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Hier die Gründe, warum ich immer noch Royal Dutch Shell kaufe

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
09.09.2016, 16:00  |  566   |   |   
Foto: Pixabay, inspiredimages

Royal Dutch Shell (WKN:A0D94M) ist eine der Aktien im FTSE 100, für die die Investoren eine Hassliebe hegen. Sie ist auch eine der Aktien, von denen die Einkommensinvestoren abhängig sind. Shell hat auch seit Ende des Zweiten Weltkriegs auch immer höhere Dividenden ausgezahlt. Es scheint, als würden die Aktionäre und das Management erwarten, dass das auch so weitergeht.

Das ist nur ein Grund, warum ich Shell mag. Das Unternehmen hat den Ruf stabil und vorhersehbar zu sein und es scheint, als wäre sich das Management dessen auch bewusst. Trotzdem gibt es genug Gründe, warum die Investoren das Unternehmen aktuell nicht mögen. Die Gewinne fallen und das Unternehmen hat enorm hohe Schulden aufgenommen, um den Konkurrenten BG Group zu kaufen, was viele Analysten und Investoren als zu teuer ansehen. Der Verschuldungsgrad hat sich im letzten Jahr mehr auf 28,1 % als verdoppelt und liegt gerade noch unter dem Limit des Managements von 30 %.

Um die Schulden abzuzahlen plant Shell Vermögenswerte im Wert von 30 Milliarden US-Dollar zu verkaufen. Die Tatsache, dass das Management eine Schuldenobergrenze hat und bereit ist, Unternehmensteile, die nicht zum Kerngeschäft gehören zu verkaufen, sagt viel darüber aus, wie wichtig es ihnen ist, den guten Ruf des Unternehmens aufrecht zu erhalten.

Shell zielt auf einen Erlös von 8 Milliarden US-Dollar dieses Jahr ab, aber das Management hat angegeben, man würde nicht um jeden Preis verkaufen. Damit wurde der Angst entgegengewirkt, Shell wäre vielleicht gezwungen, zu Dumpingpreisen zu verkaufen, wenn sich im aktuellen Marktumfeld keine Käufer finden sollten. Die moderate Verschuldungsquote von 30 % bedeutet, dass man sich die Flexibilität erhalten möchten, um das beste Ergebnis für die Aktionäre zu erreichen.

Ein großer Wettbewerbsvorteil

Ein weiterer Grund, warum ich Shell mag, ist die Position, die das Unternehmen im Ölsektor einnimmt. Warren Buffett spricht oft von einem „Burggraben” im Business. Der von Shell ist weit und tief. Nach der Übernahme von BG ist das neue Unternehmen der größte Flüssigerdgasproduzent der Welt, was ein wichtiger Teil der Energieinfrastruktur international ist. Darüber hinaus sind Shell und Total über ihre Netzwerke für den größten Teil der Energieversorgung von Europa verantwortlich. Diese Art der Integration wäre unmöglich für einen neuen Wettbewerber zu erreichen.

All diese Eigenschaften veranlassen mich zu der Annahme, dass Shell noch lange im Geschäft bleiben wird. Das Unternehmen dominiert einige Energiemärkte. Zusammen mit der ruhigen Hand des Managements am Steuer wird das Unternehmen auch weiterhin sicher durch jedes Szenario manövrieren.

Shell wird aber nicht zu alter Stärke zurückfinden, wenn der Ölpreis sich nicht auf das Niveau von 2014 erholt. Kurzfristig ist das unwahrscheinlich, aber in den nächsten fünf oder zehn Jahren könnte der Ölpreis immer höher steigen, da die mangelnden Investitionen das Angebot verringern, während die Nachfrage immer weiter steigt. Ich glaube, dass Shell das beste Unternehmen sein könnte, um von diesem Trend zu profitieren.

Die Aktie des Unternehmens wird aktuell mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 27,5 gehandelt und bietet eine Dividendenrendite von 7,2 %.

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The Motley Fool UK hat Royal Dutch Shell B empfohlen.

Dieser Artikel wurde von Rupert Hargreaves auf Englisch verfasst und wurde am 08.09.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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Hier die Gründe, warum ich immer noch Royal Dutch Shell kaufe

Foto: Pixabay, inspiredimagesRoyal Dutch Shell (WKN:A0D94M) ist eine der Aktien im FTSE 100, für die die Investoren eine Hassliebe hegen. Sie ist auch eine der Aktien, von denen die Einkommensinvestoren abhängig sind. Shell hat auch seit Ende des …

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