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Marktüberblick (08. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (08. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
08.09.2016, 08:20  |  451   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte den zweiten Tag in Folge zulegen. Der DAX schloss 0,61 Prozent höher auf einem 3-Wochen-Hoch bei 10.753 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,05 beziehungsweise 0,11 Prozent. Enttäuschende Daten zur deutschen Industrieproduktion lasteten nur kurzzeitig auf der Anlegerstimmung. Sie war im Juli um 1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat gefallen (Konsensschätzung: Rückgang um 0,3 Prozent). Im HDAX der 110 größten deutschen Aktien standen sich 74 Gewinner und 34 Verlierer gegenüber. Das Aufwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel und Automobile. Deutliche Abgaben verzeichneten die Versorger. Im DAX wurden 79,8 Millionen Aktien mit einem Wert von insgesamt 2,48 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 2,56) gehandelt. An der DAX-Spitze sprang die Aktie von ThyssenKrupp nachrichtenlos um 1,96 Prozent auf ein neues Jahreshoch. E.ON stellte mit einem Abschlag von 2,24 Prozent den Tagesverlierer.

An der Wall Street schlossen die Indizes kaum verändert. Der Dow verlor 0,06 Prozent auf 18.526 Punkte. Der Nasdaq 100 endete 0,04 Prozent höher bei 4.832 Zählern. Keine Impulse lieferte der Konjunkturbericht “Beige Book” der US-Notenbank. An der NYSE schlossen 60 Prozent aller Werte im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen betrug 56 Prozent. 238 neue 52-Wochen-Hochs standen sechs neuen Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie und Immobilien. Kräftig abwärts tendierte der Sektor nicht-zyklischer Konsumwerte. Im Dow verbesserte sich die Aktie von Caterpillar als bester Wert um 1,99 Prozent. Die rote Indexlaterne hielt Wal-Mart mit einem Minus von 1,28 Prozent. Im Nasdaq 100 haussierte Western Digital nach der Anhebung der Prognose um 12,09 Prozent. Whole Foods sackte nach der Kappung der Prognose durch einen Wettbewerber als schwächster Titel um 5,27 Prozent ab.

Am Devisenmarkt zeigte der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Yen eine leichte Erholung von dem Absturz des Vortages. Der Dollar-Index kletterte nach zwischenzeitlicher Markierung eines 2-Wochen-Tiefs bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,12 Prozent auf 94,95 Punkte. EUR/USD notierte nach einem impulslosen Handel 0,11 Prozent tiefer bei 1,1242 USD. Im Tagesverlauf schwankte der Kurs zwischen 1,1228 USD und einem 2-Wochen-Hoch bei 1,1270 USD. Der Yen wertete gegenüber allen anderen Majors auf. Hier stützte ein Medienbericht, wonach die Mitglieder der Bank of Japan vor der nächsten Sitzung am 20./21. September uneinig über mögliche weitere geldpolitische Stimuli sind. Deutliche Schwäche gegenüber allen anderen Hauptwährungen zeigte das Pfund Sterling nach schwachen Juli-Produktionsdaten von der Insel. Auf ihren Sitzungen ließen sowohl die Riksbank als auch die Bank of Canada ihre Geldpolitik unverändert. Die Schwedenkrone tendierte daraufhin fest, während der Loonie abwertete.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise blieb im Erholungsmodus und stieg um 1,09 Prozent auf 351,98 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 1,35 Prozent auf 47,90 USD. Im heutigen asiatischen Handel notierte es bereits bei über 48,70 USD. Nach am späten Abend veröffentlichten Daten des Dienstleisters API sollen die US-Lagerbestände für Rohöl in der vergangenen Woche überraschend um 12,1 Millionen Barrel gefallen sein. Sollen sich diese Daten als richtig herausstellen (heute gibt es die offiziellen EIA-Daten), wäre dies der stärkste Wochenrückgang seit mindestens April 1985. Die Erwartungen von Analysten hatten hingegen auf einen Anstieg von 225.000 Barrel gelautet. US-Erdgas verbilligte sich um 1,25 Prozent auf 2,68 USD. Comex-Kupfer notierte 0,43 Prozent höher bei 2,10 USD. Bei den Edelmetallen kam es zu Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Anstieg des Vortages. Gold endete 0,30 Prozent tiefer bei 1.350 USD (1.197 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 0,89 und 1,36 Prozent nach.

Am Rentenmarkt knüpften die Staatsanleihen mit den gestiegenen Konjunktursorgen an die Kursgewinne des Vortages an. Die Renditen orientierten sich entsprechend südwärts. Für die Umlaufrendite ging es um fünf Basispunkte abwärts auf minus 0,24 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt tiefer bei minus 0,12 Prozent. Der heute Mittag verfallende September-Kontrakt des Euro-Bund-Future notierte 0,08 Prozent höher bei 168,27 Punkten und markierte damit auf Schlusskursbasis ein neues Allzeithoch. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 1,54 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute Morgen nach Gewinnmitnahmen überwiegend schwächer. Besonders kräftige Abgaben waren in Australien zu beobachten. Der ASX 200 verlor rund 0,9 Prozent. Für den Nikkei 225 ging es um rund 0,2 Prozent abwärts. Gegen den regionalen Trend konnte der Hang Seng Index um rund 0,3 Prozent zulegen. Im Blick standen Konjunkturdaten aus Japan und China. Das japanische Bruttoinlandsprodukt kletterte im zweiten Quartal gemäß einer Datenrevision um annualisierte 0,7 Prozent. Die Konsensschätzung hatte auf einen unveränderten Stand gelautet. Die chinesischen Exporte fielen im August auf Jahressicht um 2,8 Prozent und damit nicht so stark wie von Experten erwartet (minus 4,0 Prozent). Zudem hat die zweitgrößte Volkswirtschaft überraschend erstmals seit fast zwei Jahren wieder mehr Waren importiert (1,5 Prozent). Hier hatten Volkswirte im Schnitt einen erneuten Rückgang um diesmal 4,9 Prozent prognostiziert. Unternehmensseitig profitierte die Nintendo-Aktie in Tokio mit einem Sprung um 13 Prozent von der Bekanntgabe, dass das Spiel “Super Mario” ab Dezember im Apple Store erhältlich sein wird.

Heute richtet sich der Anlegerfokus ganz klar auf die Sitzung der EZB als wohl wichtigsten Market-Mover dieser Woche. Hier ist mit starken Ausschlägen in allen Anlageklassen zu rechnen. Während Experten eine Änderung der Leitzinsen überwiegend für unwahrscheinlich halten, rechnen viele mit einer Ausdehnung des laufenden Anleihekaufprogramms.

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