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Es wird teurer Augen auf beim Geldabheben! Gebühren an Geldautomaten steigen erheblich

16.09.2016, 14:04  |  6263   |   |   

Es wird teurer - und das über die Bank weg. Irgendwie muss das Geld ja reinkommen, das die Banken als Negativzinsen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) für das Lagern von Geld zahlen müssen. Den Anfang machen die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee sowie die Thüringer Skatbank, die den von der EZB festgelegten Negativzinsen auf ihre Privatkunden abwälzen. In den Reigen reihen sich wohl in Kürze auch zehn regionale Sparkassen in Ostdeutschland ein, die von ihren vermögenden Großkunden gern ein so genanntes „Verwahrentgelt“ in Höhe von eben jenen 0,4 Prozent hätten (wallstreet:online berichtete).

Andere Geldinstitute zögern noch. Zu groß ist die Angst vor einem Kundenschwund. Sie favorisieren zunächst die Senkung der Tagesgeldzinsen auf nahezu Null sowie die Anhebung von Service- und Produktgebühren. Schluss mit der Kostenlos-Kultur, heißt es allen Ortes. Bei der Postbank zum Beispiel gibt es das Girokonto ab November nicht mehr kostenlos. Zumindest dann nicht, wenn man pro Monat weniger als 3.000 Euro einzahlt. Bei der Commerzbank fallen bereits Gebühren auf Papierüberweisungen an und auch die 50 Millionen Sparkassenkunden müssen sich demnächst auf höhere Gebühren und Kosten für die Kontoführung einstellen. "Wer meint, auf Dauer Leistungen kostenlos anbieten zu können, hat entweder keine guten Leistungen oder einen dritten Finanzier - oder er kann nicht rechnen,“ betonte Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon Ende Juni (mehr dazu hier).

Nun geht es an den nächsten Baustein: Die Gebühren für das Geldabheben am Automaten steigen weiter. Laut einer Umfrage der „WirtschaftsWoche“, hat sich der Durchschnittspreis für das Geldabheben an Automaten, die nicht zur Bank des Kunden gehören, innerhalb von zwölf Monaten von 4,04 auf 4,20 Euro erhöht. Zu dem Anstieg trage bei, dass fast alle großen Privatbanken wie die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Hypovereinsbank ihre Gebühren von 1,95 Euro auf mindestens 3,90 Euro erhöht haben. Die schon immer teureren Sparkassen und Volksbanken hätten ebenfalls nachgelegt. Spitzenreiter sei die Kreissparkasse Gotha mit sechs Euro. Die Stadtsparkasse Düsseldorf verlange bis zu 5,75 Euro.

Also: Augen auf beim Geldabheben! 



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Kommentare

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_Mitglied_
16.09.16 19:21:21
die Pleitekandidaten schreien schon und wollen mehr mehr mehr haben von den Sklaven.

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Es wird teurer Augen auf beim Geldabheben! Gebühren an Geldautomaten steigen erheblich

Es wird teurer - und das über die Bank weg. Irgendwie muss das Geld ja reinkommen, das die Banken als Negativzinsen bei der Europäischen Zentralbank für das Lagern von Geld zahlen müssen. Nun geht es an den nächsten Baustein.

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