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goldinvest.de Pilbara Minerals – Exzellente Machbarkeitsstudie zum Lithiumprojekt Pilgangoora

Gastautor: Björn Junker
20.09.2016, 09:42  |  883   |   |   

Das ist tatsächlich einmal ein Meilenstein, den die australische Pilbara Minerals (WKN A0ZGCV / ASX PLS) heute erreicht hat. Das Unternehmen legte sowohl die endgültige Machbarkeitsstudie zu ihrem Lithiumprojekt Pilgangoora vor als auch gleich eine vorläufige Machbarkeitsstudie zur Verdopplung der dort vorgesehenen Verarbeitungsrate von 2 auf 4 Mio. Tonnen pro Jahr. Und die Ergebnisse beider Studien zeigten, dass Pilgangoora zweifelsohne das führende Lithiumentwicklungsprojekt weltweit sei, erklärte Pilbara Minerals-CEO Ken Brinsden.

Und tatsächlich zeichnen die Zahlen der endgültigen Machbarkeitsstudie (DFS) ein Weltklasselithiumprojekt nach. Denn demzufolge wird Pilgangoora ein robustes Projekt mit hohen Margen, das über eine zu erwartende Betriebsdauer von 36 Jahren einen Umsatz von 9,23 Mrd. AUD und ein EBITDA von 4,22 Mrd. AUD erwirtschaften kann! Davon sollen allein in den ersten 15 Jahren des Betriebs 4,11 Mrd. AUD Umsatz und 1,99 Mrd. AUD EBITDA anfallen…

Die DFS veranschlagt für Pilgangoora so einen Nettobarwert nach Steuern (bei 10% Abzinsung) von 709 Mio. AUD, während der interne Zinsfuß bei starken 38,1% liegt! Die Kosten bis zum Beginn der Produktion beziffert die Studie mit 214 Mio. AUD, was einen leichten Anstieg gegenüber der Vormachbarkeitsstudie bedeutet. Darin allerdings sind nun auch schon Maßnahmen enthalten, die die spätere Ausweitung der Produktion vorbereiten – und die Amortisierungsdauer liegt trotzdem nur bei rund 2,7 Jahren.

Diese unserer Ansicht nach exzellenten Zahlen kommen zustande, obwohl Pilbara Minerals nur einen konservativen Durchschnittspreis von 537 USD pro Tonne Spodumenkonzentrat ansetzt, während der aktuelle Spotpreis bei 650 USD pro Tonne und aufwärts liegt! Auf jeden Fall geht die neue Studie davon aus, dass Pilgangoora in den ersten fünf Jahren des Minenbetriebs durchschnittlich 136 Mio. AUD an EBITDA abwirft, während es über das ganze Minenleben hinweg durchschnittlich 121 Mio. AUD sein sollen.

Damit haben sich die Zahlen gegenüber der vorläufigen Machbarkeitsstudie – insbesondere der Nettobarwert und der interne Zinsfuß – verbessert und dem Unternehmen liegen zudem jetzt genauere Kostenschätzungen vor. Die so genannten operativen Cashkosten betragen der Studie zufolge 207 USD pro Tonne, wobei dabei aber das ebenfalls produzierte Tantal nicht berücksichtigt ist.

Das sind unserer Ansicht nach beeindruckende Zahlen, aber sie würden der heute ebenfalls präsentierten vorläufigen Machbarkeitsstudie bei einer Erweiterung der Produktionskapazität von 2 auf 4 Mio. Tonnen pro Jahr noch besser ausfallen.

Wie Pilbara mitteilte, würde dann die Produktion nämlich von 314.000 auf rund 564.000 Tonnen Spodumenkonzentrat (6%ig) steigen und zusätzlich 579.000 Pfund Tantalit anfallen. Für vergleichsweise moderate Kosten von 128 Mio. AUD würde das geschätzte jährliche EBITDA von 121 auf 245 Mio. AUD steigen und der Nettobarwert von 709 Mio. AUD auf 1,165 Mrd. AUD zulegen! Gleichzeitig würden die Kosten bei Einbeziehung des Tantals auf 180 USD pro Tonne zurückgehen.

Natürlich wird eine Entscheidung über eine solche Erweiterung noch eine ganze Weile dauern, zumal eine weitere endgültige Machbarkeitsstudie nötig ist. Doch sollte sich die Lithiumnachfrage wie von Pilbara Minerals erwartet weiter steigern, dann würde das Unternehmen mit einer solchen Expansion davon erheblich profitieren können.

Jetzt aber geht es erst einmal darum, die Finanzierung für den Minenbau zu vervollständigen und diesen dann in Angriff zu nehmen. Pilbara Minerals rechnet mit Baubeginn noch im Dezember dieses Jahres und hofft, im vierten Quartal 2017 mit der Kommissionierung der Mine beginnen zu können.


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Wertpapier: Pilbara Minerals


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