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Marktüberblick (21. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (21. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
21.09.2016, 08:11  |  417   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Dienstag im Vorfeld der heutigen Notenbankentscheidungen von BoJ und Fed den zweiten Tag in Folge zulegen. Die Marktbreite zeigte sich dabei jedoch auffällig schwach. Für den DAX ging es um 0,19 Prozent nach oben auf 10.394 Punkte. Der MDAX der mittelgroßen Werte kletterte um 0,18 Prozent auf 21.233 Punkte. Der TecDAX schloss kaum verändert bei 1.774 Zählern. Unter den 110 größten Werten gab es 51 Gewinner und 57 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei lediglich 30 Prozent. Das Handelsvolumen im DAX blieb niedrig mit 74,0 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 2,46 Milliarden EUR. Bei der Sektorenbetrachtung führten Finanzdienstleister und Versicherer die Performance-Liste an. Banken und Versorger blieben hingegen unter starkem Abgabedruck. Deutsche Börse belegte im DAX nachrichtenlos den Spitzenplatz mit plus 2,26 Prozent. Adidas und Merck verbesserten sich dahinter um 1,40 beziehungsweise 1,22 Prozent. Bayer stand mit einem Investorentag im nachrichtlichen Fokus. Die Aktie endete dank optimistischer Aussagen des CEO 0,55 Prozent höher. Die rote Indexlaterne hielt erneut die Deutsche Bank mit einem Abschlag von 3,80 Prozent. Die Aktie litt weiter unter der drohenden Schadensersatzforderung in Höhe von 14 Milliarden USD durch das US-Justizministerium. E.ON und ThyssenKrupp büßten 1,98 beziehungsweise 1,70 Prozent ein.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,05 Prozent höher bei 18.130 Punkten. Der Nasdaq 100 rückte um 0,19 Prozent auf 4.805 Punkte vor. Die Marktbreite war auffällig schwach. 54 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Abschläge. Das Abwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. Stärkste Sektoren waren Gesundheitswerte und nicht-zyklische Konsumwerte. Kräftig abwärts ging es mit dem Energiesektor gefolgt vom Rohstoffsektor. Nach Handelsschluss standen Microsoft (nachbörslich: plus 0,95 Prozent) und FedEx (nachbörslich: plus 2,98 Prozent) im Fokus. Microsoft verkündete ein weiteres Aktienkaufprogramm in Höhe von 40 Milliarden USD sowie eine Dividendenerhöhung. FedEx präsentierte besser als erwartete Quartalszahlen.

Der Dollar-Index, der die Entwicklung des Greenback gegenüber einem Korb aus sechs anderen Währungen abbildet, legte in einem impulslosen Handel um 0,14 Prozent auf 95,98 Punkte zu. Der Euro verlor gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Britischen Pfunds an Wert. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,17 Prozent tiefer bei 1,1157 USD. Die Tages-Range reichte von 1,1155 USD bis 1,1213 USD. Das Währungspaar testet aktuell die Unterstützung der 200-Tage-Linie (1,1159 USD). Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Austral-Dollar durch Stärke und das Pfund Sterling durch Schwäche auf.

Der S&P GSCI für 24 Rohstoff-Spotpreise legte um 0,44 Prozent auf 350,50 Punkte zu. Brent-Öl notierte 0,09 Prozent höher bei 45,99 USD. Für die US-Sorte WTI ging es um 0,82 Prozent auf 44,22 USD nach oben. Stützend wirkte die Spekulation auf eine steigende Nachfrage mit Blick auf die geplante Wiederinbetriebnahme der wichtigsten US-Benzin-Pipeline. Nach dem Settlement berichtete API von einem überraschenden erneuten Rückgang der wöchentlichen US-Rohöllagerbestände. Demnach seien die Vorräte um 7,5 Millionen Barrel gefallen. Von Reuters befragte Experten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 3,4 Millionen Barrel gerechnet. US-Erdgas haussierte um 3,86 Prozent auf 3,12 USD und brach damit aus einer mehrtägigen Range aus. Beflügelnd wirkten Wettervorhersagen, die in den kommenden Tagen für weite Teile der USA überdurchschnittlich hohe Temperaturen prognostizieren. Kupfer stieg an der Comex um 0,37 Prozent auf 2,16 USD. Gold handelte nahezu unverändert bei 1.318 USD (1.179 EUR). Silber und Platin verteuerten sich um 0,10 beziehungsweise 0,85 Prozent. Palladium verbilligte sich hingegen um 0,30 Prozent.

Staatsanleihen waren aufgrund schwacher US-Immobiliendaten gesucht, was die Renditen entsprechend drückte. Die Umlaufrendite gab um zwei Basispunkte auf minus 0,15 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um drei Basispunkte auf minus 0,01 Prozent. Der Euro-Bund-Future legte um 0,26 Prozent auf 164,15 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um einen Basispunkt auf 1,69 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh unmittelbar nach der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der BoJ überwiegend fester. Die Notenbank beließ den Strafzins für Banken bei minus 0,1 Prozent. Dafür überarbeitete sie ihre Geldpolitik in verschiedenen Punkten. Sie setzte sich unter anderem ein Ziel für die langfristigen Zinsen und will so die Zinskurve beeinflussen. Der Nikkei 225 regierte mit deutlichen Zugewinnen. Der Yen schwächte sich deutlich ab. Die Anleiherenditen stiegen. Veröffentlichte August-Daten zu den japanischen Exporten und Importen fielen derweil enttäuschend aus.

Heute steht die Zinsentscheidung der Fed um 20 Uhr klar im Anlegerfokus. Die ganz überwiegende Mehrheit der Experten erwartet, dass die Notenbank den Leitzins auf dem aktuellen Niveau von 0,25-0,50 Prozent belässt. Mit hoher Volatilität in allen Asset-Klassen ist im Umfeld der Entscheidung zu rechnen.

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