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Daimler, BMW, VW – Nachhaltig im Vorwärtsgang?

Gastautor: Daniel Saurenz
23.09.2016, 06:00  |  1388   |   |   

BMW_3Nach der kräftigen Kurserholung der vergangenen Monate hatten die Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen einen Teil der Gewinne wieder abgegeben,  ehe die Papiere wieder nach oben gedreht sind. Die Schwankungen verwundern viele Anleger sehr. Die Investoren haben gleich mehrere Sorgen. Wie geht es mit den Papieren der deutschen Autohersteller in den nächsten Monaten weiter und wie können Anleger investieren?

Die zwischenzeitliche Korrektur der Aktien von Daimler, BMW und VW hat viele Anleger überrascht: Immerhin liefern die Konzerne ebenso wie die Branche weiterhin erfreuliche Nachrichten, aber dennoch waren die Kurse im Rückwärtsgang. So hat sich das Wachstumstempo des chinesischen Automarkts zuletzt weiter beschleunigt. Im August war die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 24,5 Prozent auf 1,8 Mio. nach oben geschossen. Damit erhöhte sich das Plus für die ersten acht Monate auf 12,7 Prozent.

Die erfreulichen Meldungen gehen außer in China auch in Europa weiter. Der Absatz in der Europäischen Union war im August um zehn Prozent auf rund 820.000 Autos geklettert.

Für aktive Trader haben wir eine Übersicht an Turbo-KnockOuts mit 5er Hebel herausgesucht.

Turbo-Bull Turbo-Bear
BMW CT8JFL VN2XHN
Daimler CF4B10 CW7EH5
VW DL122P VN2H96

Wir haben Ihnen zuletzt in unserer ISIN-Liste eine Reihe von Produkten auf Daimler ans Herz gelegt: ein Memory Express-Zertifikat mit der WKN SE2TAA. Die Barriere liegt bei 51,10 Euro und der mögliche Kupon bei 7,3 Prozent. Zudem finden Sie dort ein Capped Bonus-Zertifikat mit der WKN SE4XVR und einen Discount Call mit der WKN PB47JC. Ausführliche Erklärungen zu allen gängigen Anlageprodukten finden Sie hier

US-Automarkt schwächelt beträchtlich

IAA_Daimler_1Dennoch sind die Sorgen der Investoren zurückgehrt. Kopfzerbrechen bereitet Anleger vor allem die deutliche Abkühlung des US-Automarktes. So lagen wegen der schwachen Konjunktur die Verkäufe im August mit einer Jahresrate von 16,98 Mio. nicht nur deutlich unter den Erwartungen von 17,25 Mio., sondern auch um 3,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Damit lag der Absatz in vier der vergangenen sechs Monate unter dem Vorjahresniveau.

Die Perspektiven einzelner Aktien diskutieren wir immer ausführlich in unseren Webinaren. Hier die Aufzeichnung unserer Finanzmarktrunde…

Daimler in Euro auf 5 Jahre

Daimler in Euro auf 5 Jahre

Dennoch haben die jüngsten Aussagen von Ford Investoren überrascht. „Mit Blick auf 2017 erwarten wir, dass die (branchenweiten) Verkäufe (in den USA) stark sein werden, aber auf einem niedrigeren Niveau als in diesem Jahr liegen werden“, sagte das Management des nach General Motors größten US-Autobauers. „Die Verkäufe haben ein Plateau erreicht.“

Derartige Nachrichten wollen Investoren überhaupt nicht hören. Zuletzt spielte Ford in einer Präsentation sogar Szenarien durch, wonach der US-Autoabsatz im Falle einer Weltwirtschaftskrise im Jahr 2017 auf 11,4 Mio. Fahrzeuge einbrechen könnte, gegenüber 17,5 Mio. im Jahr 2015.

Ähnliche Produkte wie auf Daimler finden Sie in unserer ISIN-Liste auch auf BMW, darunter 2 Capped Bonus-Zertifikate mit der WKN UW1YDE und mit der WKN TD6G9S. Außerdem haben wir Ihnen einen Discount Call mit der WKN PB47DP vorgestellt. Zudem haben wir zuletzt ein solides Bonuspapier auf BMW ins Defensivdepot gelegt.

US-Automarkt für Premiumhersteller von großer Bedeutung

BMW in Euro auf 5 Jahre

BMW in Euro auf 5 Jahre

Zwar dürfte es bei Weitem nicht so schlimm kommen, wie Ford es durchspielt. Dennoch würde eine weitere Abkühlung des US-Marktes gerade die Premiumhersteller Daimler und BMW deutlich belasten. Denn der US-Markt ist der zweitwichtigste Markt für Daimler, gingen im August doch 28.404 Pkws mit dem Mercedes-Stern in die USA, gegenüber 41.072 nach China.

Für aktive Anleger und solche die es werden wollen bietet HSBC kostenlose E-Books an…

Inklusive des Geschäfts mit Lkws und Vans sind die USA sogar ein viel wichtiger Markt als China. So machte im zweiten Quartal das US-Geschäft 25,9 Prozent des Umsatzes des Konzerns aus, wohingegen „nur“ 10,1 Prozent auf China entfielen. Der wichtigste Markt ist weiterhin Westeuropa, mit 36,3 Prozent der Konzernerlöse. Der Konkurrent BMW meldet schon länger deutliche Absatzrückgänge für die USA. Dennoch machen die dortigen Verkäufe immer noch 20 Prozent des Konzernabsatzes aus, im Vergleich zu 22 Prozent für China.

Im 2. Teil beschäftigen wir uns näher mit den Perspektiven von Daimler & Co.



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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