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E.ON-Aktie Uniper kommt, aber Börse will keine Resterampe sein

12.09.2016, 20:57  |  643   |   |   

Wenn ein Wert aus dem heute (12. September 2016) 31 Papiere umfassenden DAX zwischenzeitlich mehr als zehn Prozent fällt, dann muss schon etwas Außergewöhnliches passiert sein. Und wenn es gleich zwei Werte trifft, dann könnte der geneigte Anleger denken, dass die Börsenwelt vor dem Untergang steht. Zunächst zur etwas unspektakulären Variante: Bei Eon (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) geht es aktuell rund 14 Prozent nach unten.

Grund ist die Ausgliederung von Uniper (WKN: UNSE01 / ISIN: DE000UNSE018), der Kraftwerks-Tochter (beispielsweise Atom- und Kohlekraftwerrke) des Konzerns. 53 Prozent der Uniper-Anteile gingen dabei an die bisherigen Eon-Aktionäre, die für je zehn Eon-Aktien über das Wochenende eine Uniper-Aktie ins Depot gebucht bekommen haben. Der Rest der Resterampe verbleibt zunächst bei Eon, soll aber spät versilbert werden.

E.ON-Chart: finanztreff.de

E.ON-Chart: finanztreff.de

Da die Uniper-Aktie aktuell bei rund 10,41 Euro notiert, beträgt der rechnerische Abschlag bei der Eon-Aktie in etwa 1,04 Euro. Und im Zuge des schwachen Gesamtmarkts geht es aber vom Freitagsschluss bei 8,11 Euro etwas stärker nach unten. Ein Beinbruch ist der Abschlag also nicht. Allerdings ist er für die gebeutelten Eon-Aktionäre auch kein Befreiungsschlag. Wir raten daher weder zum Kauf der Eon-Aktie noch von Uniper-Anteilsscheinen. Morgen ist dann auch Unipers DAX-Aufenthalt bereits Geschichte, da heute nach Börsenschluss entsprechend korrigiert wird und der Abschlag bei der Eon-Aktie dem DAX angerechnet wird…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter.

RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto E.ON UK

Wertpapier: E.ON, Uniper

Themen: Euro, Börse, E.ON


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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E.ON-Aktie Uniper kommt, aber Börse will keine Resterampe sein

Wenn ein Wert aus dem heute (12. September 2016) 31 Papiere umfassenden DAX zwischenzeitlich mehr als zehn Prozent fällt, dann muss schon etwas Außergewöhnliches passiert sein. Und wenn es gleich zwei Werte trifft, dann könnte der geneigte Anleger denken, dass die Börsenwelt vor dem Untergang steht. Zunächst zur etwas unspektakulären Variante: Bei Eon (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) geht es aktuell rund 14 Prozent nach unten.

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