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3D-Drucker-Markt: Was kommt nach der 200-%-Übernahme von SLM Solutions durch GE?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.09.2016, 10:13  |  568   |   |   
Foto: The Motley Fool

General Electric (WKN:851144) ist groß in den Markt für 3D-Druck eingestiegen. Mit gleich zwei Übernahmen schwingt sich das Technologie-Konglomerat zu einem der führenden Spieler auf. Kein Wunder, dass andere Marktteilnehmer nun ins Rampenlicht rücken. Wo sich jetzt vielleicht noch der Einstieg lohnen könnte, wollen wir im Folgenden genauer unter die Lupe nehmen.

So ist die Lage im 3D-Drucker-Markt

Genauso wie es normale Drucker in jeder Art und Größe gibt, werden auch 3D-Drucker in den vielfältigsten Ausführungen angeboten, vom süßen Spielzeug bis zur Riesenanlage für die Fertigung von ganzen Häusern oder Brücken. Die Prototypen-Fertigung stellt nur noch eine von vielen Anwendungen dar und es gibt Geräte für die unterschiedlichsten Materialien.

Viele Jungunternehmen haben sich auf das Thema gestürzt, wovon einige auch bereits wieder verschwunden sind oder aufgekauft wurden. Beispielsweise ging Makerbot, einer der früh erfolgreichen Hersteller, 2013 teuer an Stratasys (WKN:A1J5UR). Dass nicht nur deren Aktienkurs in der Folge ein Desaster war, hat seinen Grund: Schnell sinkende Preise aufgrund der intensiven Konkurrenz erlaubten nicht, die erhofften Margen zu erwirtschaften, trotz stark steigendem Absatzvolumen.

Für Schockwellen sorgte zudem die Ankündigung von Schwergewicht HP Inc. (WKN:A142VP), mit eigenen hochleistungsfähigen Geräten in den Markt einzutreten. Auch die mächtige japanische Druckerkonkurrenz streckt ihre Fühler aus, darunter Seiko Epson (WKN:471496) und Canon (WKN:853055).

Nun ist mit General Electric ein industrieller Riese auf den Plan getreten. Die Amerikaner wollen ihrer Digitalisierungsstrategie neuen Schwung verleihen und haben mit der schwedischen Arcam (WKN:A1XCDW) und der deutschen SLM Solutions (WKN:A11133) gleich zwei wichtige Wettbewerber übernommen.

Da die Konkurrenz bei der additiven Fertigung mit Metallpulver nicht ganz so groß ist, dürfte GE in Zukunft auf einen guten Marktanteil in dieser Nische kommen. Der Siemens (WKN:723610)-Konkurrent hat sich dies einiges kosten lassen: Rund 200 % über dem Tief von vor 6 Monaten liegt der Kurs von SLM (Stand 12.9.).

Die Frage ist nun, ob so ein Volltreffer wie bei SLM Solutions für Anleger wiederholbar ist.

Investitionsgelegenheiten rund um den 3D-Druck

Aufgrund der schwierigen Wettbewerbssituation und der zunehmenden Dominanz der Technologiekonzerne, wird es glaube ich zunehmend schwer für die kleineren bis mittelgroßen Spezialisten — zumindest auf sich alleine gestellt. Andererseits kann man natürlich darauf hoffen, dass einer der GE-Konkurrenten ebenfalls zuschlägt. Dabei ist allerdings zu beachten, dass ein Großteil der relevanten Maschinenbauer nicht börsennotiert ist.

Toshiba (WKN:853676) kommt wahrscheinlich nicht in Frage. Die Japaner haben sich für eine Eigenentwicklung entschieden, die voraussichtlich 2017 auf den Markt kommt . Siemens hingegen hat zunächst eher in die Anwendungskompetenz investiert und in Schweden ein hochmodernes 3D-Druckzentrum errichtet. Darüber hinaus hoffen die Münchener, neue Kunden für ihre passenden Software-Produkte zu gewinnen.

Auch wenn GE und Siemens gerne die strategischen Schritte des anderen kopieren, glaube ich in diesem Fall nicht daran. Ein interessantes Ziel für jeden Industriekonzern könnte allerdings die auf Software, Beratung und Services fokussierte Materialise (WKN:A112H0) aus Belgien darstellen. Sie kooperiert eng mit diversen Herstellern , um perfekt abgestimmte Lösungen zu schaffen.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das Management mit 115-120 Mio. Euro Umsatz, aber noch keinem Gewinn. Die Marktkapitalisierung von 350 Mio. US-Dollar (NASDAQ, 12.9.) wirkt trotzdem noch im Rahmen angesichts der ausgezeichneten Wachstumsperspektiven und der Übernahmephantasie.

Ein weiterer in meinen Augen zentraler Spieler im Hintergrund ist der britische Konzern GKN (WKN:694194) und zwar sowohl als ein führender Anwender im Bereich Präzisionsbauteile, als auch als bedeutender Lieferant von Metallpulver. Durch den Verfall des britischen Pfunds gewinnt GKN zudem erheblich an Wettbewerbsfähigkeit.

Gut gedruckt ist nur halb gewonnen

Trotz der zahlreichen spannenden Entwicklungen rund um den 3D-Druck ist ein Investment in dieses Wachstumssegment kein Selbstläufer. Das Thema hat wie ein Honigtopf alle möglichen Spieler angelockt, sodass weiterhin mit einer gnadenlosen Auslese zu rechnen ist. Anstatt eine Wette auf einen der wenigen börsennotierten Hersteller zu wagen, würde ich eher auf Unternehmen setzen, die als Zulieferer oder Dienstleister von dem Trend profitieren.

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Ralf Anders hält keine Wertpapiere genannter Unternehmen. The Motley Fool besitzt Aktien von General Electric. The Motley Fool empfiehlt Stratasys.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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