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Der US-Zyklus geht in die Verlängerung

Gastautor: Daniel Saurenz
15.09.2016, 12:30  |  527   |   |   

USA_NewYork_Börse„Ein Fußballspiel, das in die Verlängerung geht, ist ein heikles Unterfangen: Alle Spieler sind bereits abgekämpft und der Trainer muss entscheiden, ob eher Sturm oder Verteidigung durch Auswechslung gestärkt werden. Immer wieder passiert es, dass ein Spiel in den letzten Minuten kippt. Im Zweifel wussten es ‚80 Millionen Bundestrainer‘ dann sowieso wieder besser. Kommt ein Konjunkturzyklus in eine späte Phase, ist dies ebenfalls herausfordernd für die ‚Aufstellung‘ im Portfolio.

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Zu Beginn des Zyklus ist es mit der Vermögensverwaltung noch einfach: Wenn Aktien günstig sind und das Wirtschaftswachstum anzieht, bietet sich eine Übergewichtung von Aktien an. Während der Zyklus reift, gilt es die Märkte zu beobachten und einzuschätzen, wie sich die Dynamik entwickelt. In Märkten, die vor einem Markteinbruch überhitzen, liegt intuitiv die Übergewichtung von Aktien und Rohstoffen nahe, während sich in einem Zyklus, der sich langsam in Richtung Rezession bewegt, eher Unternehmensanleihen anbieten. Nicht ganz unwichtig ist natürlich auch, die Bewertungen heranzuziehen: Sind einzelne Anlageklassen in dieser späten Phase eher teuer oder nach wie vor fair bewertet?

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Die gute Nachricht ist, dass der aktuelle US-Zyklus, auch wenn er inzwischen tatsächlich in seinem achten Jahr ist, in die Verlängerung zu gehen scheint. Im letzten Jahr schwächte sich zwar das Wachstum ab, die Zunahme des Arbeitskräfteangebots beschleunigte sich jedoch. Dies führte zu einem viel langsameren Abbau der Arbeitslosigkeit als in der früheren Phase des Zyklus.

Einschätzung des Arbeitsmarkts verbessert

USA_Aktien_Amazon_Facebook_BerlinDer August-Arbeitsmarktreport brachte dafür einen eindeutigen Beleg: Der Stellenaufbau zeigte sich mit 151.000 neuen Jobs eher am unteren Ende der Erwartungen und das Wachstum des Durchschnittsverdiensts in der Produktion lag bei moderaten 0,2 Prozent. Als wichtigster Aspekt des Reports ist die Arbeitslosenrate zu nennen, die zwar nicht gefallen ist, aber mit 4,9 Prozent auf Juli-Niveau liegt – und damit unverändert seit Januar ist.

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Dies ist einerseits durch die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums bedingt, die bei annualisiert 1,2 Prozent zum Ende des 2. Quartals im Vergleich zu durchschnittlich 2,1 Prozent während der Expansionsphase des Zyklus liegt. Das scheint die Beschäftigungsnachfrage begrenzt zu haben. Zudem hat sich das Arbeitskräfteangebot gesteigert: Im letzten Jahr stieg der Anteil der arbeitsfähigen Bevölkerung zwischen 16 und 64 um 0,6 Prozent, während die Quote der Arbeitskräfte um 1,5 Prozent wuchs.

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Dies mag durch den Rückgang derjenigen, die Erwerbsunfähigkeitsleistungen (‚disability benefits‘) beantragt haben, verursacht sein: Die Zahl fiel um 70.000 im Jahresvergleich per Ende Juli, statt um 100.000 anzusteigen, was angesichts des Bevölkerungswachstums zu erwarten gewesen wäre. Nach einem explosiven Wachstum in der letzten Dekade gab es in den vergangenen zwei Jahren ein härteres Vorgehen gegen diejenigen, die diese Leistungen ohne stichhaltigen Grund beantragten. Das führte dazu, dass viele Arbeitskräfte zurück auf den Arbeitsmarkt gekommen sind.

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So hat sich gemäß dem Conference Board die Einschätzung des Arbeitsmarktes verbessert und die Reallöhne sind gestiegen – beide Faktoren scheinen das Arbeitskräfteangebot zu beflügeln, so dass die Arbeitslosigkeit im letzten Jahr um nur 0,2 Prozent zurückging.

Quelle: J.P. Morgan Asset Management



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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