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Deutsche Bank, Daimler und die FED – brisante Mischung

Gastautor: Daniel Saurenz
19.09.2016, 13:05  |  488   |   |   

Börse_Bulle_Bär_5_SymbolAn den Aktienmärkten herrscht weiterhin große Unsicherheit über den weiteren Kurs der wichtigsten Notenbanken sowie Unruhe wegen den anstehenden US-Präsidentschaftswahlen. Verstärkt werden die Sorgen auch durch die fragile Lage der Weltwirtschaft. Der DAX startet nach dem großen Verfallstag recht stabil über 10.300 Punkten in die neue Woche – hier die Indikation. Wir schauen auf die anstehende Notenbanksitzung und stellen die Chartanalyse von Index-Radar vor.

Die am Donnerstag veröffentlichten amerikanischen Konjunkturdaten konnten wie erwartet nicht überzeugen.  Zuletzt haben Volkswirte ihre Prognose für das US-Wachstum im laufenden Jahr auf 1,5 Prozent eingedampft. Am Jahresanfang lagen die Schätzungen noch bei einem Anstieg von 2,5 Prozent.

Discount-Calls aus unseren Investmentideen:

Apple
PB7LEC PB2VHC
Bayer
PB47B0  PB47BF
K+S
PB6TUW PB2U55
EON
PB8V3Y PB8V4H
DAX
UW1490 UW13WM

Unter dem Strich zeigten die jüngsten Daten, dass die US-Wirtschaft nach wie vor nicht rund läuft. Die derzeit ohnehin nur noch geringe Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung am 21. September von rund 15 Prozent dürfte weiter fallen. Anders formuliert: Der Markt ist nicht auf eine Erhöhung vorbereitet. Sollte dennoch die Fed aktiv werden, wäre mit Marktturbulenzen zu rechnen. Dieses Risiko wird die amerikanische Notenbank nicht eingehen. Auch der folgende Termin am 2. November kommt aufgrund der zeitlichen Nähe zu den Präsidentschaftswahlen am 8. November für eine Zinserhöhung nicht in Frage. Auf der Sitzung am 14. Dezember könnte Fed-Chefin Janet Yellen hingegen die Pressekonferenz nutzen, um eine Erhöhung zu erläutern. Derzeit rechnet die Mehrheit der Marktteilnehmer mit einer Anpassung zum Jahresende. Allerdings ist auch dieser Termin noch längst nicht gesetzt, zahlreiche Daten und Ereignisse können die Tendenz noch kräftig beeinflussen.

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Ähnlich ist die Ausgangslage auf globaler Ebene einzuordnen. In China und Indien ist nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) mit einer schwächeren Ölnachfrage zu rechnen. Auch diese Prognose untermauert den Verdacht, dass es um die Weltwirtschaft nicht so gut bestellt ist. Die Angst vor anziehenden Zinsen scheint daher übertrieben, zugleich fehlen neue Argumente für steigende Kurse am Aktienmarkt.

Unsere Chartanalyse:

Der Markt zeigte zum Ausklang der Vorwoche deutliche Schwächesignale. Auf Grund einer Sondersituation können diese noch vernachlässigt werden – allerdings nur noch heute.

chart1

Nach dem grossen Verfallstag an den Terminbörsen ? der am vergangenen Freitag stattfand ? bildet sich am Markt oft ein neuer Trend aus (wir haben dies in der letzten Analyse der Vorwoche ausführlich beschrieben). Da es in den Tagen davor eher nach unten ging, könnte nun wieder eine Erholungsphase einsetzen. Ein erstes Anzeichen dafür, das abzuwarten ist, wäre ein Anstieg des Deutschen Aktienindex zurück über den Preisbereich um 10.440/10.490. Dann wäre wieder Luft bis zunächst an den darauf folgenden Verkaufsbereich um 10.630/60 und mittelfristig auch bis an die jüngsten Zwischenhochs um 10.800.

chart2

Doch wäre die Ausnahmesituation des Verfallstages nicht gewesen, müsste der Kurseinbruch zum Ausklang der vergangenen Woche stark negativ bewertet werden. Der DAX unterschritt dabei das bisherige Monatstief bei 10.300 und erzeugte damit ein weiteres, deutliches Schwächesignal. Erholt er sich heute nicht deutlich oder markiert im Tagesverlauf sogar ein neues Tief, dann dürfte er schnell bei 10.025/10.100 landen. Erst dort bildet die 200-Tage-Durchschnittslinie wieder einen Orientierungsbereich für Nachkäufer, an dem sich der Markt frühestens wieder stabilisieren dürfte.

chart3

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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