Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
Push-Kurse an | Registrieren | Login
DAX+2,28 % EUR/USD+0,21 % Gold+0,21 % Öl (Brent)+4,07 %

DAX Top-Bildungs-Phase?

Gastautor: Jens Chrzanowski
12.09.2016, 08:00  |  508   |   |   

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 10.749 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startet damit 225 Punkte über dem Level von fünf Handelstagen zuvor. Eigentlich war das ein bullisches Zeichen. Die Bullen aber brachten am Montag nicht viel zustande. Der DAX setzte am Montag zunächst unter die 10.700 Punkte zurück, konnte sich am Dienstag aber wieder über diese Marke schieben. Die Aufwärtsbewegung setzte sich auch am Mittwoch fort, da Anleger erwarteten, dass am Donnerstag eine weiterhin offensive Geldpolitik verkündet werden würde. Das verhalf dem DAX am Donnerstag dazu, zum einen ein Wochenhoch bei 10.780 Punkten zu markieren, zum anderen bis knapp unter das Jahreshoch zu steigen. Den Erwartungen der Anleger wurde aber nicht entsprochen. Der DAX fiel im Zusammenhang mit der Pressekonferenz der EZB deutlich und dynamisch unter die 10.600 Punkte. Er konnte sich jedoch zum Handelsende hin wieder erholen und über den 10.650 Punkten aus dem Handel gehen. Am Freitag versuchte der DAX zwar noch einmal, die 10.700 Punkte anzulaufen, scheiterte aber daran. Ab Mittag setzte sich dann allgemein Schwäche durch, der Index fiel nachbörslich bis knapp unter die 10.500 Punkte und ging bei 10.475 Punkten aus dem Wochenhandel.

Das Wochenhoch lag knapp 50 Punkte über dem Hoch der Vorwoche. Zu einem neuen Jahreshoch hat es in den vergangenen fünf Handelstagen nicht gereicht. Die Bullen schafften es nicht, den Index über die 10.800 Punkte zu schieben, auch wenn nur ein Hauch gefehlt hat. Das Wochentief lag ebenfalls über dem Level der Vorwoche, allerdings ist der DAX am Freitagabend unter die 10.500 Punkte gefallen und liegt damit deutlich unter dem Wochenschluss der Vorwoche. Nachdem es in der KW 35/2016 noch ein positives Wochenergebnis gegeben hat, ist es in der abgelaufenen Woche wieder negativ gewesen. Dies ist der größte Wochenverlust seit der KW 23/2016 und der sechstgrößte Wochenverlust in diesem Jahr. Die Range lag knapp über den beiden Vorwochen, aber unter dem Durchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX mit einem Überschreiten der 10.762 Punkte zunächst bis in den Bereich der 10.775/82 Punkte laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde exakt getroffen. Damit hat das Setup auf der Oberseite sehr gut gegriffen. Die Rücksetzer gingen exakt bis an unser letztes Anlaufziel bei 10.476/72 Punkten. Wie erwartet haben sich keine nachhaltigen Notierungen unter dieser Marke eingestellt. Damit hat das Setup perfekt gepasst.

KW 36 / 2016 35 / 2016 34 / 2016 33 / 2016 32 / 2016
Wochenhoch 10.780 10.728 10.658 10.804 10.744
Wochentief 10.475 10.439 10.389 10.489 10.400
Wochenschluss 10.475 10.712 10.566 10.566 10.702
Wochenergebnis -237 186 - 40 -136 336
Wochen-Range 305 289 269 315 344

Wie könnte es weitergehen?

DAX-Widerstände: 10.514/73...10.643....10.713/39/53/65/97... 10.833/83....10.976.....11.015

DAX-Unterstützungen: 10.460/29/07....10.364/40....10.298/56/25/09...10.192/13

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.

daxweeksetup800-12-09-2016.jpg

Anleger hatten in der vergangenen Handelswoche auf die EZB gehofft, wurden aber enttäuscht. Bei der Geldpolitik bleibt erst einmal alles beim Alten, so wie wir es auch erwartet hatten. Zwar gibt es klare Stimmen, die spätestens im Dezember eine Ausweitung des Kaufprogramms und eine noch aggressivere Geldpolitik erwarten, allerdings ist nicht gesagt, ob dies auch so kommt. Der Rücksetzer war damit konsequent, gestützt auch durch die schlechten Exportdaten. Der DAX ist somit nicht in der Lage gewesen, seine gute Ausgangsposition zu verteidigen. Kurzfristig wird die Geldpolitik den Märkten nicht weiterhelfen. Damit dürften wieder Konjunkturdaten in den Fokus der Anleger rücken. Sie waren diesseits und jenseits des Atlantiks eher schwächer. Die US-Daten vermitteln den Eindruck, dass die US-Konjunktur nach wie vor nicht über den Berg ist. Und auch die europäischen Daten geben aktuell keinen Anlass zum Optimismus. Deshalb sollte man davon ausgehen, dass es die Bullen kurzfristig eher schwerer haben dürften, in Richtung Jahreshoch zu laufen.

Das Chartbild hat sich durch den dynamischen Rücksetzer am Freitag deutlich eingetrübt. Der DAX notiert zwar immer noch über der Oberkante seines AWK, hat es aber in den letzten Handelswochen nicht geschafft, sich deutlich nach oben zu schieben und die 11.000 Punkte zu überwinden. Die letzten fünf Handelswochen erscheinen übergeordnet mehr als Top-Bildungs-Phase, weniger als eine Pause zum Luftholen. Solange der DAX über der 10.180/150-Marke auf Tagesschluss notiert, haben die Bullen indes noch die Chance, das Blatt zu wenden.

Zur Einschätzung für die neue Handelswoche:

Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX wieder über die 10.500 Punkte zu schieben. Schaffen sie dies, so könnten sie im Nachgang versuchen, die 10.525/28, die 10.542/46 und die 10.555/59 Punkte zu erreichen. An allen Marken können sich Rücksetzer einstellen. Sollte es der Index schaffen, sich über die 10.560 Punkte zu schieben, so wären die nächsten Anlaufziele bei 10.580/85 und dann bei 10.604/09 zu suchen. Mit einem Überwinden der 10.609 Punkte hätte der DAX die Möglichkeit, weiter in Richtung der 10.623/25 bzw. der 10.645/48 zu laufen. Eventuell schafft er es bei dynamischen Impulsen, auch noch bis in den Bereich der 10.671/76 bzw. der 10.702/05 Punkte vorzustoßen. Das ist aber das Maximale, was wir dem DAX in den kommenden fünf Handelstagen auf der Oberseite zutrauen.

Schaffen es die Bullen nicht, den DAX über die 10.500 Punkte-Marke zurückzuschieben und dort zu halten, so könnten sich erneute Abgaben einstellen, die zunächst bis 10.464/60 und dann bis 10.432/28 gehen könnten. Wird die 10.428 Punkte-Marke unterschritten, so könnte sich die Abwärtsbewegung weiter fortsetzen. Anlaufmarken wären dann die 10.380/78, die 10.353/48 bzw. die 10.328/24 Punkte. Kann sich der Index hier nicht stabilisieren, könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die bis 10.303/298, 10.278/75 und dann auch bis 10.250/46 Punkte gehen könnten. Die 10.250 Punkte könnte im Zuge von dynamischen Abwärtsimpulsen auch direkt erreicht werden. Kommt es hier zu keinen Erholungen, wären die nächsten Anlaufziele bei 10.222/20, 10.202/198 und 10.180/70 Punkten zu suchen. Spätestens hier erwarten wir, dass sich der DAX stabilisieren und erholen kann. Nachhaltige Notierungen unter der 10.170 Punkte Marke erwarten wir für die kommenden fünf Handelstage nicht. Wir gehen nicht davon aus, dass der Index in der nächsten Handelswoche per Tagesschluss in den AWK zurückfällt.

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 36/2016: seitwärts/ aufwärts

Hinweis in eigener Sache:

NEU: DAX und andere Indizes als Minis! Traden Sie DAX30 und andere Index-CFDs jetzt bei Admiral Markets ab 0,1 Kontrakte. Die besten Spreads inklusive, im DAX30 1 Punkt Spread typisch 08 bis 22 Uhr, Dow Jones 1 Punkt zur Haupthandelszeit typisch. OHNE Kommission. Mehr hier: www.admiralmarkets.de

Die besten MetaTrader-4-Indikatoren und Erweiterungen bei Admiral Markets! Manueller Trade-Simulator, MiniChart mit allen Zeiteinheiten (M2, M10, H2, S1, Tick by Tick etc.), Symbol Information mit Handelssignalen über alle Zeiträume und vieles mehr. NEU und exklusiv nur bei Admiral Markets für Forex & CFDs. http://www.admiralmarkets.de/ueber-uns/news/mini-charts-trading-simula ...

Die Trader-Ausbildung 2016: Sehen Sie die ersten Videos und nehmen Sie live an der Ausbildung teil:

DISCLAIMER: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung – damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

Wertpapier: DAX


Verpassen Sie keine Nachrichten von Jens Chrzanowski

Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

DAX Top-Bildungs-Phase?

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 10.749 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startet damit 225 Punkte über dem Level von fünf Handelstagen zuvor. Eigentlich war das ein bullisches Zeichen. Die Bullen aber brachten am Montag nicht viel zustande. Der DAX setzte am Montag zunächst unter die 10.700 Punkte zurück, konnte sich am Dienstag aber wieder über diese Marke schieben.



Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen