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Deutsche Bank Vergleich mit US-Justizministerium – für 14 Mrd. Dollar?

16.09.2016, 09:01  |  349   |   |   

Das sieht nach einer neuen Milliardenzahlung aus – nicht an, sondern durch die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008)! Die Geschäftsbank bestätigte am Donnerstag, dass man mit dem „Department of Justice“ (US-Justizministerium) in Verhandlungen stehe.
Deutsche-Bank-Chart: finanztreff.de

Deutsche-Bank-Chart: finanztreff.de

Es geht demnach um die Emission der verbrieften Anleihen, die mit zur Finanzkrise des Jahres 2008 beigetragen haben sollen. Wir erinnern uns: Damals waren Hypotheken von Kreditnehmern niedriger Bonität in Anleihen gebündelt worden, und diese weltweit verkauft worden.

Beschönigend hieß es damals „sub-prime“, Kreditnehmer von nicht bester Qualität – in Wahrheit war sehr schlechte Qualität dabei. Nun soll in den direkten Verhandlungen zwischen US-Justizministerium und Deutscher Bank eine Lösung gefunden werden, um alle zivilrechtlichen Ansprüche im Zusammenhang mit Emission, Platzierung und Verbriefung solcher Papiere durch die Deutsche Bank zwischen 2005 und 2007 beizulegen. Das kostet eine Kleinigkeit: Als ersten Vergleichsvorschlag nannte der Deutschen Bank zufolge das US-Justizministerium die Summe von 14 Mrd. Dollar.

Es ist in der heutigen Finanzwelt ja regelrecht „normal“ geworden, mit solchen Milliardenbeträgen umzugehen. Doch was ist eigentlich eine Milliarde, anschaulich gesprochen meine ich natürlich. Dazu fand ich folgende Berechnung von John Lanchester: Wenn man einen Dollar pro Sekunde zählen würde, brauchte man 31 Jahre für eine Milliarde und 31.000 Jahre für eine Billion (also etwa das Sechsfache der Jahre seit Beginn der Geschichtsschreibung). Nur mal so am Rande.

Zurück zur Deutschen Bank: Nun ist es an dieser, in Verhandlungen diesen Betrag von 14 Mrd. Dollar möglichst zu verringern. Sollte der Deutschen Bank wirklich Fehlverhalten nachzuweisen sein, ist eine Strafe nur gerechtfertigt – in welcher Höhe dann letztlich ein Vergleich erzielt werden kann, ist für Außenstehende kaum einschätzbar. Nun stehen jedenfalls erstmal besagte 14 Mrd. Dollar im Raum.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Bei den Bekanntschaften sei´s mir egal, doch was die Freunde angeht, ist von Bedeutung nicht ihre Zahl, sondern die allenthalben kluge Wahl.“  – Abraham Cowley

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildquelle: Michael Vaupel / dieboersenblogger.de



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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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Das sieht nach einer neuen Milliardenzahlung aus – nicht an, sondern durch die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008)! Die Geschäftsbank bestätigte am Donnerstag, dass man mit dem „Department of Justice“ (US-Justizministerium) in Verhandlungen stehe.

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