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Deutsche Beteiligungs AG tankt frisches Geld für neue Co-Investments

15.09.2016, 09:57  |  279   |   |   

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) (WKN: A1TNUT / ISIN: DE000A1TNUT7) ist eine der ältesten deutschen Beteiligungsgesellschaften, bei der mit knapp 20 Prozent die Drogeriefamilie Rossmann mit an Bord ist. Das SDAX-Mitglied ist weniger auf Sanierung und Exit seiner Töchter aus, sondern mehr auf Bestandsauf- und ausbau. Daneben hat man vor einigen Jahren Beteiligungsfonds aufgelegt (ganz klassisch wie die US-Finanzinvestoren KKR oder Blackstone), in die Investoren Geld einbringen können, ohne sich direkt an der DBAG AG beteiligen zu müssen.

Die DBAG übernimmt an diesen Fonds auch selbst Anteile bzw. tritt bei Investment des Fonds als Co-Investor auf und erhält von den Fonds Management-Gebühren. Über diese Konstruktion kann die DBAG mit dem gleichen Eigenkapitalanteil wesentlich mehr bewegen, da ja bis zu 95% der Gesamtinvestitionen von Investoren stammen. Der EK-Hebel bei einem erfolgreichen Verkauf der Beteiligung ist entsprechend geringer, aber über die Beteiligungsdauer fließen der DBAG stetige Erträge aus den Provisionen der Fonds zu. Sie hat also ihr Geschäftsmodell verstetigt.

Deutsche-Beteiligungs-AG-Chart: finanztreff.de

Deutsche-Beteiligungs-AG-Chart: finanztreff.de

Kapitalerhöhung für weitere Co-Investments

Soeben hat die DBAG verkündet, frisches Geld am Kapitalmarkt aufzunehmen. Und zwar soll das Grundkapital der Gesellschaft von €48.533.334,20 aus genehmigtem Kapital gegen Bareinlage um nominal bis zu €4.853.330,23 (entsprechend rund 10% des derzeitigen Grundkapitals) auf bis zu €53.386.664,43 erhöht werden durch Ausgabe von bis zu 1.367.635 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien der Gesellschaft. Das Bezugsrecht der bestehenden Aktionäre der Gesellschaft wird ausgeschlossen und die neuen Aktien sind für das laufende, am 30. September 2016 endende Geschäftsjahr 2015/2016 dividendenberechtigt.

Die DBAG ist in jüngster Zeit eine ganze Reihe von Investments eingegangen für ihre diversen Fonds. Und immer ist sie auch als Co-Investor mit einem niedrigen Prozentanteil mit an Bord. Der jüngste Einstieg beim MedTech-Unternehmen Polytech kostet die DBAG bis zu €12 Mio. an Eigenmitteln für einen 18%-Anteil, rund 76% übernimmt der DBAG Fund VI und die übrigen Anteile wird das Management des Unternehmens erwerben. Der Vollzug des Kaufvertrags wird innerhalb der kommenden sechs Wochen erwartet. Polytech ist die zehnte Beteiligung des DBAG Fund VI, der nach dieser Transaktion zu mehr als 75 Prozent investiert ist.

Die DBAG ist also nicht etwa in Schwierigkeiten, sondern sie ist sehr erfolgreich am Markt unterwegs – und dafür benötigt sie frisches Geld. Während sie Investorengelder für die neuen Fonds akquiriert, ist sie auch auf Eigenkapital angewiesen, um selbst ihre Co-Investments leisten zu können. (Nur) so wird auch ein größtmöglicher Mehrwert für die Aktionäre geschaffen.

Deutlich besseres Quartalsergebnis erwartet

Das dritte Geschäftsquartal war mäßig verlaufen, weil das Brexit-Votum die Börsenkurse abschmieren ließ…

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter.

Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / Deutsche Beteiligungs AG

Themen: Invest, Geld, Fonds


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) (WKN: A1TNUT / ISIN: DE000A1TNUT7) ist eine der ältesten deutschen Beteiligungsgesellschaften, bei der mit knapp 20 Prozent die Drogeriefamilie Rossmann mit an Bord ist. Das SDAX-Mitglied ist weniger auf Sanierung und Exit seiner Töchter aus, sondern mehr auf Bestandsauf- und ausbau.

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