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Marktüberblick (09. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (09. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
09.09.2016, 08:03  |  507   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt reagierte am Donnerstag mit Abschlägen auf die mit Spannung erwartete EZB-Entscheidung. Die Notenbank hatte entgegen der Erwartung vieler Investoren und Experten das laufende Anleihekaufprogramm nicht ausgedehnt. Zwischenzeitlich größere Kursverluste konnten jedoch eingedämmt werden, nachdem sich am Markt die Auffassung durchsetzte, dass die Verlängerung des noch bis März laufenden Programms dann eben auf der Dezember-Sitzung erfolgen werde. Der DAX schloss 0,72 Prozent tiefer bei 10.675 Punkten. MDAX und TecDAX verabschiedeten sich 0,51 beziehungsweise 0,54 Prozent schwächer aus dem Handel. Im HDAX gab es 27 Gewinner und 83 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. Das Handelsvolumen war auffällig hoch mit 93,7 Millionen gehandelten DAX-Aktien auf Xetra im Wert von 3,04 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 2,50). Bei der Sektorenbetrachtung ragte der Bankensektor mit deutlichen Zugewinnen heraus. Aber auch Versicherungen und Transportwerte waren gesucht. Am deutlichsten unter die Räder kamen Technologiewerte und Werte mit Rohstoffbezug. An der DAX-Spitze thronte die Lufthansa-Aktie mit plus 3,58 Prozent. Deutsche Bank und Commerzbank verbesserten sich um 1,23 beziehungsweise 1,08 Prozent. Am anderen Ende büßte Linde 2,75 Prozent ein. Infineon und Siemens notierten 2,69 beziehungsweise 1,80 Prozent tiefer.

Auch an der Wall Street prägten rote Vorzeichen das Bild. Der Dow Jones Industrial gab nach einem impulslosen Handel um 0,24 Prozent auf 18.480 Punkte nach. Der Nasdaq 100 verlor 0,57 Prozent auf 4.804 Zähler. 53 Prozent aller Werte an der NYSE schlossen mit Abschlägen. Das Abwärtsvolumen lag ebenfalls bei 53 Prozent. 181 neuen 52-Wochen-Hochs standen sieben Tiefs gegenüber. Der Energiesektor haussierte mit stark anziehenden Ölpreisen um 1,87 Prozent und stellte damit alle anderen Sektoren in den Schatten. Die größten Verluste waren bei Immobilienwerten zu beobachten. An der Dow-Spitze verteuerte sich die Aktie des Ölriesen Chevron um 1,20 Prozent. Goldman Sachs und Exxon Mobil gewannen 1,17 beziehungsweise 0,91 Prozent hinzu. Am anderen Indexende büßte Nike 2,68 Prozent ein. Apple verlor nach der Vorstellung des neuen iPhone am Vortag 2,62 Prozent. IBM verbilligte sich um 1,63 Prozent. Im Nasdaq 100 brach die Aktie von Tractor Supply nach einer Absenkung der Prognose um rund 17 Prozent ein.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,04 Prozent höher bei 95,02 Punkten und damit deutlich erholt vom unmittelbar nach der EZB-Entscheidung markierten 2-Wochen-Tief. Der Greenback wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Euro auf. Beobachter verwiesen zur Begründung auch auf die stark anspringenden Ölpreise, die die Inflationserwartungen nach oben trieben. Nur die Gemeinschaftswährung war unter den Majors noch stärker gesucht. EUR/USD stieg um 0,17 Prozent auf 1,1257 USD. Intraday schwankte das Währungspaar zwischen 1,1235 USD und einem 2-Wochen-Hoch bei 1,1327 USD. Am schwächsten präsentierte sich der Yen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex haussierte getrieben von Energierohstoffen um 2,64 Prozent auf 361,46 Punkte. Laut der EIA waren die US-Lagerbestände für Rohöl in der vergangenen Woche um 14,5 Millionen Barrel gefallen. Dies war der stärkste Wochenrückgang seit Januar 1999. Hintergrund waren vor allem niedrigere Importe, da der Wirbelsturm Hermine die Golf-Küste bedroht hatte. Brent-Öl verteuerte sich um 3,83 Prozent auf 49,82 USD. Die US-Sorte WTI legte um 4,37 Prozent auf 47,49 USD zu. Der Preis für US-Erdgas stieg nach einem geringer als erwarteten Anstieg der Lagerbestände um 4,93 Prozent auf 2,80 USD. Kupfer notierte an der Comex gut behauptet bei 2,10 USD. Gold verbilligte sich um 0,63 Prozent auf 1.341 USD (1.188 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,09 und 0,85 Prozent.

Am Rentenmarkt gerieten die Kurse der Staatsanleihen nach der EZB-Entscheidung deutlich unter Druck und die Renditen stiegen entsprechend. Die bereits am Vormittag von der Bundesbank festgestellte Umlaufrendite war noch um einen Basispunkt auf minus 0,25 Prozent gefallen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen schloss sechs Basispunkte höher bei minus 0,06 Prozent. Der Euro-Bund-Future (Dezember-Kontrakt) sackte um 0,57 Prozent auf 164,62 Punkte ab. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um sieben Basispunkte auf 1,61 Prozent zu. Die bei den Fed-Funds-Futures eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinsanhebung in den USA stieg deutlich an.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der schwachen Seite. Neben den mauen Vorgaben von der Wall Street drückte auch ein möglicher Atombombentest in Nordkorea auf die Stimmung. Mit Blick auf die Makroseite standen Inflationsdaten aus China im Fokus. Die Verbraucherpreise stiegen im August auf Jahressicht um 1,3 Prozent. Dies war der niedrigste Wert seit Oktober 2015, der die Konsensschätzung von 1,7 Prozent deutlich verfehlte. Die Erzeugerpreise fielen auf Jahressicht um 0,8 Prozent.

Heute enthält der Kalender keine marktbewegenden Einträge. Auf Interesse könnten jedoch Reden der beiden im FOMC stimmberechtigten Fed-Mitglieder Eric Rosengren und Daniel Tarullo stoßen.

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Themen: Öl, DAX, USD


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Der deutsche Aktienmarkt reagierte am Donnerstag mit Abschlägen auf die mit Spannung erwartete EZB-Entscheidung. Die Notenbank hatte entgegen der Erwartung vieler Investoren und Experten das laufende Anleihekaufprogramm nicht ausgedehnt. …

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