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Aktien Frankfurt Eröffnung DAX ohne Lust auf Erholung – Bank of England tagt

Gastautor: Jochen Stanzl
15.09.2016, 09:52  |  482   |   |   

An der Börse bleibt alles beim Alten und die Themen die selben. Die konjunkturelle Situation sowohl in den USA als auch in der Welt lässt eigentlich keine Fortsetzung der Zinswende zu. Und doch regiert die Angst, die US-Notenbank könnte in der kommenden Woche Ernst machen. Hinzu kommt der dreifache Verfall an den Terminbörsen am morgigen Freitag, wo man nicht weiß, wohin die Reise gerade dann geht, wenn die September-Positionen abgerechnet wurden. Der Deutsche Aktienindex notiert damit ohne Lust und Kraft für eine Erholung weiter unter der Marke von 10.400 Punkten.

Die IEA sieht in China und Indien eine Abschwächung der Ölnachfrage und hat deswegen ihre Ölprognose über den Haufen geworfen, die sie erst vor einem Monat aufgestellt hatte. Das weckt den Verdacht, dass es mit der Weltwirtschaft nicht so gut steht, als dass eine Zinsanhebung der US-Notenbank gerechtfertigt wäre. Die konjunkturelle Lage ist fragil, eine Zinsanhebung ist in diesem Umfeld kaum denkbar. Ein solcher Schritt schon in der kommenden Woche wäre aus Sicht der Börsen eine klare Fehlentscheidung

Heute aber konzentrieren sich die Anleger erst einmal auf die Sitzung der englischen Notenbank. Sie ist immer noch damit beschäftigt, mögliche negative Auswirkungen des Brexit-Referendums abzufedern. Der Grundton wird auf jeden Fall locker bleiben, auch wenn die Bank of England heute noch einmal abwartet. Sie wird sich in diesem Fall alle Türen für zukünftige Zinsschritte offenhalten.

Überraschenderweise haben die Märkte das im Herbst anstehende Referendum in Italien noch gar nicht auf dem Schirm. Das könnte ähnlich schicksalsträchtig für die Zukunft der EU werden wie die Volksabstimmung in Großbritannien.

Wertpapier: DAX


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Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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An der Börse bleibt alles beim Alten und die Themen die selben. Die konjunkturelle Situation sowohl in den USA als auch in der Welt lässt eigentlich keine Fortsetzung der Zinswende zu. Und doch regiert die Angst, die US-Notenbank könnte in der kommenden Woche Ernst machen. Hinzu kommt der dreifache Verfall an den Terminbörsen am morgigen Freitag, wo man nicht weiß, wohin die Reise gerade dann geht, wenn die September-Positionen abgerechnet wurden. Der Deutsche Aktienindex notiert damit ohne Lust und Kraft für eine Erholung weiter unter der Marke von 10.400 Punkten.

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