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Negativzinsen auf Spareinlagen? Hier sind 3 bessere Investitionsmöglichkeiten, die dein Geld sicher vermehren

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
12.09.2016, 11:16  |  335   |   |   
Foto: Pixabay, DasWortgewand

Erst kürzlich habe ich einen Artikel gelesen, der sämtlichen Sparern in Deutschland wohl einen Schrecken durch Bein und Mark versetzt hat. Inhalt des besagten Artikels war, dass die ersten Banken in Deutschland begonnen haben, negative Zinsen auf private Spareinlagen zu erheben.

Was für Banken schon seit längerem bittere Realität geworden ist, könnte nun also auch bald alle privaten Sparbücher treffen. Und somit vielleicht auch dich. Im Folgenden möchte ich drei Investitionsmöglichkeiten zeigen, mit denen man diesem Schicksal entgehen kann – und dabei hervorragende Chancen hat, das Geld sogar zu vermehren.

Realty Income

Der erste Kandidat ist gleich einer, der auf vielfältige Weise ein mögliches Sicherheitsbedürfnis befriedigen kann. Als sogenannter REIT (real estate investment trust) investierst du bei Realty Income (WKN: 899744) in eine börsengehandelte Immobilien-Aktiengesellschaft aus den USA.

Doch was macht Realty Income so sicher? Zum einen ist es die Tatsache, dass Realty Income hauptsächlich an Partner vermietet, deren Geschäftsfelder als besonders geschützt und konkurrenzlos gelten, selbst Ladenzerstörer wie Amazon (WKN: 906866) sollen möglichst keine Bedrohung darstellen. So stellen beispielsweise Apotheken, Tankstellen, Fitness Center und Kinos eine Vielzahl der Mieter dar.

Zum anderen zahlt der Dividendenaristokrat Realty Income monatlich seine Dividende aus. Dies dürfte selbst besonders sicherheitsbedürftigen Investoren gefallen, da sogar in schweren Börsenzeiten, in denen der Kurs von Realty Income auch mal ins Rutschen kommen kann, gleichmäßige Einkommensströme deren Sicherheitsbedürfnis entsprechen.

Insgesamt ergibt sich bei einer krummen Monatsdividende von 19,95 Cent eine aktuelle Monatsrendite von ca. 0,3 %. Aufs Jahr gerechnet erhältst du also in etwa 3,6 % Dividendenrendite.

Pepsico

Der zweite Kandidat ist bestimmt auch für dich ein bekanntes „Gesicht“. Auch wenn es Pepsico (WKN: 851995) nie gelungen ist, Coca Cola (WKN: 850663) die Marktführerschaft streitig zu machen, gibt es dennoch viele Gründe, wieso du Pepsico als dein defensives Investment in Erwägung ziehen solltest.

So führt das Unternehmen nach eigenen Aussagen das weltweit breiteste Produktportfolio an mit  einer Milliarde Dollar Umsatz starken Produkten mit vielen namhaften Marken wie beispielsweise 7 up, Mirinda, Lays, Rockstar Energy Drinks, Punica und Lipton. Und natürlich Pepsi Cola. Hierbei generieren insgesamt 22 Marken einen besagten jährlichen Umsatz von über einer Milliarde US-Dollar.

Hinzu kommt noch ein Aspekt, in dem Pepsico Weltmarktführer Coca Cola sogar eine Nasenlänge voraus ist. Denn, seitdem auch in den USA allmählich ein Gesundheitsgefühl entsteht, der es zuckerhaltigen Limonaden und fettigen Chips schwer macht, will Pepsico sich mit Fruchtsäften, Humus-Snacks und fett- und kalorienreduzierten Chips in diesem Markt etablieren, um weiter wachsen zu können.

Dies könnte das Potenzial haben, den Kreis der 22 elitären Marken mit einer Milliarde Dollar Umsatz zu erweitern. Der aktuell aristokratischen Dividende von 2,5 % täte dies sicher kein Abbruch, sondern könnte helfen, die imposante Entwicklung von 44 Dividendenerhöhungen in Folge weiter auszubauen.

Procter & Gamble

Procter & Gamble (WKN: 852062) gilt selbst unter den sicheren Unternehmen als einer der sichersten Kandidaten.

Denn mit Dividendenausschüttungen seit dem Jahre 1890 und einer jährlichen Dividendensteigerung seit nunmehr 59 Jahren ist das Unternehmen schon lange als Mitglied im Kreise der Dividendenaristokraten vertreten, also derjenigen Unternehmen, die innerhalb der letzten 25 Jahre ihre Dividende jährlich erhöht haben. Ein wahres Urgestein der Dividendenzahler, quasi.

Auch wenn es mir leider nicht vergönnt ist, mit Gewissheit in die Zukunft zu sehen, spricht anhand der wirklich beeindruckenden Dividendenhistorie vieles dafür, dass die Investoren auch zukünftig mit steigenden Dividenden belohnt werden.

Und auch wirtschaftlich tut der Hersteller von Pampers-Windeln und Gilette-Rasierklingen viel dafür, um erfolgreich zu bleiben und die Dividende nachhaltig zu sichern. So werden in letzter Zeit immer wieder Marken und Geschäftsfelder veräußert, um sich auf das Wachstum der starken Marken zu konzentrieren und noch effizienter zu werden.

Insgesamt bietet Procter & Gamble eine Dividendenrendite von knapp über 3 %. Nicht schlecht, in Anbetracht der beeindruckenden Dividendenhistorie.

Vergiss die Negativzinsen!

Wer sich zukünftig also auf Negativzinsen einlässt, ist selbst Schuld.

Es gibt wahrlich genug Unternehmen, die dir eine vernünftige Rendite bei überschaubarem Risiko einbringen können. Ob du dich allerdings zu einem Investment in Aktien durchringen kannst, oder ob du dir lieber Teile deines hart ersparten Geldes von deinen Banken mopsen lassen willst – das bleibt im Endeffekt dir überlassen.

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Vincent besitzt keine der genannten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon.com und PepsiCo. The Motley Fool empfiehlt Coca-Cola und Procter and Gamble.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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Die Mission von The Motley Fool ist: Der Welt zu helfen, besser zu investieren. Fool.de zeigt den Menschen, bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet Fool.de Kommentare und Tipps zum Aktienmarkt, allgemeinen Investmentthemen und Investitionsmöglichkeiten. The Motley Fool ist Verfechter des Shareholder Value und setzt sich unermüdlich für den individuellen Investor ein.

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