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VW - Abgasskandal Klare Absage von Volkswagen: Keine Entschädigung für europäische Kunden

09.09.2016, 14:57  |  2013   |   |   

Anfang September berichtete wallstreet:online über Ermittlungen der EU-Verbraucherschutzbehörde gegen den Volkswagen-Konzern. „Volkswagen hat in den meisten Mitgliedsstaaten klar gegen europäische Verbraucherschutzgesetze verstoßen“, erklärte die zuständige EU-Kommissarin für Justiz und Verbraucherschutz, Vera Jourova. Sie kündigte zudem an, die betroffenen Konsumenten bei der Durchsetzung von Entschädigungen zu unterstützen. Das traf natürlich nicht auf viel Gegenliebe der Wolfsburger.

Volkswagen sagt: Nein, danke!

Wie jetzt bekannt wurde, hat Volkswagen in einem Schreiben an EU-Kommissarin Jourova die Forderungen der EU-Kommission zurückgewiesen, auch vom Dieselskandal betroffene Fahrer in Europa zu entschädigen. Nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ erklärt VW in dem Brief, dass in Europa im Gegensatz zu den USA bereits technische Lösungen freigegeben worden seien, mit denen der Autobauer die Manipulation der Abgaswerte beenden will.

Zudem bekomme jeder betroffene Kunde, nachdem sein Auto in der Werkstatt war, ein Zertifikat, das ihm bescheinige, dass die Veränderungen die Motorleistung, den Verbrauch, den CO2-Ausstoß und die Lärmemission des Autos nicht negativ beeinflussen würden. „Wir glauben daher, dass es keinen Raum und keinen Bedarf für irgendwelche zusätzlichen Entschädigungen gibt“, zitiert die „Welt“ aus dem Schreiben.

Volkswagen bezieht in dem Schreiben, das auf den 7. September 2016 datiert ist, auch Stellung zu dem Vorwurf, gegen zwei EU-Richtlinien zum Verbraucherschutz verstoßen zu haben. „Während Volkswagen seine Verpflichtungen durch das europäische Verbraucherschutzrecht vollständig anerkennt, insbesondere die Richtlinie 1999/44/EC zum Verbrauchsgüterkauf und Garantien sowie die Richtlinie 2005/29/EC zu unlauteren Geschäftspraktiken, glauben wir, dass wir unsere Verpflichtungen in Verbindung mit der Diesel-Thematik nicht verletzt haben“, heißt es in dem Brief.

Sammelklagen auch in Deutschland - Anwälte beziehen Stellung

Anfang des Jahres hatte bereits der US-Staranwald Michael Hausfeld angekündigt,  neben Milliarden-Sammelklagen in den USA, auch für betroffene deutsche VW-Besitzer bis zu 2,5 Milliarden Euro zu erstreiten. „Wir sind in der Lage, Klagen und Verfahren notfalls zehn Jahre lang durchzuziehen,“ sagte der US-Anwalt zu Jahresbeginn dem „manager magazin“. Lesen Sie mehr: "Puh, das kann teuer werden! Staranwalt fordert Milliarden für deutsche Dieselgate-Geschädigte". Eine Drohung schickte Hausfeld wenig später hinterher: Die Folgen des Abgasskandals könnten Volkswagen in die Pleite führen. Er sehe Volkswagen in seiner Existenz bedroht, sagte Hausfeld der „Welt am Sonntag“. „Die Wahrscheinlichkeit eines Bankrotts hängt davon ab, wie vernünftig sich der Konzern verhält.“ Das übliche Säbelrasseln unter Anwälten? Lesen Sie mehr hier.

Derweil drohen Volkswagen auch Schadenersatzklagen auf Länderebene in Deutschland. Wie der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) verlauten ließ, will Bayern den Autobauer aufgrund des Diesel-Skandals und dessen Folgen verklagen. Begründet wird dieser Schritt mit den Aktienkurs-Verlusten, die dem bayerischen Pensionsfonds aufgrund des Kursverfalls der Volkswagenaktie entstanden sind (mehr dazu hier).



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