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US-Wirtschaft – Zwischen Wachstumsdynamik und Zinssorgen

Gastautor: Daniel Saurenz
08.09.2016, 10:00  |  441   |   |   

USA_Texas_VW_BMWDie Weltwirtschaft hat sich von der Flaute im ersten Quartal erholt, und das Gros der Wirtschaftsindikatoren lässt auf eine sich weiter beschleunigende Wachstumsdynamik schließen. Ausschlaggebend für die konsumgetriebene Belebung ist die in den meisten Industrieländern solide Tendenz bei Beschäftigung, Verbrauchervertrauen und Reallöhnen. Gestern haben wir bereits anhand einer Analyse von Fidelity die Perspektiven der Europäischen Märkte beleuchtet. Heute werden wir genauer in die USA und auf Japan schauen.

Der Optimismus der Analysten war zuletzt nicht zwangsläufig begründet. Zwar zeigt sich die US-Wirtschaft robust, eine Zinserhöhung will die FED ihr dennoch nicht zumuten.

USA: Wachstumsbelebung in kommenden Monaten erwartet

Trotz der zuletzt etwas enttäuschenden Wirtschaftsdaten ist der Ausblick für die US-Wirtschaft laut Fidelity gut. Im zweiten Quartal hielt das Wirtschaftswachstum nicht mit den Erwartungen Schritt. Als größte Belastung erwiesen sich die stark schwankenden Vorräte. Für den Konsum wurden dagegen die zweithöchsten Zuwächse seit der Finanzkrise gemeldet. Die Investitionen gaben das dritte Quartal in Folge nach, und für lange Gesichter sorgten die etwas stärker als erwartet gefallenen Umfrageergebnisse für das verarbeitende Gewerbe und die Dienstleistungsbranche. Dennoch deuten die Ergebnisse ein Wachstum deutlich über dem Niveau des ersten Halbjahres an.

In unserer Produktübersicht haben wir Optionsscheine auf den S&P 500 für mutige Anleger eingestellt. Der Call läuft unter der WKN UW2B9Q , der Put UW2FN9

S&P 500 auf ein Jahr

S&P 500 auf ein Jahr

Erfreulich war der Arbeitsmarktbericht für Juli: Mit 255.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft übertraf er die Erwartungen. Unterdessen sind die Stundenlöhne mit im Schnitt 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr so schnell gestiegen wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Nach dem schleppenden Jahresauftakt dürfte sich das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf rund 1,5 Prozent summieren. Damit reicht es nicht an ursprüngliche Erwartungen heran, passt aber zu den Prognosen einer Abkühlung verglichen mit 2015.

Webinarmarathon am Donnerstag

Alle die sich ausführlich mit den Finanzmärkten beschäftigen wollen, oder einen Einstieg in das breite Themenfeld suchen, können sich am Donnerstag den HSBC-Webinarmarathon ansehen. Hier wird von der  Technischen Analyse, über Behavioral Finance, bis hin zum Basiswissen zu Produkten alles abgedeckt. Die Rubrik Behav. Finance ergänzt dann die Finanzmarktrunde bei uns am Mittwoch Abend…

Donnerstag, 08.09, 18.30 Uhr: OpernTurm- September 2016 – harte Zeiten für den DAX?Hier gehts zur Anmeldung…

In der zweiten Jahreshälfte wird die Wirtschaft laut Fidelity vermutlich Fahrt aufnehmen. Rückenwind dürfte vom beschleunigten Vorratsaufbau, der starken Dynamik am Immobilienmarkt und dem anhaltend soliden Konsum ausgehen. Im weiteren Verlauf könnte eine gelockerte Fiskalpolitik der Konjunktur auf die Sprünge helfen. Wie stark die Unterstützung ausfallen wird, lässt sich erst nach den Präsidentschaftswahlen sagen: Stärker vermutlich für den Fall, dass eine Partei die Mehrheit in beiden Häusern erringt. Unterdessen ist eine Zinserhöhung der Fed laut den Analysten noch in diesem Jahr nicht völlig ausgeschlossen.

Japan: Stimulusmaßnahmen werden Wirkung erst 2017 voll entfalten

Nikkei 225 auf ein Jahr

Nikkei 225 auf ein Jahr

In Japan haben sich die Konjunkturdaten leicht abgeschwächt. Eine schwächere Auslandsnachfrage, sinkende Investitionen und Verbraucherausgaben waren die Gründe. Nicht ganz so schlecht waren die Umfragen der Einkaufsmanager für Juli, aber auch in ihnen spiegelt sich das matte Wachstum wider. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe ist zwar den zweiten Monat nacheinander gestiegen auf den höchsten Stand seit Februar. Mit 49,3 Zählern bleibt er aber unterhalb der Wachstumsgrenze.

In unserer ISIN-Liste finden interessierte Anleger ein Turbo-Zertifikat (long) auf das Währungspaar US-Dollar / Japanischer Yen mit der WKN CD8G3U. Eine Realtime Übersicht der wichtigsten Währungspaare finden Sie hier.

Der Dienstleistungssektor schaffte dagegen knapp den Sprung über die Wachstumsschwelle, denn das Neugeschäft machte einen Teil des im Juni verlorenen Bodens gut. Aus Sicht der Fidelity-Analysten wird sich Japans Konjunktur ausgehend vom niedrigen Niveau im Vorjahr etwas beschleunigen. Allerdings geht das aus den Daten bislang nicht hervor. Das schwache Geschäftsvertrauen und der seit Mitte 2015 erheblich aufgewertete Yen schlagen sich in Gegenwind für die Industrie nieder. Dagegen werden die angekündigten zusätzlichen Stimulusmaßnahmen das Wachstum in den kommenden Monaten wohl leicht ankurbeln, ihre Wirkung aber erst 2017 voll entfalten.Im dritten und letzten Teil der Analyse, werden wir morgen die Perspektiven der Märkte in China und den Schwellenländern erläutern…

Eine Realtime-Übersicht der wichtigsten Indizes, Rohstoffe und Währungen finden Sie hier

Quelle: Fidelity



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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