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Aktien Asien: Hohe Verluste wegen Zinsangst und politischer Unsicherheit
Foto: Wu Hong - dpa

Aktien Asien Hohe Verluste wegen Zinsangst und politischer Unsicherheit

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
12.09.2016, 10:29  |  535   |   |   

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI (dpa-AFX) - Asiens wichtigste Aktienmärkte sind mit massiven Verlusten in die neue Woche gestartet. Der Kurseinbruch an der Wall Street vom Freitag wegen der Furcht vor steigenden US-Zinsen sowie die zunehmende politische Unsicherheit in Fernost nach dem jüngsten Atombombentest Nordkoreas waren Händlern zufolge dafür verantwortlich. Der japanlastige Sammelindex Stoxx 600 Asia/Pacific verlor zuletzt 1,92 Prozent auf 163,56 Punkte.

Am Freitag hatten Kommentare des Notenbankchefs von Boston, Eric Rosengren, den Dow-Jones-Index um mehr als 2 Prozent nach unten gedrückt. Dies war der größte Tagesverlust des US-Leitindex seit dem Brexit-Votum Ende Juni. Rosengren hatte sich gegen eine zu lang anhaltende lockere Geldpolitik ausgesprochen, da sonst die US-Wirtschaft zu überhitzen drohe. Dies würde eine um so raschere Zinsstraffung durch die Notenbank erfordern, was wiederum das Wachstum belasten könnte.

Der bisher stärkste nordkoreanische Atomtest vom Freitag erhöhte unterdessen die Spannungen zwischen Nordkorea und Südkorea sowie Japan beträchtlich. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den Atomtest und kündigte eine Resolution mit "weiteren bedeutenden Maßnahmen" an. US-Präsident Barack Obama versicherte Südkorea die Unterstützung der USA im Atomstreit mit Nordkorea und forderte wie Seoul neue Sanktionen gegen Nordkorea.

In Tokio schloss der Nikkei-225-Index mit einem Minus von 1,73 Prozent bei 16 672,92 Punkten. Papiere von Kumiai Chemical Industry brachen um 12 Prozent ein, nachdem der Chemiekonzern sein Ergebnisziel für das laufende Fiskaljahr um rund 40 Prozent reduziert hatte. Gegen den Trend stiegen die Titel von Calsonic Kansei um 5,2 Prozent. Zuvor hatten Medien berichtet, dass die Versteigerung des 41-prozentigen Nissan-Anteils an dem Autozulieferer in die zweite Runde gehe.

Der CSI-300-Index, der die Entwicklung der 300 größten Aktienwerte der chinesischen Festlandbörsen abbildet, sank um 1,67 Prozent auf 3262,60 Zähler. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel zuletzt um 2,90 Prozent auf 23 395,08 Punkte.

Der Sensex-Index im indischen Mumbai büßte zuletzt 1,28 Prozent auf 28 424,05 Punkte ein. Für den australischen Leitindex ASX 200 ging es um 2,24 Prozent auf 5219,61 Zähler abwärts. Dabei verloren die Papiere des weltgrößten Minenkonzerns BHP Billiton 4 Prozent.

Der südkoreanische Kospi-Index fiel um 2,28 Prozent. Ein Großteil des Verlusts entfiel dabei auf die Aktien von Samsung Electronics. Diese verbilligten sich um mehr als 7,1 Prozent - das größte Tagesminus seit vier Jahren. Grund dafür war die Warnung des Elektronikkonzerns und der US-Behörden vor Brandrisiken beim Smartphone-Modell Note 7./edh/das



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