Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
Push-Kurse an | Registrieren | Login
DAX+0,04 % EUR/USD0,00 % Gold0,00 % Öl (Brent)0,00 %

Börse Stuttgart-News Trend am Mittag

Gastautor: Börse Stuttgart
16.09.2016, 16:18  |  448   |   |   

STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Deutsche-Bank-Schock sorgt für Nervosität

US-Inflationsdaten drücken Euro-Kurs nach unten

Die Aktienmärkte wurden heute von der drohenden Mega-Strafe für die Deutsche Bank dominiert. Anleger warfen nicht nur die Aktien des größten deutschen Geldhauses aus ihren Depots und sorgten für einen Kursverlust von acht Prozent. Auch andere Finanzwerte gingen in die Knie.

Gute Nerven brauchten Anleger auch wegen des Verfalls an den Terminmärkten, der vereinzelt für stärkere Kursausschläge sorgte. Der DAX verlor rund 1,3 Prozent auf 10.299 Punkte. Auch für die Wall Street signalisierten die Futures fallende Kurse.

Das US-Justizministerium will von der Deutschen Bank als Wiedergutmachung für Tricksereien auf dem amerikanischen Immobilienmarkt 14 Milliarden Dollar. Das Geldhaus

geht davon aus, in den nun beginnenden Marathon-Verhandlungen mit den Behörden die Summe drücken zu können. Doch selbst ein Drittel der angedrohten Strafe wäre eine schwere Last für die Bank, die aktuell nur auf einen Börsenwert von 16,5 Milliarden Euro kommt.

Bei Börsianern flammte die Angst vor einer Kapitalspritze wieder auf. “Die Deutsche Bank wird diese Strafe nicht ohne Kapitalerhöhung bezahlen können”, sagte der Präsident des Ifo-Instituts Clemens Fuest. Die Gewinne des Instituts seien derzeit so niedrig, dass sie kaum ausreichten, die Lücke zu füllen. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass die Bank sich von der Vermögensverwaltung trennen muss, die stabile Erträge liefert.

Der Aktienkurs der Deutschen Bank verlor in den vergangenen sechs Monaten rund ein Drittel an Wert. Dagegen legten die Titel des US-Rivalen Goldman Sachs, der sich im Frühjahr mit dem US-Justizministerium im Hypothekenstreit auf einen Vergleich von rund fünf Milliarden Dollar geeinigt hatte, im selben Zeitraum mehr als zehn Prozent zu.

Aus ihren Depots warfen Anleger vor allem auch Aktien der Royal Bank of Scotland (RBS), der eine ähnlich hohe Zahlung wie der Deutschen Bank droht. RBS gehörten mit einem Kursminus von 5,5 Prozent zu den größten Verlierern im europäische Banken-Index, der zwei Prozent einbüßte.

In Zürich rutschten UBS und Credit Suisse, denen ähnliche Vergehen vorgeworfen werden wie der Deutschen Bank, um bis zu 5,6 Prozent ab.

Unter Druck gerieten auch Aktien aus dem Öl- und Gassektor, nachdem Nigeria und Libyen ihre Öl-Exporte ausgeweitet hatten und der Preis für Rohöl deutlich gefallen war. Der

europäische Index der Branche sank um 1,8 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als sechs Wochen. Unter den größten Verlierern waren Saipem und ENI mit je rund drei Prozent. Total und OMV verloren bis zu 2,3 Prozent an Wert.

Gegen den Trend in Europa legten Haldex an der Stockholmer Börse bis zu 7,2 Prozent zu und waren mit 127 Kronen so teuer wie zuletzt vor knapp eineinhalb Jahren. Der Bremsen-Hersteller Knorr-Bremse stockte seine Offerte für den schwedischen Konkurrenten auf fuhr damit seinem deutschen Rivalen ZF Friedrichshafen in die Parade.

Dollar tendiert nach US-Inflationsdaten fester

Wieder aufkeimende Zinsfantasien bei Börsianern haben dem Dollar einen kräftigen Schub versetzt. Der Euro fiel im Gegenzug um 0,6 Prozent auf 1,1176 Dollar, das ist der tiefste Stand seit zehn Tagen.

Auslöser für den Rutsch waren die Verbraucherpreise in den USA, die im August im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent gestiegen sind und damit stärker als erwartet.

Börsianer sehen die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung im Dezember an den Terminmärkten nun wieder bei mehr als 50 Prozent. Deutlich weniger Experten gehen davon aus, dass die US-Notenbank Fed bereits bei ihrer Sitzung in der kommenden Woche an der Zinsschraube dreht.

Am Mittwoch der kommenden Woche veröffentlicht die Fed ihren aktualisierten Zins- und Konjunkturausblick. Investoren erhoffen sich Signale von Notenbank-Chefin Janet Yellen über den Zeitpunkt einer weiteren Zinserhöhung.

Börse Stuttgart TV

„Deutschland geht es immer noch so gut wie nie“, konstatiert Prof. Dr. Lars Feld, „Wirtschaftsweiser“ der Bundesregierung, am Rande des Börsenempfangs der Börse Stuttgart. Um diesen, doch sehr positiven, status quo zu erhalten „muss die deutsche Wirtschaft flexibel bleiben und zwar in allen Dimensionen“, so der Ökonom. Was das genau bedeutet und wie der Staat mit diesen neuen Herausforderungen umgehen sollte, erläutert Prof. Feld bei Börse Stuttgart TV.

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/boerse-stuttgart-tv/?video=13384

Euwax Sentiment Index

Der Euwax-Sentiment-Index lag am frühen Nachmittag deutlich oberhalb der Nulllinie. In dieser Phase setzte also die Mehrheit der kurzfristig orientierten Derivateanleger mit Knock-out-Calls und Call-Optionsscheinen auf steigende Kurse des DAX.

Trends im Handel

Seit gestern sind an der Euwax verstärkte Kaufaktivitäten bei Knock-out-Calls auf Gold zu beobachten.

Zudem setzen Investoren mit Knock-out-Calls auf steigende Kurse der Beiersdorf-Aktie.

Einige Knock-out-Calls auf die Deutsche Bank, bei denen der aktuelle Aktienkurs durch den heutigen Einbruch der Knock-out-Schwelle sehr nahe kam, wurden von Anlegern verkauft.

Darüber hinaus waren heute Call-Optionsscheine auf die Aktien von Allianz, BASF und Siemens überwiegend gesucht.

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart GmbH

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Boerse Stuttgart GmbH verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



Verpassen Sie keine Nachrichten von Börse Stuttgart
Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

Börse Stuttgart-News Trend am Mittag

Euwax Trends an der Börse Stuttgart Deutsche-Bank-Schock sorgt für Nervosität US-Inflationsdaten drücken Euro-Kurs nach unten Die Aktienmärkte wurden heute von der drohenden Mega-Strafe für die Deutsche Bank dominiert. Anleger warfen nicht nur …

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen