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Deutsche Bank – Ernste Lage

Gastautor: Daniel Saurenz
22.09.2016, 07:00  |  2306   |   |   

DeutscheBank_FrankfurtNach der Hiobsbotschaft aus den USA war die Aktie der Deutschen Bank eingebrochen. Die Nachricht hätte zu kaum einem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Wie massiv sind die Risiken für die Deutsche Banknk tatsächlich? Dass die Aktie auf neue Rekordtiefs abgerutscht ist, bereitet Anlegern erhebliches Kopfzerbrechen. Wir stellen Ihnen den 2. Teil unserer Analyse vor (hier ist der 1. Teil).

Vorstandschef John Cryan hatte im Oktober 2015 bei der Vorlage der „Strategie 2020“ angekündigt, dass die harte Kernkapitalquote ab Ende 2018 auf mindestens 12,5 Prozent erhöht werden solle. Laut den Berechnungen der Deutschen Bank muss das Geldhaus das harte Kernkapital bis zum Jahr 2020 organisch auf 51 bis 55 Mrd. Euro erhöhen, um die Kernkapitalquote bei 12,5 Prozent zu halten.

DeutscheBank_Werbung_2Um das zu erreichen, muss sich die Deutsche Bank enorm strecken, lag das harte Kernkapital zuletzt doch bei lediglich 43,5 Mrd. Euro. Hohe Belastungen für Rechtsstreitigkeiten würden das Institut bei seinem Vorhaben enorm zurückwerfen. Die Analysten von Morgan Stanley prognostizieren, dass die Deutsche Bank bis 2018 eine Kapitallücke von neun Mrd. Euro schließen müsse – die Belastungen durch zusätzliche Rechtsstreitigkeiten seien dabei noch gar nicht eingerechnet.

Eine weitere Kennzahl zeigt ebenfalls die schwache Kapitalausstattung: das Leverage Ratio von 3,4 Prozent. Übersetzt heißt es zwar Verschuldungsquote. Tatsächlich setzt die Kennzahl aber das Eigenkapital ins Verhältnis zur – um zahlreiche Posten bereinigte – Bilanzsumme.

Interessante Produkte auf die Deutsche Bank und viele weitere Einzelwerte finden Sie täglich in unserer ISIN-Liste. Dort haben wir frisch ein Memory-Express Zertifikat auf die Deutsche Bank aufgenommen. Mit der SE6SX7 kann man sehr langfristig ein Comeback der Bank spielen.

Zertifikate wie der Capped-Bonus mit der WKN UW0ECY bieten dank der hohen Volatilität attraktive Konditionen. Die Barriere von 9 Euro liegt rund 20 Prozent unter dem aktuellen Niveau. Wird die Schwelle nicht berührt, legt der Schein um rund 34 Prozent zu – weitere Details finden Sie hier.

Wie könnte es mit der Aktie der Deutschen Bank weitergehen?

Deutsche Bank in Euro auf ein Jahr

Deutsche Bank in Euro auf ein Jahr

Dass der Kurs mit zwölf Euro meilenweit unter dem materiellen Eigenkapital je Aktie von zuletzt 37,40 liegt, zeigt die enorme Skepsis der Investoren. Sie gehen davon aus, dass die Profitabilität der Deutschen Bank weiterhin sehr schwach bleiben wird und weitere herbe Belastungen auf das Institut zukommen. Daher dürfte bei Investoren weiterhin die Sorge umgehen, dass das Institut entgegen Cryans Beteuerungen doch eine Kapitalerhöhung durchführen könnte.

Diese Aussicht könnte das Papier weiterhin deutlich belasten, immerhin werden bei einer Kapitalerhöhung die neuen Aktien üblicherweise mit einem hohen Abschlag im Vergleich zu den alten ausgegeben. Als schlechtes Signal würden es die Investoren auch interpretieren, wenn erneut Gerüchte über einen möglichen teilweisen Verkauf des Vermögensverwaltungsgeschäfts aufkommen würden. Das würde der Markt als den Verkauf von Tafelsilber negativ interpretieren. Die Aktie könnte sich weiter in Richtung des Rekordtiefs bewegen.

Unser Webinarprogramm:

Donnerstag, 22.09, 18.30 Uhr: OpernTurm live – Hier gehts zur Anmeldung…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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