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Warum der Anlegerschutz oberste Priorität hat

12.09.2016, 15:39  |  300   |   |   

Beim Deutschen Derivate Tag 2016 stand vor allem ein Thema im Fokus. Der Plan der deutschen Wertpapieraufsicht, Bonitätsanleihen für Privatanleger zu verbieten, spielte auch bei einer Podiumsdiskussion zum Anlegerschutz eine wichtige Rolle und war zudem Gegenstand vieler Gespräche am Rande der Veranstaltung.

„Bonitätsanleihen drohen unter die Räder zu kommen, weil sie als politischer Sündenbock gebraucht werden, um sie dann öffentlichkeitswirksam zu opfern. Für die Privatanleger wäre ein Verzicht auf dieses beliebte renditestarke Anlageprodukt jedoch ein schmerzlicher Verlust“, so Hartmut Knüppel, geschäftsführender Vorstand des DDV, auf dem Deutschen Derivate Tag.

Knüppel machte in seiner Positionsbestimmung für die deutsche Zertifikatebranche deutlich, dass ein Vertriebsverbot von Bonitätsanleihen unbegründet und ungerechtfertigt sei. Es lägen keine Beschwerden von Anlegern vor, weder bei den DDV-Mitgliedsinstituten, noch bei den Ombudsstellen der Banken und Sparkassen und auch nicht bei Verbraucherschützern wie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz.

Die Produktinformationsblätter, die Anfang nächsten Jahres EU-weit eingeführt werden sollen, erfüllten alle von der BaFin geforderten Transparenzkriterien. Mögliche Probleme in der Anlageberatung könnten im Übrigen nicht den Banken zugerechnet werden, die diese Anlageprodukte emittieren. Der Angriff auf die Bonitätsanleihen wiege umso schwerer, als im derzeitigen Nullzinsumfeld mit anderen Finanzprodukten kaum mehr Erträge erwirtschaftet werden könnten. Gleichzeitig zeigte sich Knüppel gesprächsbereit und sandte ein klares Signal an die Wertpapieraufsicht: „Ungeachtet unserer Kritik am Vorgehen der BaFin, sind wir gerne bereit, konkrete Vorschläge der Aufsicht zur weiteren Erhöhung der Transparenz von Bonitätsanleihen aufzugreifen und umzusetzen.“

Prominenter Hauptredner des Deutschen Derivate Tags war Wolfgang Clement, ehemaliger Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit und heute Repräsentant der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Er sprach über den immer größer werdenden Sozialstaat sowie über die Herausforderungen, diesen zu reformieren und zukunftsfest zu machen.
Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen von Zukunftsthemen. Dabei ging es insbesondere um den gesellschaftlichen Wandel durch Digitalisierung und um innovative Formen des Zahlungsverkehrs, die zu tiefgreifenden Veränderungen in der Finanzbranche führen dürften.

Quelle dieboersenblogger.de / DDV



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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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Beim Deutschen Derivate Tag 2016 stand vor allem ein Thema im Fokus. Der Plan der deutschen Wertpapieraufsicht, Bonitätsanleihen für Privatanleger zu verbieten, spielte auch bei einer Podiumsdiskussion zum Anlegerschutz eine wichtige Rolle und war zudem Gegenstand vieler Gespräche am Rande der Veranstaltung.

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