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Marktüberblick (13. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (13. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
13.09.2016, 08:07  |  473   |   |   

Die Sorge vor einer baldigen US-Zinserhöhung belastete zum Wochenauftakt weiterhin die Stimmung am deutschen Aktienmarkt. Der DAX schloss den dritten Tag in Folge schwächer um diesmal 1,33 Prozent bei 10.432 Punkten. Dank einer festen Wall Street konnten die Verluste damit im Verlauf eingedämmt werden. MDAX und TecDAX verloren 0,70 respektive 0,66 Prozent. Die Marktbreite gestaltete sich negativ: 82 Prozent der im HDAX notierten Aktien schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 92 Prozent. Alle Sektoren verbuchten Abschläge. Am deutlichsten verloren Banken, Chemiewerte und Versorger. Das Handelsvolumen auf Xetra war im DAX mit 172,2 Millionen Aktien im Wert von 4,07 Milliarden EUR (5-Tage-Durchschnitt: 2,55) sehr hoch. Ein erheblicher Teil hiervon entfiel allerdings auf die Uniper-Aktie. Die E.ON-Abspaltung feierte am Berichtstag ihr Börsendebüt und notierte daher aus technischen Gründen für diesen einen Tag im DAX, der damit ausnahmsweise 31 Mitglieder hatte. Für zehn E.ON-Aktien erhielten Aktionäre eine Uniper-Aktie eingebucht. Die E.ON-Aktie belegte mit einem Abschlag von 14,76 Prozent das DAX-Ende. Bereinigt um die Uniper-Aktie, an der das Unternehmen noch 53 Prozent hält, verlor der Versorger 3,21 Prozent an Wert. Die Linde-Aktie brach um 6,99 Prozent ein, nachdem der Konzern den Abbruch der Fusionsgespräche mit dem US-Wettbewerber Praxair bekannt gab. An der DAX-Spitze verbesserte sich Vonovia um 1,43 Prozent. Adidas und Merck verzeichneten Zugewinne von 0,79 beziehungsweise 0,18 Prozent. Im MDAX haussierte die Osram-Aktie um 10,06 Prozent. Händler verwiesen auf Spekulationen auf eine mögliche Übernahme durch den chinesischen Wettbewerber GO Scale. Im TecDAX sprang die Aktie von RIB Software nach der Anhebung der Gewinn-Prognose um 11,56 Prozent.

An der Wall Street zeigten die Indizes nach einem schwachen Start ein bullishes Reversal. Der Dow Jones Industrial verabschiedete sich mit einem Plus von 1,32 Prozent bei 18.325 Punkten aus dem Handel. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,77 Prozent nach oben auf 4.765 Zähler. Fed-Gouverneurin Lael Brainard war in der letzten Rede eines Fed-Offiziellen vor der geldpolitischen Sitzung der nächsten Woche ihrem Ruf als Taube gerecht geworden. Sie sprach sich gegen eine zu schnelle geldpolitische Straffung aus. Dies milderte die durch den Boston-Fed-Chef Eric Rosengren am Freitag ausgelösten Sorgen vor baldigen Zinserhöhungen. Die Fed-Funds-Futures preisten daraufhin nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 15 Prozent für eine Anhebung in der kommenden Woche ein. Am Vortag hatte sie noch bei 24 Prozent gelegen. 70 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 84 Prozent. 31 neuen 52-Wochen-Hochs standen 32 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren im S&P 500 wiesen grüne Vorzeichen auf. Am stärksten gesucht waren nicht-zyklische Konsumwerte, Versorger und Technologiewerte. An der Spitze des Dow gewann Wal-Mart 2,33 Prozent hinzu. Procter & Gamble und Apple folgten mit Aufschlägen von 2,33 beziehungsweise 2,23 Prozent. Einziger Titel im Minus war DuPont mit minus 0,38 Prozent.

Am Währungsmarkt präsentierte sich der US-Dollar mit den rückläufigen Zinsfantasien gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Kanada-Dollars schwächer. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,21 Prozent tiefer bei 95,14 Punkten. Auch der Euro entwickelte sich zu den meisten anderen Majors schwach. Gegenüber dem Loonie und dem Greenback konnte die Gemeinschaftswährung jedoch etwas aufwerten. EUR/USD notierte 0,03 Prozent fester bei 1,1234 USD. Im Tagesverlauf schwankte das Paar impulslos zwischen 1,1210 USD und 1,1268 USD. Mit Blick auf die anderen Majors waren der Yen sowie das Pfund Sterling gesucht.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise erholte sich dank des schwächeren Greenback um 0,52 Prozent auf 356,59 Punkte. Brent-Öl legte um 0,50 Prozent auf 48,25 USD zu. Größere Zugewinne wurden vom am Freitagabend veröffentlichten Rig-Count verhindert. Im Fokus stand daneben der OPEC-Monatsbericht. In ihm reduzierte die Organisation ihre Nachfrage-Schätzung für OPEC-Öl im Jahr 2017. Zudem erhöhte sich die Angebotsschätzung, so dass für das kommende Jahr ein größerer Überschuss erwartet wird. US-Erdgas verteuerte sich um 3,65 Prozent auf 2,90 USD. Kupfer handelte an der Comex 0,67 Prozent fester bei 2,11 USD. Die Preise für Edelmetalle bewegten sich gegen den Trend südwärts. Gold notierte mit einem Abschlag von 0,24 Prozent bei 1.331 USD. Silber, Platin und Palladium zeigten deutlichere Verluste zwischen 0,89 und 2,01 Prozent.

Am Rentenmarkt setzte sich der Renditeanstieg zunächst fort. Zwischenzeitlich größere Zugewinne wurden jedoch im Verlauf eingegrenzt. Die Umlaufrendite stieg um sechs Basispunkte auf minus 0,11 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um einen Basispunkt auf 0,03 Prozent. Der Euro-Bund-Future verharrte bei 163,54 Punkten. Intraday handelte der Kontrakt zwischen 163,04 und 163,69 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt höher bei 1,68 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute Morgen gestützt von den positiven Vorgaben der Wall Street sowie von besser als erwarteten Konjunkturdaten aus China überwiegend freundlich. Zwischenzeitlich deutlichere Aufschläge konnten jedoch nicht gehalten werden. Der MSCI Asia Pacific Index verbesserte sich zuletzt um 0,22 Prozent auf 137,94 Punkte. In China legte die Industrieproduktion im August im Jahresvergleich um 6,3 Prozent zu. Der Einzelhandelsumsatz stieg um 10,6 Prozent.

Heute steht der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen im Fokus. Experten erwarten für den September im Schnitt einen leichten Anstieg von zuvor plus 0,5 auf plus 1,5 Punkte.

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