Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
DAX-1,08 % EUR/USD+0,09 % Gold+0,03 % Öl (Brent)+1,55 %
Marktüberblick (12. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (12. September 2016)

Anzeige
Nachrichtenquelle: Commerzbank
12.09.2016, 08:29  |  492   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich nach falkenhaften Aussagen eines US-Notenbankers mit deutlichen Verlusten in das Wochenende. Der Präsident der Boston-Fed Eric Rosengren hatte vor einer möglichen Überhitzung der US-Wirtschaft gewarnt, falls die Zinsen zu lange auf dem aktuell niedrigen Niveau blieben. Der DAX schloss 0,95 Prozent tiefer bei 10.573 Punkten. Auf Wochensicht verzeichnete der Leitindex ein Minus von 1,03 Prozent. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 1,65 beziehungsweise 0,59 Prozent. Unter den 110 größten Aktien gab es 93 Verlierer und nur 17 Gewinner. Das Abwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Das Gesamtvolumen im Xetra-DAX war hoch mit 101,9 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 2,99 Milliarden EUR (5-Tage-Durchschnitt: 2,51). Bei der Sektorenbetrachtung konnten nur Banken und Versicherungen zulegen, die als Profiteure steigender Zinsen gelten. Das größte Minus in der Sektorenliste verbuchten Immobilienwerte, die typischerweise unter steigenden Zinsen leiden. Im DAX setzte sich die Aktie der Deutschen Bank mit plus 4,11 an die Indexspitze. Lufthansa verbesserte sich gestützt von einem guten Branchensentiment um 1,45 Prozent. Munich Re rückte um 1,02 Prozent vor. Die rote Indexlaterne hielt Vonovia mit einem Abschlag von 3,85 Prozent. HeidelbergCement und Deutsche Post verloren 3,62 beziehungsweise 2,88 Prozent.

An der Wall Street stürzte der Dow Jones Industrial mit der Furcht vor baldigen Zinserhöhungen um 2,13 Prozent auf 18.085 Punkte ab. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 2,54 Prozent abwärts auf 4.682 Zähler. Die Marktbreite gestaltete sich sehr negativ. 94 Prozent der Werte an der NYSE mussten Verluste hinnehmen. Das Abwärtsvolumen betrug 96 Prozent des Gesamtvolumens. 28 neuen 52-Wochen-Hochs standen 22 neue Tiefs gegenüber. Der Volatilitätsindex VIX sprang um 33 Prozent nach oben. Alle Sektoren im S&P 500 gaben nach. Am stärksten Immobilienwerte und Versorger. Im Dow gab es keinen einzigen Gewinner. Die größten Verluste verbuchten Verizon (-3,32 Prozent), Caterpillar (-3,29) und Boeing (-3,28).

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar mit gestiegenen Zinserhöhungswahrscheinlichkeiten gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index stieg um 0,40 Prozent auf 95,34 Punkte. EUR/USD fiel um 0,26 Prozent auf 1,1231 USD. Im Tagesverlauf schwankte der Kurs zwischen 1,1198 USD und 1,1285 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Austral-Dollar sowie der Kanada-Dollar mit deutlicher Schwäche auf, während der als sicherer Hafen geltende Yen Stärke zeigte.

Die Rohstoffpreise tendierten ganz überwiegend südwärts. Der S&P GSCI gab um 2,00 Prozent auf 354,76 Punkte nach. Rohöl der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 3,96 Prozent auf 48,01 USD. Am Abend meldete der Dienstleister Baker Hughes den zehnten Anstieg aktiver US-Ölbohrungen innerhalb von elf Wochen. Ein so langer Zeitraum ohne Rückgang wurde zuletzt im Jahr 2011 verzeichnet. Mit insgesamt 414 Bohrungen befindet sich der “Rig-count” auf dem höchsten Niveau seit Februar. US-Erdgas notierte 0,34 Prozent tiefer bei 2,80 USD. Comex-Kupfer gab um 0,36 Prozent auf 2,09 USD nach. Gold verlor 0,53 Prozent auf 1.335 USD. Silber, Platin und Palladium handelten mit Abschlägen zwischen 1,22 und 1,59 Prozent.

Am Rentenmarkt ging es mit den Renditen weiter kräftig nach oben. Die Umlaufrendite stieg um acht Basispunkte auf minus 0,17 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte erstmals seit mehreren Wochen wieder in den positiven Bereich. Am Ende notierte sie sechs Basispunkte höher bei plus 0,02 Prozent. Der Euro-Bund-Future sackte um 2,77 Prozent auf 163,54 Punkte ab. Für die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes ging es um sechs Basispunkte nach oben auf 1,67 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte bewegten sich heute belastet von den negativen Vorgaben seitens der Wall Street auf breiter Front abwärts, wobei die Dynamik im Handelsverlauf zunahm. Der MSCI Asia Pacific Index büßte 1,92 Prozent auf 137,64 Punkte ein. Besonders kräftige Abgaben waren beim TOP 50 NZ, beim Hang Seng Index und dem ASX 200 zu beobachten. Der Nikkei 225 verlor zuletzt rund 1,9 Prozent. Von der Makroseite überraschten die japanischen Core Machinery Orders im Juli mit einem Anstieg um 4,9 Prozent positiv. Unternehmensseitig stand in Südkorea die Samsung-Aktie aufgrund der massiven Probleme mit dem Galaxy Note 7 Smartphone weiter im Fokus und büßte weitere rund 6 Prozent ein.

Heute stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf der Agenda. Auf Interesse dürften Reden der Fed-Mitglieder Lockhart, Kashkari und Brainard stoßen. Vor allem die ab 19:15 Uhr beginnende Rede von Fed-Gouverneurin Brainard könnte marktbewegend wirken, da sie zum einen als “Taube” gilt und zum anderen stimmberechtigt im FOMC ist. Unternehmensseitig richtet sich der Blick vor allem auf die Erstnotiz der E.ON-Abspaltung Uniper, die für einen Tag lang im DAX notiert.

Produktideen: BEST Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD2Z31 Bull Vonovia SE Hebel 4,7
CD4KQ7 Bear Vonovia SE Hebel 6,6

Regelmäßig auf dem laufenden Bleiben? Kein Problem mit ideas – Zwei Publikationen, eine Idee! Jetzt kostenlos anmelden und keine Trends mehr verpassen!

Themen: Dollar, DAX, USD


Verpassen Sie keine Nachrichten von Commerzbank
Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

Marktüberblick (12. September 2016)

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich nach falkenhaften Aussagen eines US-Notenbankers mit deutlichen Verlusten in das Wochenende. Der Präsident der Boston-Fed Eric Rosengren hatte vor einer möglichen Überhitzung der US-Wirtschaft gewarnt, …

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel