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Egbert Prior: Gesundheitskonzern schlägt in Spanien zu

Gastautor: Egbert Prior
22.09.2016, 13:36  |  1193   |   |   

Fresenius weist seit Jahr und Tag hohe Wachstumsraten aus. Regelmäßige Zukäufe trugen dazu bei. Jetzt plant der Gesundheitskonzern die größte Akquisition in der Firmengeschichte. Für 5,8 Milliarden Euro wollen die Bad Homburger Quirónsalud, die größte private spanische Krankenhauskette, übernehmen. Nachdem der deutsche Markt schon ziemlich abgegrast ist, wagt sich die Kliniktochter Helios erstmals ins Ausland. Während Helios zuletzt 5,6 Milliarden umsetzte, bringen die Spanier 2,4 Milliarden Jahresumsatz mit. Die gesamte Sparte käme dann auf circa 8 Milliarden Umsatz und würde so gesehen zum zweitwichtigsten Geschäftsfeld im Freseniuskonzern avancieren. Bei der Dialyse­tochter FMC gingen zuletzt rund 15 Milliarden durch die Bücher, Fresenius Kabi machte knapp 6 Milliarden Umsatz, während der Krankenhaus-Projektierer Varmed mit gut einer Milliarde nur eine untergeordnete Rolle spielt. Quirónsalud steigerte in den letzten Jahren den Umsatz organisch um mehr als 5% p.a. und arbeitet profitabel. Durch den Zusammenschluß erwartet Fresenius-Chef Stephan Sturm jähr­liche Synergieeffekte in Höhe von 50 Millionen Euro. Möglicherweise möchte Fresenius mit der Fusion den Grundstein für eine europaweite Klinikkette legen, die Wachstumsmöglichkeiten scheinen schier grenzenlos. Der CEO rechnet durch den Neuerwerb mit einem Gewinnschub. Die EBITDA-Marge der Spanier ist mit 17,1% deutlich höher als bei Helios (14,9%). Unterdessen kletterte die Aktie am Dienstag mit 71,26 Euro auf ein neues Allzeithoch. Seit 2009 hat sich der Kurs – dank der aggressiven Wachstumsstrategie – versiebenfacht! Fazit: Von unserer Position im Value-Depot geben wir kein Stück her.

Wertpapier: Fresenius


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