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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Gewinne im Schlepptau der Wall Street
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Aktien Osteuropa Schluss Überwiegend Gewinne im Schlepptau der Wall Street

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
14.09.2016, 19:34  |  1174   |   |   

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas Börsen haben es am Mittwoch überwiegend in die Gewinnzone geschafft. Sie profitierten damit mehr als die europäischen Leitbörsen von einer moderaten Erholung an der Wall Street.

Der rohstofflastige Moskauer RTS-Interfax-Index beendete seine jüngste Talfahrt mit einem Plus von 0,21 Prozent auf 970,56 Punkte - hier überwogen steigende Metallpreise die deutlich rückläufigen Ölnotierungen.

In Warschau rückte der Wig-30-Index um 0,51 Prozent auf 1999,57 Punkte vor. Der breiter gefasste WIG stieg um 0,41 Prozent auf 46 988,55 Punkte.

Das polnische Finanzministerium gab derweil starke Budgetdaten des Landes zu den ersten acht Monaten bekannt. Das Haushaltsdefizit betrage nicht mehr als 30 Prozent der geplanten 54,7 Milliarden Zloty für das Gesamtjahr, hieß es.

Auf Unternehmensseite gaben die vier Versorger PGE, Energa, Enea und Tauron ihre Vortagesgewinne größtenteils wieder ab. Die Konzerne hatten bei den polnischen Wettbewerbsbehörden die Gründung des Gemeinschaftsunternehmen ElectroMobilityPoland angemeldet. Das Joint Venture soll Elektroautos herstellen. Jede der genannten Firmen hält ein Viertel am Unternehmen.

PGE-Aktien rutschten mit einem Minus von knapp 2 Prozent unter die Schlusslichter im Wig 30, Enea-Titel verloren über ein halbes Prozent und Energa-Anteilsscheine fielen um 0,38 Prozent. Die Titel von Tauron beendeten den Handelstag unverändert.

Am Prager Aktienmarkt sank der tschechische Leitindex PX um 0,09 Prozent auf 867,47 Punkte - es war der vierte Verlusttag in Folge. Das Handelsvolumen lag bei 0,53 (Vortag: 0,21) Milliarden tschechischen Kronen.

Bei den Einzelwerten zulegen konnten einige Bankwerte: So gewannen Moneta Money Bank 0,63 Prozent und Komercni Banka 1,23 Prozent. Gegen den Branchentrend präsentierten sich die Anteilsscheine der Erste Group mit einem Minus von 0,83 Prozent.

Die CEZ-Aktien fielen um knapp ein halbes Prozent. Die größten Verlierer waren die Aktien der O2 mit minus 1,23 Prozent.

In Budapest verabschiedete sich der ungarische Leitindex Bux 0,96 Prozent fester bei 28 095,35 Punkten. Das Handelsvolumen belief sich auf 6,3 (Vortag: 7,7) Milliarden Forint.

Bei den Einzelwerten legten die Aktien von MOL um 2 Prozent zu. Trotz der jüngsten Schwäche der Ölpreise machten die Titel des Ölkonzern damit ihre Vortagesverluste wieder wett. Hingegen mussten die Aktien von ELMU (minus 0,97 Prozent) und PannErgy (minus 0,72 Prozent) Kursverluste hinnehmen./mad/APA/gl/fbr



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