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Metro, Hugo Boss, Deutsche Wohnen – kleine Brüder ganz groß

Gastautor: Daniel Saurenz
12.09.2016, 07:00  |  1761   |   |   

Frankfurt_BörseUnternehmen aus der zweiten Reihe werden von Anlegern oft vernachlässigt. Dabei ist der MDAX seit Anfang 2000 mehr als 8 Mal so stark gestiegen wie der DAX und eilt von Rekord zu Rekord. Während der DAX rund 2000 Punkte vom Rekord entfernt ist, markierte der MDAX im August bei 21.850 Punkten einen neuen Rekord. Die mittelgroßen deutschen Unternehmen, wie Fielmann und Krones, überzeugen Investoren mit ihren Qualitäten. Geht die Hausse beim MDAX weiter? Wir beschäftigen uns im dritten und letzten Teil unserer Analyse weiter ausführlich mit dem MDAX.

Hier finden Sie den ersten und zweiten Teil unserer Analyse…

Die MDAX-Unternehmen sind  nicht nur das Ziel von Übernahmen, sondern auch selbst kräftig auf Akquisitionstour. Damit kurbeln die Firmen ihr solides organisches Wachstum zusätzlich an. Laut einer Studie von Freshfields Bruckhaus Deringer, der umsatzstärksten Kanzlei in Deutschland, war das Jahr 2015 das aktivste Jahr für Fusionen und Übernahmen seit dem Rekordjahr 2007. Demnach haben die mittelgroßen deutschen Konzerne im vergangenen Jahr weltweit 99 M&A-Transaktionen in einem Gesamtvolumen von sieben Mrd. Dollar getätigt.

MDAX auf ein Jahr

MDAX auf ein Jahr

Wer simpel und transparent am MDAX partizipieren möchte, kann sich das Index-Zertifikat mit der WKN 741907 ins Depot nehmen. Es bildet die Performance des Index eins zu eins ab und verfügt über keine Laufzeitbegrenzung. In unserer ISIN-Liste finden Sie zum Beispiel eine Aktienanleihe auf Metro mit der WKN PB5PDK oder ein langfristiges Memory-Express Zertifikat auf Airbus mit der WKN SE3W6M. Ausführliche Erklärungen zu allen gängigen Produkten finden Sie hier

Das war ein Anstieg um rund ein Viertel gegenüber 2004. Für die vergangenen zehn Jahre kommt damit eine schöne Summe zusammen. „Die 50 aktuell im MDAX gelisteten Konzerne brachten es in dem Zeitraum auf 733 Deals mit einem Gesamtwert von 44,8 Mrd. Dollar“, führt die Studie aus. Mehr als 38 Prozent der Fusionen und Übernahmen wurden dabei in Deutschland realisiert. „Zu den aktiven Sektoren wird künftig auch die Finanzwirtschaft gehören: Hier sehen wir zunehmende Aktivität insbesondere hinsichtlich Asset Management Unternehmen, aber auch bei den sogenannten FinTechs, wo es alsbald um größere Transaktionen als bisher gehen wird“, sagte Freshfields-Experte Kremer.

Wer sind die meistgehandelten Werte im MDAX?

K+S_Standort SšhldeHildesheimer BšrdeObwohl viele der obigen Aktien kräftig auf dem Weg nach oben sind, gehören sie nicht zu den meistgehandelten Aktien aus dem MDAX. Üblicherweise wird die Rangliste von dem Düngerhersteller K+S angeführt. Er bekommt den Preisdruck bei Kalidünger deutlich zu spüren. Zudem könnte der Bau der neuen Mine in Kanada teurer werden als ursprünglich geplant. Daher notierte das Papier zuletzt in der Nähe der Mehrjahrestiefs. Zu einer der meistgehandelten Aktien ist zuletzt Zalando nach oben geschossen. Der starke Gewinnzuwachs im zweiten Quartal stärkt das Vertrauen der Investoren in die steigende Profitabilität des Online-Versandhändlers. Nach der Rally ist der Börsenwert von Zalando auf 8,8 Mrd. Euro geklettert.

Eine Realtime-Übersicht der einzelnen MDAX-Werte  finden Sie hier

Auf den nachfolgenden Plätzen unter den meistgehandelten Aktien liegen häufig Deutsche Wohnen, Metro und Hugo Boss. Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen profitiert davon, dass wegen des Niedrigzinsumfelds der Wert der Immobilien immer weiter steigt. Wegen der „sehr positiven Marktentwicklung“ hat Deutsche Wohnen  zur Jahresmitte den Wert des Portfolios um 730 Mio. Euro auf 13,5 Mrd. Euro angehoben.

Metro und Hugo Boss unter Druck

BossHingegen schwächelt das Geschäft von Metro. So war der bereinigte operative Gewinn im zweiten Quartal deutlich gesunken. Vorstandschef Olaf Koch treibt daher die Aufspaltung des Konzerns, die bis Mitte 2017 vollzogen werden soll, zügig voran. Den Plänen nach sollen zwei unabhängige börsennotierte Firmen entstehen – mit der Großhandelstochter Metro Cash & Carry und der Einzelhandelstochter Real auf der einen, sowie Media-Saturn auf der anderen Seite. Trotz der geplanten Aufspaltung schwächelte die Aktie zuletzt.

Wer die trendstärksten Basiswerte schnell und einfach herausfiltern möchte, dem können wir den Trendradar ans Herz legen…

Hingegen ist jene von Hugo Boss auf Erholungskurs. Der Modekonzern leidet unter den mauen Geschäften in China und den USA. Zuletzt kam die Terrorangst in Europa hinzu, die den Tourismus nach Europa lähmt. Obwohl das Unternehmen zuletzt die Gewinnprognose für 2016 zum zweiten Mal gesenkt hat, erholt sich die Aktie dennoch. Investoren setzen darauf, dass das Schlimmste vorbei sein könnte, zumal die Quartalszahlen nicht so schwach waren wie befürchtet.

Hohe Erwartungen eingepreist

Nach der Rally der vergangenen Jahre sind MDAX-Aktien nicht günstig bewertet. Mit einem 2017er-KGV von 15,5 sind sie nicht nur deutlich höher bewertet als der DAX (KGV 11,8), sondern auch im Vergleich zum MDAX-Schnitt der vergangenen zehn Jahre von 13,8. Dabei liegt das erwartete 2017er-Gewinnplus beim MDAX von 13 Prozent nur etwas über dem des großen Bruders. Früher wurden MDAX-Werte mit einem Abschlag bei der Bewertung gehandelt, weil das Handelsvolumen bei mittelgroßen Werten deutlich geringer ist, weshalb Investoren bei schlechten Nachrichten kaum aussteigen können, ohne dass es zu kräftigen Kursrückschlägen kommt. Insgesamt stehen die Chancen aber gut, dass der Aufwärtstrend beim MDAX weitergeht. Die Aktien sind eine hervorragende Ergänzung für ein breit diversifiziertes Portfolio.

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Die Aufzeichnungen der letzen Webinare finden Sie hier



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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