozent auf 10,32 Euro und hielten damit im DAX die rote Laterne. 2017 werde ein kritisches Jahr für die Fluggesellschaft, da die

Tochter Eurowings bei den Kosten ihre Wettbewerbsfähigkeit zeigen müsse.

Nach einer Analystenstudie zu den europäischen Versorgern warfen viele Anleger die deutschen Konzerne E.on und RWE aus ihren Depots. Die Analysten von Goldman Sachs kassierten ihre Kaufempfehlung für E.on. Unter anderem könnte die Kraftwerkstochter Uniper, die am nächsten Montag ihr Börsendebüt gibt, kurzfristig zur Belastung werden,

schreiben sie in einer Kurzstudie. In dieser empfahlen sie die Aktien der spanischen Iberdrola und der italienischen Enel zum Kauf. Mit einem Abschlag von 2,2 Prozent zählte E.on im DAX zu den schwächsten Werten. RWE konnten sich der schlechten Stimmung nicht entziehen und fielen um knapp zwei Prozent. Enel und Iberdrola legten dagegen um mehr als ein Prozent zu und zählten im EuroSTOXX 50 damit zu den größten Gewinnern.

Mit einer Kaufempfehlung hievten die Analysten der Citigroup die Aktien des Gabelstapler-Produzenten Kion um 2,2 Prozent hoch. Damit führten Kion die MDAX-Gewinnerliste an. Auf Talfahrt gingen dagegen CTS Eventim mit einem Abschlag von 3,7 Prozent. Laut Händlern hat M.M. Warburg die Aktien auf “hold” von “buy” heruntergestuft.

Besonders lange Gesichter gab es aber im SDAX. Der Kleinkredite-Anbieter Ferratum enttäuschte die Anleger mit seinem Ausblick. Die Aktien brachen um 12,4 Prozent auf 18,84 Euro ein.

Börse Stuttgart TV

Die große Frage der vergangenen Handelswoche war, ob die Fed noch in diesem Jahr die Zinsen erhöhen werde oder nicht. Auf das Gesamtjahr betrachtet muss man jedoch konstatieren, dass sich die Fed einmal mehr äußerst zögerlich präsentierte: Zu Jahresbeginn wurden gleich noch mehrere Zinsschritte erwartet, doch mittlerweile kann man festhalten, dass bislang nicht all zu viel davon umgesetzt worden ist. Womit das Zögern der Fed zusammenhängt, erläutert Prof. Dr. Hendrik Wolff von der Wolff & Häcker Finanzconsulting bei Börse Stuttgart TV.

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/boerse-stuttgart-tv/?video=13343

Euwax Sentiment Index

Der Euwax-Sentiment-Index lag am frühen Nachmittag bei minus fünfzig Punkten. In dieser Phase setzte die Mehrheit der kurzfristig orientierten Derivateanleger mit Knock-out-Puts und Put-Optionsscheinen auf fallende Kurse des DAX.

Trends im Handel

An der Euwax waren auch heute verstärkt Knock-out-Calls auf Facebook gesucht. Die Scheine sind bereits seit Montag gefragt. Händlern zufolge sollen sie zuvor von einem Börsenbrief zum Kauf empfohlen worden sein.

Weitere Empfehlungen von Börsenbriefen sollen auch ursächlich sein für das gestiegene Kaufinteresse an Knock-out-Calls auf Kakao sowie die Aktie von Hochtief.

Darüber hinaus investierten viele Marktteilnehmer heute in Call-Optionsscheine auf die Aktien von Daimler, Vonovia und Barrick Gold.

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart GmbH

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Boerse Stuttgart GmbH verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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