Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
DAX+2,01 % EUR/USD+0,20 % Gold-0,63 % Öl (Brent)+0,65 %

Bankaktien Wenn selbst Wells Fargo schon einen Skandal hat…

16.09.2016, 05:05  |  454   |   |   

Als regelmäßige Leser unserer Markteinblicke kennen Sie unsere Skepsis gegenüber manchen Bankaktien. Mit dem neuen Skandal von Warren-Buffett-Liebling Wells Fargo (WKN: 857949 / ISIN: US9497461015) trifft es nun also auch den letzten Mohikaner. Ein Grund näher wieder einmal auf die Banken generell zu blicken.

Bankaktien stehen wegen ihrer unrühmlichen Rolle in der Finanzkrise seit inzwischen fast einem Jahrzehnt unter Dauerfeuer von Kritikern aller Richtungen:

Anlegern, Aufsichtsbehörden, Politik, Verbrauchern. Dass trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieses Drucks, immer wieder neue Skandale und Probleme ans Licht kommen, dürfte niemand überraschen.

Besser keine Bank mehr im Depot

In Europa hat dies dazu geführt, dass man ruhigen Gewissens eigentlich keine Bank mehr in seinem Depot haben sollte. Die Kursverluste bei den deutschen Branchengrößen Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) sind ja inzwischen leider legendär. In den USA galt zumindest Wells Fargo (auch Warren Buffett sei Dank) aus Investorensicht als „sichere Bank“.

Wells-Fargo-Chart: finanztreff.de

Wells-Fargo-Chart: finanztreff.de

Aber nun belastet der Skandal um illegal eröffnete Konten und Kreditkarten das Vorzeigeinstitut erheblich. Neben einer Strafzahlung von 185 Mio. US-Dollar muss Wells Fargo auch 2,6 Mio. US-Dollar illegal eingenommene Gebühren zurückerstatten.

Immerhin hatten über 5.000 Mitarbeiter die nun beanstandeten Vertriebsmethoden angewandt, bei denen Bankangestellte ihren Kunden einfach weitere Konten und Kreditkarten eröffnet haben – ohne Zustimmung der Kunden. Besagte Mitarbeiter wurden offenbar nun entlassen.

Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen

Doch es geht noch krasser. Die im Management für diese Methoden Verantwortliche Carrie Tolstedt scheidet zum Jahresende aus der Bank aus, allerdings mit einem Abschiedsgeschenk in Höhe von rund 124 Mio. US-Dollar in Aktien und Aktienoptionen. Weltklasse Complaince!

Damit wäre wieder einmal der Spruch „die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen“ eindrucksvoll bewiesen. Von der einmal mehr verstärkten allgemeinen Skepsis gegenüber der Finanzbranche wollen wir an dieser Stelle überhaupt nicht erst sprechen.

Was also bleibt: Bankaktien sind weiterhin wohl zu meiden. Es gibt andere spannende Papiere in den verschiedensten Sektoren. Für auskömmliche Rendite mit Aktien reichen diese aus. Dann funktioniert der langfristige Vermögensaufbau auch wirklich fast automatisch.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot mit dem Namen “Die Börsenblogger Auf die Schnelle” (Wochentags) und “Die Börsenblogger D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: dieboersenblogger.de

Themen: Aktien, Dollar, WKN


Verpassen Sie keine Nachrichten von Die Börsenblogger

Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

Bankaktien Wenn selbst Wells Fargo schon einen Skandal hat…

Als regelmäßige Leser unserer Markteinblicke kennen Sie unsere Skepsis gegenüber manchen Bankaktien. Mit dem neuen Skandal von Warren-Buffett-Liebling Wells Fargo (WKN: 857949 / ISIN: US9497461015) trifft es nun also auch den letzten Mohikaner. Ein Grund näher wieder einmal auf die Banken generell zu blicken.

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel