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Studie Münchener beleihen weniger fürs Eigenheim als Hamburger

15.09.2016, 11:19  |  521   |   |   

Hamburger beleihen ihre Immobilien höher, doch in München muss man tiefer in die Tasche greifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des deutschen Immobilienfinanzierer Hüttig & Rompf.

Wie sich der typische Käufer einer Wohnimmobilie in München und Hamburg unterscheidet, hat sich der Immobilienfinanzierer Hüttig & Rompf  genauer angeschaut, indem er zur selben Zeit Marktreports für beide Metropolen veröffentlichte. Das Resultat aus einem Vergleich beider Studien: Hamburger beleihen ihre Immobilien höher; in München muss man tiefer in die Tasche greifen.

Auf über 50 Seiten analysiert der Bericht  von Hüttig & Rompf den typischen Käufer einer Wohnimmobilie in der Hansestadt. Das berichtet Deal, ein Magazin rund um Immobilienfinanzierungs- und –investmentthemen auf seiner Website.

Münchner beleihen prozentual weniger

Der prozentuale Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird, liege bei Hamburger Immobilienkäufern im Schnitt bei knapp 84 Prozent. Bei den Münchener Eigennutzern betrage der Beleihungsauslauf dagegen nur rund 76 Prozent. „Bei einem Beleihungsauslauf von unter 60 Prozent bieten Kreditinstitute Immobilienkäufern die besten Konditionen für ihre Baufinanzierung“, erklärt der Hüttig & Rompf  Vorstand Ditmar Rompf in dem Beitrag. In München würde dieser Vorteil mehr genutzt und so wählen 20 Prozent eine Beleihungsauslauf von unter 60 Prozent. Im Vergleich: Bei den Hamburgern entscheiden sich etwa 15 Prozent für die günstigere Beleihungsoption.

Immobilienwert: Hamburger müssen weniger tief in Tasche greifen

Die Wunschimmobilie ist in München im Vergleich zu Hamburg teurer und kleiner. Der typische Immobilienkäufer an der Elbe bezieht rund 113 Quadratmeter, für die er im Schnitt 440.000 Euro bezahlt hat. An der Isar bekommt der Eigennutzer für 530.000 Euro dagegen durchschnittlich 96 Quadratmeter. Laut dem Statistik-Anbieter Statista liegen die Quadratmterpreise in Hamburg im Schnitt 40 Prozent unter denen von München (Stand 2015). Noch 2010 waren es nicht einmal 25 Prozent Differenz gewesen.

Durchschnittlicher Quadratmeterpreis der teuersten deutschen Städte: Jahre 2010 und 2015

Quelle: statista.com

Monatliche Finanzierungsrate in Hamburg niedriger

Für Tilgung und Zinsen werden bei den Münchener Eigennutzern jeden Monat durchschnittlich knapp 1.600 Euro fällig. „Im Verhältnis zum Haushaltseinkommen sind das 29,35 Prozent“, erklärt der Vorstand Paul Hüttig. Hamburger Immobilienkäufer zahlen monatlich knapp 1.400 Euro, also 200 Euro weniger, für die Zinsen und Tilgung ihres Eigenheims. In einem Punkt seien sich Eigennutzer im Norden und Süden allerdings ähnlich: Sie kaufen eine Wohnimmobilie mit etwa 39 Jahren. Dafür unterscheiden sich Hamburger und Münchner aber in puncto Kinder. Mit 53 Prozent ist die Mehrheit der Eigennutzer in der bayrischen Hauptstadt beim Kauf der eigenen vier Wände kinderlos. In ihre eigene Immobilie an der Elbe würden hingegen nur 42 Prozent ohne Nachwuchs ziehen.

Nach der Immobilienart haben Eigentümer in den beiden Metropolen klare Präferenzen: 70 Prozent der Münchener beziehen eine Wohnung. In Hamburg sind dagegen Häuser mit knapp 53 Prozent ein wenig beliebter. 

(KR)



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Konstantin Riffler hat mehr als 10 Jahre an Erfahrung als Redakteur und Journalist in Deutschland, Großbritannien und Asien. Seine Spezialgebiete sind Fondsmanagement, Investmentthemen, IPOs, M&A und Digitalwirtschaft. Als Redakteur und Content-Manager bei €uro Advisor Services GmbH ist er zuständig für die Top-Themen auf www.fundresearch.de.

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Studie Münchener beleihen weniger fürs Eigenheim als Hamburger

Hamburger beleihen ihre Immobilien höher, doch in München muss man tiefer in die Tasche greifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des deutschen Immobilienfinanzierer Hüttig & Rompf.

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