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Wirecard – Leerverkäufer auf dem Rückzug

Gastautor: Daniel Saurenz
14.09.2016, 06:00  |  493   |   |   

Wirecard_AG_Hauptsitz_Aschheim1_72dpi_02Die Wirecard AG ist einer der führenden Spezialisten für Zahlungsabwicklung und Issuing in Europa. Die Aktie des Konzerns stand zuletzt jedoch enorm unter Druck. Im Frühjahr hatte ein bis dahin unbekanntes Analysehause Betrugsvorwürfe, die wahrscheinlich frei erfunden waren, veröffentlicht. Wir schauen uns anhand einer Analyse der Schweizer Bank Vontobel, die Perspektiven des Unternehmens an.

Obwohl Wirecard diese damals zurückwies, ließ sich ein enormer Kursrutsch nicht vermeiden – die Leerverkäufer hatten sich bereits in Position gebracht. Mit guten Unternehmenszahlen und Übernahmeplänen konnte das Unternehmen zuletzt jedoch das Vertrauen seiner Aktionäre zurückgewinnen. So gehörte die Aktie vergangene Woche zu den Top-Performern im TecDAX.

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Wirecard auf ein Jahr

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Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 32,9 Prozent auf 240,2 Millionen Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 34,3 Prozent auf 70,2 Millionen Euro. Der Überschuss konnte, vor allem durch den Verkauf der Anteile des Kreditkartenanbieter Visa Europe, vervierfacht werden. Speziell das Operative Ergebnis wurde durch den nach wie vor starken Shopping- und Buchungstrend im Internet positiv beeinflusst. Des weiteren konnten Analysten einen stetigen Anstieg der Barreserven beobachten.

Eine Realtime-Übersicht aller TecDax-Einzelwerte finden Sie hier

So langsam könnten auch die letzten Shortseller kalte Füße bekommen. Zuletzt waren rund elf Prozent der Aktie leerverkauft; viele Hedgefonds decken sich jedoch wieder mit Aktien ein und lösen somit ihre Short-Positionen auf – ein Short-Squeeze wäre möglich. Außerdem machte der TecDAX-Riese mit Übernahmen von sich Rede. So wagte man zuletzt mit der Akquisition des Prepaid-Kartengeschäfts der Citi Holding, den Einstieg in den US-Markt.

Start in den heißen Börsenherbst? Hier gehts zum Video…

Urlaub Süden GriechenNun wurde in der letzten Woche eine neue Partnerschaft in der Türkei bekannt: Wirecard kooperiert in der Zukunft mit dem Online-Reisebüro Otelz.com, eines der größten Buchungsplattformen des türkischen Markts. Die Münchener verwalten in Zukunft den Zahlungsverkehr per Kreditkarte zwischen der Buchungsplattform, den Hotelbetreibern und den Kunden.Auch chinesischen Kunden werden bald in Zusammenarbeit mit dem Partnerunternehmen Alipay ins Visier genommen. Wirecard stellte eine App vor, die es Alipay-Kunden ermöglicht auch in Europa per Smartphone zu zahlen. Das mobile Zahlungsverfahren basiert auf QR-Code Technologie und erfordert somit keine Kassenintegration für die Händler. Die anschließende Zahlungsabwicklung nach einer Transaktion erfolgt über die Wirecard Bank.

Wer die trendstärksten Basiswerte schnell und einfach herausfiltern möchte, dem können wir den Trendradar ans Herz legen…

Analysten von Bloomberg setzten das 12-Monats-Kursziel auf 51,33 Euro. Das 52-Wochen-Hoch lag bei 48,96 Euro und die Marktkapitalisierung beträgt 5,61 Milliarden Euro. 24 Analysten bewerten die Aktie mit Kaufen, zwei mit Halten und ein Analyst bewertet die Aktie mit Verkaufen.Charttechnisch stößt die Aktie nach der jüngsten Kursrally nun jedoch auf einen starken Widerstand, was Gewinnmitnahmen und einen Kursverlust zur Folge haben könnte. Es bleibt ebenfalls abzuwarten, ob nicht noch weitere Short-Attacken auf das Unternehmen folgen.

Unsere Webinare

Mittwoch, 14.09, 18 Uhr: Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Donnerstag, 15.09, 18.30 Uhr: OpernTurm live – Hier gehts zur Anmeldung…

Quelle: Vontobel



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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