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E.ON, Uniper, RWE – Durch Aufspaltung auf eine bessere Zukunft hoffen

Gastautor: Daniel Saurenz
21.09.2016, 09:00  |  1009   |   |   

EON_Presse_2Das Umfeld für die europäischen Versorger ist herausfordernd. Bemerkenswert ist allerdings, dass die Aktien von E.ON und RWE in den vergangenen Monaten in völlig unterschiedliche Richtungen gelaufen sind. Wie geht es mit den Papieren aus der Branche in den nächsten Monaten weiter?

Klaus Schäfer hat ein wichtiges Etappenziel erreicht: „Uniper ist nun ein selbständiges Unternehmen, wir sind börsennotiert, wir können nach vorne schauen“, sagte der Chef von Uniper nach dem Börsengang am 12. September. Mit dem Zugang zu den Kapitalmärkten habe das Unternehmen die richtigen Voraussetzungen für die Zukunft.

Die Mutter E.ON hat den Unternehmensteil mit Kohle, Gas und Energiehandel abgespalten und jedem E.ON-Aktionär für zehn Aktien eine von Uniper zugeteilt. Nach dem Börsengang der Tochter hält E.ON weiterhin einen Anteil von 46,65 Prozent. Die Mutter konzentriert sich künftig auf die erneuerbaren Energien, den Vertrieb und die Strom- und Gasnetze.

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Uniper hat etlichen Gegenwind

RWE_Presse_2Mit der Abspaltung reagiert E.ON auf das sehr herausfordernde Umfeld. Wegen der Energiewende in Deutschland ist der Anteil der erneuerbaren Energie am Stromverbrauch im Jahr 2015 auf 32,6 Prozent gestiegen. Das ist fast eine Verdopplung gegenüber dem 2010er-Wert von 17 Prozent.

Der Wert für die Europäische Union insgesamt war zuletzt auf knapp 30 Prozent geklettert. Entsprechend sinkt die Nachfrage nach Strom, der mit Erdöl, Kohle und Gas hergestellt wird und damit nach den Leistungen von Uniper.

Etliche Experten sehen die Perspektiven des Konzerns daher skeptisch und bezeichnen ihn als „Resterampe“. Vorstandschef Schäfer versuchte beim Börsengang dennoch Optimismus zu verbreiten: „Uniper steht für die Energiewende, das Rückrat der Energiewende. Wir haben das Geschäft für die Versorgungssicherheit – insofern auch eine klare Zukunft.“ Er setzt auf steigende Strompreise und möglicherweise eine politische Änderung am Strommarkt. Sollte das Bereithalten von Kapazitäten mit konventioneller Energie in Deutschland künftig vergütet werden, wie es beispielsweise in Großbritannien ab dem Winter 2017/18 der Fall sein wird, würden sich die Perspektiven für Uniper aufhellen.

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Strompreis unter Druck

Zuletzt hatten sich die Aussichten von Uniper eher eingetrübt, nachdem die 2017er-Strompreise an der Strombörse eex gegenüber dem Juni-Hoch um mehr als zehn Prozent gesunken waren und damit weiterhin unter den Preisen für 2016 liegen. Entsprechend trüb sind die Perspektiven für die Versorger, weshalb sie gebannt auf den Strompreis schauen.

Er hängt weiterhin stark am Ölpreis. Wenn die Notierung des Energieträgers sinkt, wächst der Druck auf die Versorger, die günstigen Rohstoffpreise an die Kunden weiterzugeben, weshalb der Strompreis fällt. Dennoch hat sich der Aktienkurs von Uniper in den ersten Tagen nach dem Börsendebüt einigermaßen robust gezeigt. Investoren setzen vor allem auf die hohen Dividendenzahlungen des Konzerns.

Weil der Konzern praktisch nur in den Erhalt der bestehenden Anlagen investieren muss, soll er trotz der niedrigen Strompreise einen akzeptablen Cash flow erwirtschaften. Davon sollen mindestens 75 Prozent an die Aktionäre ausgekehrt werden. Für das erste Jahr will das Unternehmen 200 Mio. Euro ausschütten, das entspricht 0,55 Euro je Aktie. Bei einem Aktienkurs von 10,50 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von 5,2 Prozent.

Im 2. Teil werden wir die Perspektiven von E.ON, Uniper und RWE näher analysieren.



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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