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Größter Kurseinbruch an der Wall Street nach dem Brexit Ist das der Anfang vom Ende?

11.09.2016, 18:48  |  1971   |   |   

Zinsängste brachten am Freitag die Wall Street unter Druck. Der Dow Jones Industrial Index (DJI erlitt mit minus 2,26 Prozent den größten Kurseinbruch nach dem Brexit. Die Markttechnik ist sehr brisant. Die Anleger haben davor Angst, dass die FED die Zinsen am 21. September doch erhöhen wird, obwohl die letzten Konjunkturdaten relativ schwach in den USA ausfielen. Die Drogenpolitik der Notenbanken hat bisher nicht viel geholfen, aber gefährliche Blasen im Anleihenmarkt geschaffen. Nun fragen sich die Anleger, ob die schon die Ende der 5-jährigen Aktien-Hausse ist. Aber auch politisch gibt es Anzeichen, dass Demokratien in Gefahr geraten, unregierbar zu werden und sich das Volk immer mehr spaltet. Auch Kriegsgefahren halten an. Gut behaupten konnten sich die Moskauer Börse nahe dem Allzeit-Hoch in Rubel.

Zinsängste  brachten am Freitag die Wall Street unter Druck. Der Dow Jones Industrial Index (DJI erlitt mit minus  2,26 Prozent den größten Kurseinbruch nach dem Brexit. Die Markttechnik ist sehr brisant. Die Anleger haben davor Angst, dass die FED die Zinsen am 21. September doch erhöhen wird, obwohl die letzten Konjunkturdaten relativ schwach in den USA ausfielen. Die Drogenpolitik der Notenbanken hat bisher nicht viel geholfen, aber gefährliche Blasen im Anleihenmarkt geschaffen.

 

 Nun fragen sich die Anleger, ob die schon die Ende der 5-jährigen Aktien-Hausse ist. Aber auch politisch gibt es Anzeichen, dass Demokratien in Gefahr geraten, unregierbar zu werden und sich das Volk immer mehr spaltet. Auch Kriegsgefahren halten an. Gut behaupten konnten sich die Moskauer Börse nahe dem Allzeit-Hoch in Rubel.

 

Zinsängste sorgen für Kurskorrekturen

 

An der Börse ist es nicht immer einfach, die Wendepunkte von Trends rechtzeitig zu erkennen. Aber es gibt berechtigte Sorgen, dass der 9. September einen Wendepunkt an der Wall Street einläuten könnte. Anlass für den Kurseinbruch war eine Kleinigkeit, nämlich die Äußerung des regionalen Notenbankers von Boston, Eric Rosengren, der vor einer zu langsamen Straffung der geldpolitischen Entscheidungen warnte. Zudem wurde negativ aufgenommen, dass die EZB keine weiteren Maßnahmen am Donnerstag beschloss und die Zinsen unverändert bei null beließ. In Deutschland schlugen auch die schwachen Exportdaten auf die Stimmung.

 

So gab der Dow Jones Industrial Index am Freitag um 2,13 Prozent auf 10.885 Indexpunkte nach und der X-DAX  nachbörslich um 1,82 Prozent auf 10.486 Indexpunkte. Da die Aktienkurse jetzt demnächst  in ein charttechnisches Loch fallen, kann es in den nächsten Wochen sogar zu einem Mini-Crash kommen, sobald der DAX 10.400 Indexpunkte unterschritten hat  bzw. der DJI 18.000 Indexpunkte.

 

Ist das jetzt der Anfang vom  Ende der Aktienrally?

 

Nachdem die Kurse an der Wall Street seit über 1 Monat keine neuen Höchstkurse mehr erreicht haben und die Kurse auch im August nur seitwärts tendierten, fragen sich die Anleger, ob sich der 5-jährige Bullenmarkt nun dem Ende entgegen neigt. Die Börsenexperten George Soros und Marc Faber warnen sogar  durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken und der Zins-Manipulation vor Blasenbildungen und einen Börsen-Crash noch in diesem Jahr.  Die Monate September und Oktober waren schon oft der Ausgangspunkt von stärkeren Kurseinbrüchen an der Börse. War der Freitag der 9. September also der Anfang vom Ende eines 5-jähirgen Bullenmarktes? Die Marktechnik ist jetzt brisant und es gibt eine Reihe von kritischen Marken und „roten Linien“, die Anleger beachten sollten.

 

Ist dies der Anfang vom Ende der glaubhaften Notenbankpolitik?

 

Sind die Notenbanken jetzt mit also mit ihrem Latein am Ende? Die amerikanische Notenbank FED will die Zinsen erhöhen, die Europäischen Zentralbank  EZB und die Japanische Notenbank will die Zinsen lange Zeit niedrig halten und die englische Notenbank will die Zinsen senken. Was aber können die Notenbanken damit bewirken? Das Inflationsziel von 2 Prozent wurde trotz jahrelangen Gelddruckens von keiner dieser Notenbanken erreicht. Das FED-Mitglied John Williams, Notenbankchef aus San Franzisco, fordert jetzt schon ein Inflationsziel von 4 Prozent, damit überhaupt mal was in diese Richtung passiert. In den USA, Japan und Europa liegen die Inflationsraten alle unter 1 Prozent, in Europa bei 0,2 Prozent.

 

Es scheint so, dass die Geldpolitik der Notenbanken zwar bisher eine Depression und weltweite Rezession verhindert hat, aber auch keine strukturellen Probleme gelöst hat. Das Wachstum ist in den USA, Japan und in Europa weiterhin weit unterdurchschnittlich, die Verschuldung aber weit überdurchschnittlich. Als ultima ratio könnten die FED und die EZB noch Aktien kaufen, was aber auch nur eine weitere Manipulation der Märkte bedeuten würde, die letztendlich im Eklat enden wird.

 

Es stellt sich ohnehin die Frage: wer kontrolliert die Notenbanken und dürfen Notenbank wirklich alles machen? Die Folgen der expansiven Bevölkerung wird irgendwann die Bevölkerung zu tragen haben, wobei die Ursache kritik-immune Notenbank-Bürokraten sind, die auch nicht immer wissen, was ratsam ist.

 

Klar is, dass wie einen gewaltigen Anleihen-Bubble haben und zwar nicht nur bei Staatsanleihen, sondern auch bei Unternehmensanleihen. Zunächst ist aber klar erkennbar, dass die Ausgabe von Anleihen mit negativen Zinsen, was für sich betrachtet schon eine Absurdität ist,  nicht nur Banken, Bausparkassen, Versicherungen und Pensionskassen früher oder später in den Ruin führen wird, sondern dass es auch zu einem gewaltigen Anleihen-Crash irgendwann kommen wird, wenn die Inflationsraten dann tatsächlich kräftig ansteigen sollten oder  die Notenbanken ihre extrem expansive und anormale Geldpolitik aufgeben. Sprich: der Schritt „back to the roots“, also die Aufgabe der Drogenpolitik der Notenbanken mit gedopten und manipulierten  Märkten bzw. der Schritt zur Normalität, den die FED gerade versucht zu gehen, ist extrem gefährlich und hat auch Risiken und Nebenwirkungen. Wie darauf dann die Weltbörsen reagieren werden, kann man nur erahnen.

 

Die Notenbanken spielen ohnehin nur auf Zeit und hoffen auf strukturelle Reformen der Politiker, die dann auch nachhaltiges Wachstum bringen. Es wird jetzt wohl wieder die Zeit der Konjunkturprogramme kommen (müssen), die dann aber auch die Verschuldung weiter erhöhen werden. Ein Teufelskreis.

 

Ist dies der Anfang vom Ende der Demokratien und stabilen Regierungen?

 

 Die Anleger sind aber nicht nur besorgt über die wirtschaftliche Verfassung, sondern auch um die Stimmung im Land, die „Elite-Politiker“ und die Demokratien. So kommt es in vielen Ländern immer mehr zu Zweiteilungen und Spaltungsprozessen. In den USA gibt es schon lange keinen prosperierenden  Mittelstand mehr so wie in Deutschland. Es gibt nur  einige Groß-Konzerne und Global Player, denen es noch ganz gut geht und die  über Aktien-Rückkaufprogramme den Aktienmarkt künstlich oben halten, aber wie lange noch? Die politischen Eliten werden reihenweise  abgestraft durch eine Zunahme von unzufriedenen Bürgern, wobei die Gründe für die Unzufriedenheit vielfältig sind. In Europa bekommen rechtspopulistische Parteien immer mehr Zulauf und Unterstützung.

 

In letzter Konsequenz kann dies aber dazu führen, dass es keine starke Autoritäten und Führungspersönlichkeiten mehr gibt, die das Volk hinter sich bringen können. Es kann auch zu Patt-Situationen kommen, die ein Land unregierbar machen wie zurzeit in Spanien. Wenn viele kleine Parteien in das Parlament kommen, droht die Gefahr der Zersplitterung und schwierigen Koalition-Bildungen. Dies kann in Anbetracht der großen Herausforderungen, vor den wir steh sehr gefährlich ein  und in letzet Instanz auch zum Krieg oder dem Ruf eines starken Mannes führen, was auch ein Weltkrieg bedeuten kann. Über die Hälfte der Bevölkerung wird nicht mitgenommen, was gefährlich ist. dabei geht es den Unternehmen in Deutschland recht gut, was aber kaum wahrgenommen und ignoriert wird, weil dies „unten“ beim kleinen Mann nicht ankommt. Das Problem der Altersarmut ist schon jetzt evident.

 

Ist dies der Anfang vom Ende  von  der Vision Europa?

 

Dies fragte man sich schon nach dem Brexit, wobei der Brexit noch nicht einmal formell beantragt wurde. Unverkennbar sind aber die Zerfallsprozesse in Europa, wobei die Migrationswelle nur ein wesentlicher Faktor ist. Schon gibt es Gerüchte, dass die Migrationswelle in Europa von den USA ganz gezielt als „Waffe“ zur Schwächung Europas imitiert wurde. Osteuropa macht deutlich  erkennbar nicht mit bei der Aufnahme von arabischen Flüchtlingen und dabei wird es auch bleiben, denn dort ist die Angst vor einer Islamisierung der Gesellschaft besonders  ausgeprägt, obwohl der Anteil der Moslems dort noch sehr gering ist, ebenso wie in Ost-Deutschland.

 

Aber nicht nur die drohende Islamsierung wird zunehmend zu einem europäischen Thema, sondern auch die strukturelle Arbeitslosigkeit von Jugendlichen in südeuropäischen Ländern.  Schließlich ist auch die Arbeits- und Hoffnungslosigkeit von jugendlichen Moslems dann ein Auslöser, zum IS-Krieger zu werden, womit die Terrorgefahr zunimmt.

 

Alles das, was Frankreich - relativ erfolglos - hinter sich hat, hat Deutschland nun vor sich. Die Integration von Hunderttausenden von arabischen Jugendlichen, oft mit geringer Ausbildung, wird eine Herkulesaufgabe, die nur dann zu schaffen ist, wenn es der Wirtschaft weiterhin sehr gut geht und sehr viel mehr Geld in die Hand genommen wird. Im Falle einer Rezession werden sich die Probleme verschärfen was Jugendkriminalität und auch Macho-Gehabe und  sexuelle Übergriffe der männlichen arabischen Jugendlichen angeht.

 

Ist das der Anfang vom Ende von Angela Merkel als Bundeskanzlerin?

 

Dies fragt man sich (nicht erst) seit dem Wahlsieg der AfD in Mecklenburg-Vorpommer, wo die AfD erstmals mehr Stimmen erzielte als die CDU. Die CSU macht jetzt ordentlich Druck, damit Angela Merkel mehr auf das Volk hört. Wer aber ist das Volk? Eine Mehrheit hat die AfD nirgendwo. Auch hier ist Angela Merkel wegen der Flüchtlingspolitik  auf dem absteigenden Ast, der bald zu brechen droht.  Es besteht auch hier die Gefahr, dass  bei der nächsten Bundestagswahl im nächsten Jahr  6 bis 7 Parteien in den Bundestag kommen, also CDU und CSU (als eigenständige bundesweite Partei?), SPD, die Linken, die Grünen, die FDP (?) und die AfD, die mit nur knappen Mehrheiten eine mehrfarbige unstabile Regierungs-Koalition bilden können. Dies wird dann erschweren, wichtige Reformen schnell durchzuführen. Das Schlimmste wäre eine dauerhafte  Patt-Situationen wie in Spanienoder  Italienische-Chaos-Verhältnisse oder gar Weimarer Verhältnisse , wobei wir alle noch wissen, was daraus wurde. Die etablierten Parteien verlieren  in vielen Ländern an Stimmen und die stimmlosen unzufriedenen Protestwähler nehmen immer dazu. Dies kann in einen ein Demokratie-Krise enden, denn ein Großteil des Volkes fühlt sich in der Regierung und auch in der eigen Partei nicht mehr vertreten.

 

Ist dies der Anfang vom Ende des Euros?

 

Ende Oktober soll es in Italien ein Referendum über eine Verfassungsänderung geben. Wenn hier der Primier Renzi nicht die Mehrheit über sein Vorschlag bekommt, will er abtreten. Die 5 Sterne Partei könnte bei Neuwahlen vorne liegen und die 5 Sterne Partei will  den Euro ebenso wie die Front National in Frankreich  abschaffen. Drei Euro ist also in Gefahr ebenso wie Europa. Aber auch in den USA, Japan und sogar in China kann es neuen Protestwellen geben, die auch im Chaos enden können. In den USA werden viele Wähler von der Demokratie faktisch ausgeschlossen und machen entweder nicht mit, oder wählen eben Trump als angeblich „starken („Marketing“-)Mann. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera in den USA. Die Hälfte der Bevölkerung wird nicht mitgenommen und ein Großteil wird sogar völlig ausgeschlossen, was gefährlich ist.

 

Ist das der Anfang vom Ende von kapitalistischen  Systems?

 

Bisher konnten  nur durch außergewöhnliche Maßnahmen, neudeutsch „Quantitative Easing“, das kapitalistischen  System am Leben erhalten und Banken gerettet werden. Durch die Nullzinspolitik der Notenbanken werden aber nur Probleme zeitlich nach hinten verschoben, ebenso wie das globale Verschuldungsproblem. Zudem entstehen neue Probleme wie Blasenbildungen und Abschaffen des Geschäftsmodells für Versicherungen, Banken und Pensionskassen. Eine vernünftige  Altersvorsorge ist außer durch Aktien, Immobilien und Gold nicht mehr möglich. Die Risiken im Anleihenbereich werden immer größer. Hier kann es früher oder später auch zum Totalausfall kommen, wenn Länder pleitegehen und Notenbanken nicht mehr als ultima ratio retten können.  Wer jetzt Anleihen kauft, macht garantiert Verluste und dennoch werden sie gekauft. So etwas Absurdes gab es noch nie in der Nachkriegszeit.

 

Dabei handelte es sich aber um die größte Zins-Manipulation, die es je gab.  Was passiert aber, wenn man den Notenbanken nicht mehr vertraut? Dann wären Währungskrisen die Folge. „Prepper“ bereiten sich schon lange auf einen System-Crash vor. Der deutsche  Innenminister de Maiziere empfiehlt jetzt auch Notreserven im Haus für eine Krise zu haben, wo nichts mehr funktioniert außer dem Chaos. Zudem drohen Cyber-Kriege und es werden weitere Terroranschläge im Hintergrund geplant, von denen wir gar nichts mitbekommen.

 

Russland und China versuchen übrigens auch durch bilaterale Gespräche und Kooperationen – auch im militärischen Bereich, den amerikanischen Turbo-Kapitalismus zu begegnen. Aus Alten entsteht etwas Neues. Wenn etwas ein Ende hat, fängt etwas Neues an. Es lebe – zuweilen – auch das kreative Chaos und das Leben geht weiter – so oder so! Und außerdem:  nur Schwarzmalerei macht keinen  Sinn und die Bezeichnung „Anfang vom Ende“ kann ein sehr langer Zeitraum sein. Wie oft wurde schon behauptet, dass das der Anfang vom Ende sei und dann dauerte das „Ende“ doch wesentlich länger als erwartet oder es kam zu gar keinem Ende. So manche erhoffen  sich ein Ende vom Schrecken, aber oft wird es ein Schrecken ohne Ende. Warten wir es ab.

 

Hauptsache kein Krieg, auch kein (angeblicher) Anti-Terror-Krieg, denn das ist das unmenschlichste Verbrechen, was ein Politiker jemals beschließen kann. Die USA befinden sich seit dem 11. September 2001 aber in einem permanenten Anti-Terror-.Krieg und schaffen damit mehr Unheil für die Welt als uns allen lieb sein kann. Hier ist der Anfang vom Ende leider nicht absehbar, auch nicht in Syrien und im Irak.

 

Am 11. September 2001 begann der unsägliche Anti-Terror-Kampf der USA - damit aber auch die Ursache der Flüchtlingswelle in Europa durch Destabilisierung des ganzen arabischen Raums. Wo soll das hinführen und wie soll im arabischen Raum dauerhaft  Frieden geschaffen werden, solange die USA – vordergründig - einen dauerhaften Anti-Terror-Krieg führen? Putin ist der Meinung, wenn Clinton die Wahl gewinnt, gibt es Krieg, wohlmöglich sogar einen Welt-Krieg.

 

Dumawahlen in Russland als Non-Event

 

Am 18. September sind Dumawahlen in Russland. Die Demokratie  ist in Russland wenig ausgeprägt. Einige westliche Länder mögen sich aber nach solchen Verhältnissen, also „gelenkten Demokratien“,  wie in Russland später einmal sehnen, wo es zumindest klare Verhältnisse gibt.

 

Die Moskauer Börse bleibt einer der stabilsten und am besten performenden Börsen bisher in diesem Jahr, wobei die Dumawahlen wohl ein Non-Event sein werden. Wichtiger für Russland ist das nächste OPEC-Treffen im Oktober. Der Brentölpreis gab am Freitag aber auch um 3 Prozent auf 48 US-Dollar/Barrel ab, so dass der RTS Index um 2,49 Prozent auf  987,87 Indexpunkten nachgab. Der MICEX-Index verlor aber nur 1,01 Prozent an Wert auf 2018 Indexpunkte, was nahe dem neuen Allzeit-Hoch ist.  Der RTS-Index stieg damit in 1jahr um 23,4  Prozent und der MICEX-Index um 17,8 Prozent.

 

MICEX-Index immer noch nahe dem  Allzeit-Hoch

 

Der MICEX-Indes stieg in den letzten 3 Jahren um 40 Prozent und in den letzten 5 Jahren um 33 Prozent. Es gab also in den letzten 5 Jahren nie einen Aktien-Crash an der Moskauer Aktienbörse, sondern nur einen Rubel Crash im Jahr 2014 an der Moskauer Devisenbörse. Daher ist der RTS-Index in den letzten 5 Jahren auch um 37 Prozent garfallen.

 

Der Goldpreis fiel um 0,73 Prozent auf 1328 US-Dollar/Unze und  der Silberpreis  um 2,85 Prozent auf 19,44 US-Dollar/Unze wegen der Angst vor einer Zinserhöhung der FED am 21. September.. Dennoch performen die Aktien im goldigen „Muster-Depot“ des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS weiterhin sehr gut.

 

Erst informieren, dann investieren.

Nach der Korrektur  im August/September 2015,  in der ersten Dezemberhälfte 2015 und  auch in den ersten  Handelswochen im neuen Jahr  (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar  bis Mitte August    2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt.  Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwärts. 6 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

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Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 11. August 2016 in Börsen Radio Networks  über aussichtsreiche Aktien in Russland befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 113

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Andreas Männicke ist Geschäftsführer der ESI East Stock Informationsdienste GmbH (www.eaststock.de), Herausgeber und Chefredakteur des EAST STOCK TRENDS, freier Mitarbeiter vom Emerging Markets Portal und Berater für Vermögensverwalter im Bereich Osteuropa. Er hat eine über 15 jährige Erfahrung mit den aufstrebenden Kapitalmärkten in Osteuropa und ist ein gefragter Interviewpartner in den Medien (u.a. bekannt aus NTV/Telebörse, N24, 3 SAT Börse, Bloomberg TV).

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