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Die wahre Lage der Deutschen Bank

Gastautor: Daniel Saurenz
21.09.2016, 07:00  |  638   |   |   

DeutscheBank_Portugal_3Nach der Hiobsbotschaft aus den USA war die Aktie der Deutschen Bank eingebrochen. Die Nachricht hätte zu kaum einem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Wie massiv sind die Risiken für die Deutsche Banknk tatsächlich? Dass die Aktie auf neue Rekordtiefs abgerutscht ist, bereitet Anlegern erhebliches Kopfzerbrechen.

Die leidgeplagten Aktionäre der Deutschen Bank müssen einen weiteren, herben Tiefschlag wegstecken: Das US-Justizministerium hat eine Zahlung von 14 Mrd. Dollar gefordert, um den Hypothekenstreit mit einem Vergleich beizulegen. Entsprechend rutscht die Aktie  ab und notiert mit Kursen von knapp über elf Euro in der Nähe des Rekordtief. Investoren schießen vor allem zwei Fragen durch den Kopf: „Wie hoch dürfte die endgültige Strafe tatsächlich sein?“ und „Muss die Deutsche Bank dazu möglicherweise eine Kapitalerhöhung durchführen?“

Dazu ein Blick auf die Fakten: Die Deutsche Bank hatte zur Jahresmitte Rückstellungen von 5,5 Mrd. Euro für sämtliche Rechtsstreitigkeiten gebildet. Die Summe enthält neben den Rückstellungen für den US-Hypothekenstreit auch welche wegen möglicher Geldwäsche in Russland und anderen Rechtsstreitigkeiten. Laut einem Insider habe das Institut für den US-Hypothekenstreit eine Summe von 2,5 bis drei Mrd. Euro veranschlagt.

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Wie hoch könnte die tatsächliche Strafe ausfallen?

DeutscheBankDie Bank of America hatte im Jahr 2014 zur Beilegung eines ähnlichen Falls Belastungen von 16,65 Mrd. auferlegt bekommen. Davon entfielen allerdings nur fünf Mrd. Dollar auf das Justizministerium, während die restlichen Zahlungen auf andere Parteien entfielen, beispielsweise sieben Mrd. Dollar für die Entlastung von privaten Hypothekenschuldnern, zum Beispiel für teilweisen Schuldenerlass oder zinsvergünstigte Kredite.

Insofern gehen etliche Experten davon aus, dass die Deutsche Bank am Ende möglicherweise „nur“ vier bis fünf Mrd. Dollar an die US-Justiz zahlen muss. Allerdings könnten der US-Wahlkampf und die von der EU geforderte Strafe von 14 Mrd. Dollar für Apple einen zügigen und unvoreingenommenen Abschluss der Vergleichsverhandlungen zwischen der US-Justiz und der Deutschen Bank beeinträchtigen und möglicherweise dazu führen, dass die Deutsche Bank doch etwas mehr zahlen muss.

Das zweite Risiko ist, dass das US-Justizministerium, wie beispielsweise im Fall der Bank of America, zusätzliche Zahlungen an andere Parteien durchsetzt, wie an private Hypothekenschuldner. Das würde die Kosten für die Deutsche Bank in die Höhe treiben.

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Mittwoch, 21.09, 18 Uhr: Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Donnerstag, 22.09, 18.30 Uhr: OpernTurm live – Hier gehts zur Anmeldung…

Schwache Kapitalausstattung

Deutsche Bank in Euro auf ein Jahr

Deutsche Bank in Euro auf ein Jahr

Dabei ist die Deutsche Bank finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet. Vielmehr bereitet die im Branchenvergleich schwache Kapitalausstattung Investoren großes Kopfzerbrechen. So lag die harte Kernkapitalquote Ende Juni bei lediglich 10,8 Prozent. Sie wird berechnet, indem man das harte Kernkapital durch die risikogewichteten Aktiva dividiert.

Im zweiten Teil sehen wir uns morgen an, wie es mit der Aktie der Deutschen Bank weitergehen könnte.



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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