DAX+0,33 % EUR/USD+0,02 % Gold+0,46 % Öl (Brent)+1,29 %
Marktüberblick (16. September 2016)
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Marktüberblick (16. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
16.09.2016, 08:08  |  513   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag trotz mehrheitlich enttäuschender US-Konjunkturdaten nach zwischenzeitlicher Schwäche zulegen. Der DAX schloss 0,50 Prozent höher bei 10.431 Punkten. MDAX und TecDAX verzeichneten Aufschläge von 0,13 beziehungsweise 0,75 Prozent. Im HDAX der 110 größten Werte standen sich 72 Gewinner und 37 Verlierer gegenüber. Das Aufwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. Im DAX wurden 83,4 Millionen Aktien im Wert von 3,09 Milliarden EUR (5-Tage-Durchschnitt: 3,24) umgesetzt. Stärkste Sektoren waren Bauwerte und Industriewerte, während Versorger und Chemiewerte am meisten verloren. Siemens verteuerte sich an der DAX-Spitze um 3,02 Prozent. Der Titel profitierte von optimistischen Aussagen von CEO Joe Kaeser zum Jahresgewinn. Infineon und HeidelbergCement endeten 1,92 beziehungsweise 1,90 Prozent fester. Bayer büßte am Indexende 2,33 Prozent ein. E.ON und RWE endeten jeweils 0,78 Prozent tiefer.

An der Wall Street verbuchten die Indizes zur Schlussglocke deutliche Zugewinne. Der Dow Jones Industrial verbesserte sich um 0,98 Prozent auf 18.212 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 haussierte um 1,55 Prozent auf 4.820 Punkte. Die Marktbreite stellte sich dabei positiv dar. 73 Prozent aller Werte an der NYSE endeten im grünen Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 80 Prozent des Gesamtvolumens. 45 neuen 52-Wochen-Hochs standen 19 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren schlossen im Plus. Vor allem Technologiewerte und Energiewerte waren gesucht. Im Dow nahm die Apple-Aktie erneut die Spitzenposition ein und verbesserte sich um 3,39 Prozent. Intel und Merck verbesserten sich um 2,63 respektive 1,67 Prozent. Kein einziger Dow-Wert schloss im Minus. Nachbörslich enttäuschte der SAP-Konkurrent Oracle mit seinen Quartalszahlen. Das Papier notierte im nachbörslichen Handel rund 3,2 Prozent schwächer.

Der Dollar-Index endete nach einem impulslosen Handel 0,04 Prozent tiefer bei 95,27 Punkten. EUR/USD gab um 0,04 Prozent auf 1,1244 USD nach und verblieb damit in der mittlerweile seit sieben Tagen andauernden engen Seitwärtsbewegung. Intraday pendelte der Kurs zwischen 1,1219 USD und 1,1284 USD. Auffällige Stärke zeigten die Rohstoffwährungen. Bei den Majors waren entsprechend der Aussie und der Loonie gesucht. Schwach tendierte das Pfund Sterling.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise kletterte um 0,74 Prozent auf 349,05 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 1,42 Prozent auf 46,50 USD. WTI endete 0,50 Prozent höher bei 43,80 USD. US-Erdgas stieg nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten um 0,90 Prozent auf 2,91 USD. Kupfer legte an der Comex 0,39 Prozent auf 2,16 USD zu. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,54 Prozent bei 1.319 USD (1.169 EUR). Platin verlor 0,49 Prozent auf 1.036 USD. Silber notierte gut behauptet bei 19,08 USD. Palladium stieg um 0,43 Prozent auf 659,35 USD.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,12 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,03 Prozent. Der Euro-Bund-Future notierte 0,04 Prozent tiefer bei 163,53 Punkten. Für die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes ging es um einen Basispunkt nach oben auf 1,71 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index gewann zuletzt 0,54 Prozent auf 137,22 Punkte hinzu. Besonders deutliche Aufschläge zeigte der australische ASX 200. Die Börsen in China, Taiwan und Südkorea blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute ist an den Terminbörsen großer Verfall, so dass es im Umfeld der entsprechenden Verfallstermine zu größeren Kursschwankungen kommen kann. Von der Makroseite sind vor allem die US-Verbraucherpreise (14:30 Uhr) sowie der Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan (16:00 Uhr) relevant. Unternehmensseitig steht die Aktie der Deutschen Bank im Fokus. Das Unternehmen bestätigte am späten Abend einen Medienbericht, wonach das US-Justizministerium bei den Vergleichsverhandlungen im Streit um Hypothekengeschäfte von dem Geldinstitut 14 Milliarden USD verlangt. Es sei jedoch üblich, dass zu Beginn der Verhandlungen viel höhere Forderungen aufgerufen werden als letztlich vereinbart werden. Im nachbörslichen US-Handel gab die Aktie der Deutschen Bank nach der Meldung über 6 Prozent nach.

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Themen: Bauwerte, DAX, EUR, USD


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