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ETF Securities – Wöchentlicher Rohstoffüberblick Short-Positionen in Pfund Sterling wieder auf dem Stand vor Ankündigung des EU-Referendums

Nachrichtenquelle: ETF Securities
20.09.2016, 11:16  |  517   |   |   

Der Terminmarkt signalisiert, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung noch in diesem Jahr zunimmt. Die Märkte preisen in dieser Woche zwar eine niedrigere Wahrscheinlichkeit ein, doch ist die implizite Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts im Dezember gestiegen. „Dies belastet Gold (A0LP78), das mit dem US-Dollar in der Regel invers korreliert ist, und entsprechend verzeichneten wir in der letzten Woche Abflüsse in Höhe von 43 Mio. USD. Zu Abflüssen kam es erst zum fünften Mal in diesem Jahr, außerdem stellen sie nur 1 % der diesjährigen Gesamtzuflüsse dar, was vermuten lässt, dass die für Gold negative Stimmung nach den leicht restriktiven Äußerungen der Fed keine allgemeine Panik unter den Anlegern auslöst“, meint Jan-Hendrik Hein, Associate Director – Head of German Speaking Regions. „Unserer Analyse zufolge entwickelt sich Gold im Vorfeld einer Zinsanhebung der Fed meist schlecht, erholt sich dann aber wieder“, so Herr Hein weiter. Inflationsgefahren, politische Instabilität, negative Zinsen und die mit Sorge betrachtete Volatilität, die Aktien und Anleihen nach einer Zinsanhebung gleichermaßen erfassen könnte, dürften Gold (A0N62G) wohl auf längere Sicht stützen.

In der Frage, in welche Richtung sich der US-Dollar entwickelt, sind die Anleger trotz der zunehmend wahrscheinlicheren Zinsanhebung nach wie vor geteilter Meinung. In Long-Positionen flossen 5 Mio. USD, in Short-Positionen 2 Mio. USD.

Die in GBP-Short-ETPs investierten Gelder befinden sich wieder auf dem Stand, auf dem sie im Februar vor Ankündigung des EU-Referendums waren. Andererseits verzeichneten Long-ETPs seit dem Brexit auch kaum Zuflüsse. „Anleger sehen zwar, dass das Pfund Sterling einen Boden erreicht hat, sind aber noch nicht so optmistisch, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt schon auf eine Erholung setzen“, meint Herr Hein.

Industriemetalle (A0SVX7) verzeichneten in der letzten Woche anhaltende Abflüsse in Höhe von insgesamt 15 Mio. USD. Kupfer traf es am härtesten, bei dem sich die anhaltenden Abflüsse in der letzten Woche auf 13 Mio. USD und im Monat auf 36 Mio. USD beliefen. Verantwortlich für die schlechte Stimmung waren neben den steigenden Lagerbeständen wohl die Befürchtungen, Chinas Wachstum könnte sich verlangsamen und sein Immobilienmarkt abkühlen. „Kupfer (A0KRJU), das hinter den übrigen Industriemetallen zurückgeblieben ist, besitzt unseres Erachtens Aufholpotenzial“, meint Herr Hein.

Sein Angebotsdefizit geht nun ins siebte Jahr, und die Investitonskürzungen der Bergbauunternehmen werden die Versorgungssituation weiter verschärfen. Die negative Stimmung erscheint übertrieben, da der Metallbedarf unseres Erachtens weiter zunehmen wird.

Wichtige Ereignisse in der nächsten Woche. Das wichtigste Ereignis dieser Woche ist die Zinsentscheidung des Offenmarktausschusses der Fed am Mittwoch Abend. Es wird allgemein erwartet, dass die Notenbank die Zinsen unverändert lässt, doch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt in diesem Jahr nach der Veröffentlichung unerwartet starker Inflationszahlen gestiegen. Zuvor steht die Zinsankündigung der Bank of Japan an, wobei wir mit weiteren geldpolitischen Anreizen rechnen.



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ETF Securities ist einer der weltweit führenden, unabhängigen Anbieter von börsennotierten Rohstoffprodukten (ETPs) und bietet eine umfangreiche Palette an börsennotierten Aktien-, Rohstoff- und Währungsprodukten an. Das Unternehmen hat im Jahr 2003 das erste börsennotierte, physisch hinterlegte Gold-Produkt emittiert. Mittlerweile bietet ETF Securities über 300 ETPs in den Assetklassen Rohstoffe, Währungen und Aktien an, die an den wichtigsten Börsen weltweit notiert sind.

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ETF Securities – Wöchentlicher Rohstoffüberblick Short-Positionen in Pfund Sterling wieder auf dem Stand vor Ankündigung des EU-Referendums

Der Terminmarkt signalisiert, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung noch in diesem Jahr zunimmt. Das belastet die Rohstoffpreise. Gold verzeichnete in der letzten Woche entsprechend leichte Abflüsse, die allerdings nur 1 % der diesjährigen Zuflüsse betrugen. Die in GBP-Short-ETPs investierten Gelder sind auf den tiefsten Stand seit Ankündigung des EU-Referendums gefallen. Industriemetalle verzeichneten in der letzten Woche anhaltende Abflüsse in Höhe von insgesamt 15 Mio. USD.

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