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3 Top-Aktien, die wahre Geldmaschinen sind

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.09.2016, 10:00  |  240   |   |   
Foto: Pixabay, PDPics

Die besten Unternehmen sind die, die permanent jede Menge Geld generieren. Unternehmen mit großem freien Cashflow – das sind die liquiden Mittel aus dem operativen Geschäft, nachdem die notwendigen Investitionen in das Geschäft gemacht wurden – haben genug Möglichkeiten für Dividenden, Rückkäufe und Übernahmen, wie auch größere Investitionen in neue Wachstumsinitiativen.

Was macht aber ein Unternehmen zu einer Geldmaschine? Eine hohe freie Cashflowmarge (der Prozentsatz der Umsätze, der zum freien Cashflow wird) und eine hohe Rendite auf das investierte Kapital (wie viel freier Cashflow von jedem Dollar generiert wird, der wieder in das Geschäft reinvestiert wird) sind gute Indikatoren, dass ein Unternehmen viel Geld produziert. Hier sind drei Unternehmen, auf die das Profil passt.

Die größte Geldmaschine von allen

BILDQUELLE: APPLE.

Es ist kein Geheimnis, dass Apple (WKN:865985) sehr viel Geld generiert. In den letzten 12 Monaten hat das Unternehmen 220 Milliarden US-Dollar Umsatz und 50 Milliarden freien Cashflow generiert. Das ist genug für eine freie Cashflowmarge von fast 23 %. Das iPhone hat jede Menge großartige Funktionen, aber die beste davon ist die Gelddruckfunktion für Apple.

Die Rendite auf das investierte Kapital ist auch beeindruckend und liegt bei etwa 23,6 % – aktuellen Bilanzdaten zufolge. Diese Zahlen sind aktuell aber rückläufig, teilweise, weil all das Geld in der Bilanz von Apple nichts produziert. Aber außergewöhnlich ist es allemal.

Die Umsätze und der freie Cashflow von Apple sinken aktuell aufgrund von niedrigeren iPhone-Verkäufen und es gibt keine Garantie, dass das neue iPhone 7 diesen Trend umkehren kann. Apple steht vor verschiedenen Hindernissen, da es immer schwerer wird, im Smartphone-Bereich noch innovativ zu sein und Geräte im mittleren Preissegment immer besser werden. Das iPhone 7 hat keine revolutionären Funktionen gebracht und da die Kunden immer später ein neues Gerät kaufen, könnte Apple Probleme damit haben, wieder zu wachsen.

Trotz dieser Probleme generiert Apple immer noch jede Menge Cash. Das iPhone ist eine riesige Geldmaschine für das Unternehmen. Die Herausforderung besteht darin, das aufrecht zu erhalten.

Kaffee, Kaffee, Kaffee!

BILDQUELLE: STARBUCKS.

Starbucks (WKN:884437) hat in den letzten zehn Jahren unglaubliches Wachstum an den Tag gelegt und damit die Umsätze fast verdreifacht. Der freie Cashflow hat sich auch stark erhöht und damit das Unternehmen zu einer wahren Geldmaschine gemacht. In den letzten 12 Monaten allein hat das Unternehmen 2,85 Milliarden US-Dollar an freiem Cashflow generiert – und das bei Umsätzen von 20,5 Milliarden US-Dollar, was eine freie Cashflowmarge von 14 % ergibt.

Das ist nicht so viel wie bei Apple, aber Kaffee verkaufen liefert auch nicht dieselben Margen wie hochwertige Smartphones. Starbucks hat seine Sternstunden bei der Rendite auf das investierte Kapital, was in den letzten 12 Monaten bei 30 % lag. Für jeden Dollar, den Starbucks in sein Geschäft investiert, erhöht sich der freie Cashflow um 0,30 US-Dollar. Diese Art der Rendite findet man nur bei Unternehmen mit großen Wettbewerbsvorteilen.

Starbucks hat auch noch viel Luft nach oben in den internationalen Märkten und das obwohl das Unternehmen schon über 24.000 Läden betreibt. In den USA wendet sich Starbucks seinen Reserve-Roasters-Läden und den abgepackten Produkten wie K-Cups, Kaffee und kalten Getränken zu, um für weiteres Wachstum zu sorgen. Das Unternehmen wirft jede Menge Geld ab und das sollte auch in absehbarer Zukunft noch so weitergehen.

Eine Geldmaschine im Übergang

BILDQUELLE: IBM.

Im Rahmen seines andauernden Unternehmensumbaus bewegt sich International Business Machines  (WKN:851399) von seinen traditionellen Sparten mit den niedrigen Sparten weg und hin zu Wachstumsbereichen wie Cloud und kognitiven Computern, ist aber immer noch eine wahre Geldmaschine. In den letzten 12 Monaten hat IBM einen freien Cashflow von 14,3 Milliarden US-Dollar bei 80,2 Milliarden US-Dollar Umsatz erzeugt. Das ist eine gute freie Cashflowmarge von 17,8 %.
Die Rendite auf das investierte Kapital ist noch beeindruckender und liegt mit 23,7 % nahe der von Apple. Obwohl die Umsätze von IBM seit 2006 um etwa 11 Milliarden US-Dollar zurückgegangen sind, hat sich der freie Cashflow um 45 % erhöht. Das zeigt schon, wie sich das Unternehmen darauf konzentriert, Sparten zu veräußern und in Produkte und Dienste mit hohen Margen zu investieren.

Das Status als Geldmaschine kommt größtenteils von den Unternehmenskunden. Etwa 80 % der Kunden nutzen Lösungen aus den Bereichen Hardware, Software und Dienste in Bereichen wie dem Bankensektor, Telekommunikation und Gesundheitswesen. Diese Kundenbasis mit hohen Switchingkosten erlaubt es IBM, durch den aktuellen Umbau zu manövrieren und gleichzeitig jede Menge Geld zu produzieren. Das Unternehmen wird bei seiner Trendwende aber erfolgreich sein müssen, um diesen Status langfristig aufrecht zu erhalten. Aber die lange Vorgeschichte spricht für IBM.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und Starbucks. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2018 $90 Calls auf Apple, Short Januar 2018 $95 Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Timothy Green auf Englisch verfasst und wurde am 13.09.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.

Wertpapier: Apple, IBM, Starbucks


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Die Mission von The Motley Fool ist: Der Welt zu helfen, besser zu investieren. Fool.de zeigt den Menschen, bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet Fool.de Kommentare und Tipps zum Aktienmarkt, allgemeinen Investmentthemen und Investitionsmöglichkeiten. The Motley Fool ist Verfechter des Shareholder Value und setzt sich unermüdlich für den individuellen Investor ein.

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